Experten: Konzerne gefährden grüne Entwicklung
Erdölkonzerne fischen auch in fremden Gewässern (Foto: D. Schütz/pixelio.de)
St. Paul/Wien (pte/08.02.2010/13:51) - Der Eintritt der Erdöl-Konzerne in die Welt der erneuerbaren Energiesysteme könnte ein Hindernis in der Entwicklung eines nachhaltigen Wirtschaftssystems sein, befürchten Experten im International Journal of Green Economics. Ein Grund dafür ist das völlig andere Auftreten der großen Ölfirmen in der Arena der erneuerbaren Energiesysteme, in der prinzipiell andere Marktbedingungen herrschen.
Weiterlesen: Ölfirmen entdecken erneuerbare Energien für sich
UN-Experte wenig optimistisch: "Millenniumsziel wird nicht erreicht"
Trinkwasser ist in vielen Regionen ein kostbares Gut (Foto: pixelio.de/Nitschke)
Hamilton (pte/03.02.2010/13:53) - Das Ziel der UNO, bis 2015 die Zahl der Menschen ohne Zugang zu Trinkwasser zu halbieren, wird nicht erreichbar sein. Zu diesem Schluss kommt Zafar Adeel, Direktor des Instituts für Wasser, Umwelt und Gesundheit der University of the United Nations http://www.inweh.unu.edu, im pressetext-Interview. Anlass gab die gestern begonnene Konferenz der UNO-Wasserexperten http://www.unwater.org im kanadischen Hamilton, deren Vorsitz Adeel innehat.
Die bessere Trinkwasserversorgung gehört zu den Entwicklungszielen, die sich die UNO 2000 in der Millenniumserklärung gesetzt hat. Laut dieser sollten bis 2015 zumindest zwei statt wie bisher nur ein Drittel der Menschheit Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser besitzen. Zehn Jahre sind bisher vergangen, doch der UN-Experte versprüht kaum Optimismus, dass das Ziel innerhalb des Zeitlimits erreicht werden könnte. "Während die Versorgung in städtischen Slums teilweise voranschreitet, ist das besonders in ländlichen Gebieten sehr schwierig. Für das Ziel wären viele zusätzliche Mittel für Investitionen notwendig. Erreicht werden muss letztlich jedoch die Vollversorgung", so Adeel.
"Schwarze Liste" der gefährlichsten Pestizide
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Fünf Jahre Engagement für den artenreichen Tropenwald Ecuadors
Hamburg (ots) - Seit 2005 engagiert sich Deutschlands größter unabhängiger Energieversorger LichtBlick gemeinsam mit seinem Partner "Geo schützt den Regenwald e.V." für die artenreichen Wälder Ecuadors. Seit Projektbeginn hat LichtBlick über 18 Millionen Quadratmeter Regenwald - das entspricht einer Fläche von 3.600 Fußballfeldern - gekauft und unter Schutz gestellt. Der Öko-Energieversorger hat sich in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen dazu verpflichtet, pro Kunde und Monat mindestens einen Quadratmeter Regenwald vor der Zerstörung zu bewahren. Bei über 560.000 Kunden kommt derzeit Monat für Monat eine Schutzfläche von mehr als 110 Fußballfeldern hinzu.
Weiterlesen: Der LichtBlick-Regenwald wächst immer schneller
dena und Mieterbund: Frage nach Energieeffizienz gehört zu jeder Wohnungssuche
Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) und der Deutsche Mieterbund (DMB) empfehlen allen Mietern, sich vor Abschluss eines Mietvertrags den Energieausweis zeigen zu lassen. Bisher erkundigen sich Mietinteressenten nur selten nach diesem Dokument, das die Energieeffizienz einer Immobilie dokumentiert und das Eigentümer bei Vermietung von Wohnungen und Häusern vorlegen müssen. Die wichtigsten Informationen für Mieter zum Energieausweis haben die dena und der Deutsche Mieterbund jetzt in einem neuen Flyer zusammengefasst.Weiterlesen: Energieausweis schützt Mieter vor bösen Überraschungen
Studie: Abkühlung im Sommer durch hellen Anstrich möglich
Mittelmeerdörfer könnten zum Vorbild für Großstädte werden (Foto: pixelio.de/independent)
Boulder (pte/01.02.2010/11:45) - Der Sommer in der Stadt könnte etwas erträglicher sein, wenn alle Hausdächer einen weißen Anstrich erhielten. Das behaupten Wissenschaftler am US National Center for Climate Research http://www2.ucar.edu in der Zeitschrift Geophysical Research Letters. Ihren Berechnungen zufolge könnten Großstädte im Sommer um bis zu ein Grad Celsius kühler sein, was neben der Steigerung der Lebensqualität auch ein positiver Beitrag für das Klima wäre.
Städte erhitzen sich im Sommer im Schnitt ein bis drei Grad stärker als ländliche Regionen. Hauptursache dafür sind die verbauten Oberflächen, die mehr Wärme absorbieren, vor allem die Straßen und auch die Dächer, die in vielen Regionen der Welt zur Abdichtung mit Teer bestrichen werden. Die städtische Sommerhitze und der hohe Energieaufwand für Klimaanlagen in wärmeren Regionen tragen dazu bei, dass Städte als Hauptschuldige des Klimawandels gelten (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090429022/ ).Weiß oder Grün für mehr Lebensqualität
IWF greift Vorschlag des World Future Council auf
Hamburg (ots) - Der Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, hat den Vorschlag des World Future Council (WFC) zur Finanzierung des Klimaschutzes in den Entwicklungsländern aufgegriffen. Ein neuer "grüner Fonds" solle rund 100 Milliarden Dollar pro Jahr für den Kampf gegen die Erderwärmung bereitstellen, schlug Strauss-Kahn auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vor. Ein Teil dieses Geldes solle durch die Schaffung neuer Sonderziehungsrechte - der internen Währung des IWF - gesammelt werden. Der World Future Council hatte auf der Weltklimakonferenz in Kopenhagen im vergangenen Dezember angeregt, den Ausbau erneuerbarer Energien durch die Ausgabe neuer, zinsloser Sonderziehungsrechte zu finanzieren und diesen Weg auch dem IWF präsentiert.
Die weltweite Fachmesse für Solartechnik "Intersolar" bricht mit der "Intersolar Europe" schon jetzt alle Rekorde
Die bisherige "Intersolar" tritt ab 2010 als "Intersolar Europe" auf
Pforzheim (ots) - Am 9. Juni 2010 fällt erneut der Startschuss für die weltweit größte Fachmesse für Solartechnik Intersolar am Standort München. Aus der bisherigen "Intersolar" wird dann die "Intersolar Europe". Mit der neuen Namensgebung tragen die Veranstalter der fortschreitenden Internationalisierung der Messe Rechnung, die mittlerweile weltweit an mehreren Standorten vertreten ist. Unter dem neuen Namen sprengt die internationale Fachmesse für Solartechnik bereits jetzt die Flächenrekorde der vorangegangenen Jahre. Knapp sechs Monate vor Eröffnung der Messe ist die geplante Ausstellungsfläche von 120.000 Quadratmetern in elf Hallen zu 90 Prozent belegt.
Weiterlesen: Weltweit größte Fachmesse für Solartechnik Intersolar
Köln (ots) - Wer heute schnell, individuell und schadstoffarm ans Ziel kommen will, steigt auf sein Fahrrad. So macht es auch der ehemalige Bundesumweltminister: Jürgen Trittin. Als Verfechter von Umwelt- und Klimaschutz radelt er nicht nur in seiner Freizeit, sondern nutzt das Fahrrad auch auf dem Weg zur Arbeit.
Weiterlesen: Jürgen Trittin wird 'fahrradfreundlichste Persönlichkeit des Jahres 2010'
Umweltexpertin: "Freikaufen von Problemen funktioniert nicht"
Vereinfachende Klimalösungen sind kontraproduktiv, so Christine von Weizsäcker (Foto: Pernsteiner)
Wien (pte/30.01.2010/06:10) - Die derzeit verbreitete Vorstellung eines Wachstums, das sich auf wirtschaftliche Prosperität beschränkt, ist stark vereinfachend und gleicht einer Massenhysterie. Nachhaltig wird Wachstum erst, wenn es Vielfalt, Dialog und Gerechtigkeit berücksichtigt. Das betont die deutsche Biologin und Umweltaktivistin Christine von Weizsäcker im pressetext-Interview anlässlich der Konferenz "Wachstum im Wandel" http://www.wachstumimwandel.at.
Weiterlesen: Nachhaltiges Wachstum braucht Vielfalt und Recht
Club of Rome-Präsident fordert neue Lösungen für die aktuellen Krisen
Wachstum darf sich nicht auf Wirtschaft beschränken, fordern Experten (Bild: Lebensministerium)
Wien (pte/29.01.2010/11:30) - Die Überwindung der heutigen Probleme unseres Planeten erfordert Lösungen, die allen Menschen zugute kommen. Zu diesem Schluss kam Ashok Khosla, indischer Firmengründer und Präsident des Club of Rome http://www.clubofrome.org, anlässlich einer Diskussionsveranstaltung am gestrigen Donnerstagabend. Den Rahmen bildete die noch laufende, vom österreichischen Lebensministerium veranstaltete Konferenz "Wachstum im Wandel" http://www.wachstumimwandel.at , bei der Lösungsansätze für sozial verträgliche, gerechte und ressourcenschonende Wirtschaftsweise gesucht werden.
Wolfschlugen (ots) - Innovatives Baden-Württemberg: Süddeutsches Konsortium ermöglicht größten deutschen Offshore-Windpark in der Nordsee - Windpark Global Tech I spart jährlich über 1.4 Millionen Tonnen CO2 ein - Ab 2012 Erneuerbare Energie für 1 Millionen Menschen pro Jahr - Über 1000 hochqualifizierte Arbeitsplätze entstehen
dena präsentiert Konzept für Energieeffizienz und erneuerbare Energien in Sotchi
Die Olympischen Winterspiele von Sotchi 2014 können klimaneutral durchgeführt werden, wenn jetzt mit dem Aufbau der dafür notwendigen Infrastruktur begonnen wird. Das ist das Ergebnis einer Studie, die die Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) im Auftrag des Bundesumweltministeriums erstellt hat. Das dena-Konzept setzt zum einen auf effiziente Technologien, die den Energiebedarf auf ein Minimum senken. Der verbleibende Bedarf an Strom, Wärme und Kraftstoff vor Ort in Höhe von rund 430 Gigawattstunden - das entspricht etwa dem jährlichen Verbrauch von 27.000 Haushalten in Deutschland - wird weitgehend mit erneuerbaren Energien aus der Region Sotchi gedeckt.München (ots) - 29. Januar 2010 - Schwere Eisklumpen fallen überraschend aus wolkenlosem Himmel und zerstören mit ungeheurer Wucht Häuser. Niemand weiß genau, wo sie herkommen. Wie die Zeitschrift WUNDERWELT WISSEN (Ausgabe 01/2010 ab heute im Handel) berichtet, erforscht der Geologe und Planetologe Jesús Martínez-Frías vom Zentrum für Astrobiologie in Madrid seit fast zehn Jahren diese mysteriösen Eisbomben. Er hat ihnen den Namen Megacryometeor (MCM) gegeben: Rieseneismeteor.
Weiterlesen: Eisklumpen aus wolkenlosem Himmel: Vorbote der drohenden Klimakatastrophe?
Simulation hält unsere Vorfahren für unschuldig am Aufhalten der Eiszeit
Korallenwachstum trägt dazu bei, dass Ozeane weniger CO2 absorbieren (Foto: pixelio.de/Tokamuwi)
Hamburg (pte/28.01.2010/06:15) - Der Mensch ist nicht schuld daran, dass der Anteil von Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre in den vergangenen acht Jahrtausenden so stark gestiegen ist - zumindest bis zum Beginn der industriellen Revolution vor 200 Jahren. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Meteorologie http://www.mpimet.mpg.de in der Zeitschrift Geophysical Letters. Das Ergebnis ihrer Analysen widerspricht manchen Aussagen, demnach der Mensch schon seit Jahrtausenden das Klima beeinflusst und dadurch vielleicht sogar das Einsetzen der nächsten Eiszeit verhindert hat (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090818003/ ).
Expertin stellt Konzept nachhaltiger Agrotreibstoffe in Frage
Arbeiter in Zuckerrohr-Plantagen werden finanziell und gesundheitlich ausgebeutet (Foto: DKA)
Wien (pte/27.01.2010/12:50) - Agrotreibstoffe aus Palmöl oder Zuckerrohr gefährden die Umwelt und bringen zahlreiche soziale Probleme mit sich. Das betont die kolumbianische Politologin Paula Alvarez Roa, Expertin für Organisationen im Bereich Umwelt und ländlicher Raum bei der NGO Grupo Semillas http://www.semillas.org.co, gegenüber pressetext. Anlass zum Interview gab der Österreich-Besuch der Expertin zu einer Veranstaltungsreihe der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar http://www.dka.at , bei der der aktuelle Biosprit-Boom in Kolumbien kritisch beleuchtet wurde.
Kolumbiens Palmöl wird derzeit zu Kochöl, Margarine und Seife verarbeitet, für die Zukunft steuert man jedoch ein stärkeres Augenmerk auf die Erzeugung von Biodiesel an. Einen anderen biogenen Treibstoff gewinnt man schon bisher aus dem Zuckerrohr, das zu Ethanol verarbeitet werden kann. Bisher versorgen die Agrotreibstoffe erst den nationalen Markt Kolumbiens - zehn Prozent Biosprit werden hier in den Benzin beigemischt. Dieses Ziel peilt auch die EU bis 2020 an. Angetrieben von der weltweit steigenden Nachfrage und internationalen Subventionen, will Kolumbien Biosprit in Zukunft in großem Stil exportieren, was aktuell eine rasante Zunahme der Energie-Monokulturen bedeutet.
Kopenhagen-Erklärung setzt indigene Waldbewohner unter Druck
Indigene haben beigetragen, dass es den Amazonas-Regenwald heute noch gibt (Foto: pixelio.de/Schütz)
Washington/Frankfurt (pte/25.01.2010/13:55) - Der Schutz der Regenwälder, der in der Absichtserklärung "Redd" (Reducing Emissions from Deforestation and Degradation) in Kopenhagen unterzeichnet wurde, ist nicht ausgereift. Indigene Waldbewohner werden weiter zurückgedrängt, falls sich die Geberländer nicht rasch auf konkrete Regelungen der Umsetzung einigen, warnt ein aktueller Bericht der Rights and Resources Initiative http://www.rightsandresources.org. "Die Situation um Redd ist weitaus komplexer, als sich viele vorgestellt haben. Ein nicht vorhersehbarer Druck könnte auf manche Gebiete entstehen", so Berichtsautor Andy White.
Jahrhundert-Hochwasser werden fünfmal häufiger
Gebirgsbäche werden immer öfter über die Ufer treten (Foto: aboutpixel.de/Schöttl)
Turin/Bern (pte/25.01.2010/06:05) - Eine Folge der globalen Erwärmung sind häufigere und stärkere Hochwasser in den Bergen. Das bestätigen nun Forscher der politechnischen Universität Turin http://www.idrologia.polito.it in der Zeitschrift Geophysical Research Letters. Sie untersuchten Abflussdaten aus 27 Beobachtungsstationen der Schweizer Alpen und berechneten, inwiefern das Risiko für Hochwasser im Gebirge mit Temperatur, Niederschlag und Höhenlage zusammenhängt.
Abreißen der Eisplatte hätte Anstieg der Meere zur Folge
In der Westantaktis droht ein riesiger Eisberg abzubrechen (Foto: aboutpixel.de/Fritze)
Oxford/Bremerhaven (pte/19.01.2010/06:15) - Die Eismassen in der westlichen Antarktis reagieren besonders empfindlich auf die globale Erwärmung. Forschern der Universitäten Oxford http://www.ox.ac.uk und Camebridge zufolge könnte die Region bald zu einem Kippmoment kommen, an dem sich eine große Schelfeis-Platte vom Festland loslöst und damit in Folge den Gletscherfluss am Kontinent beschleunigt. Die Berechnungen wurden in der Zeitschrift Proceedings of the Royal Society A dargestellt.
Erstmals konnten die Briten in ihrem Modell die dreidimensionale Form der westantarktischen Eismasse berücksichtigen sowie den Verlauf ihrer Übergangslinie, an der sich das Schelfeis von seinem Stein- oder Sedimentuntergrund löst. "Das Volumen des Eises, das allein im abfließenden westantarktischen Inlandseis steckt, entspricht einem Meeresanstieg von rund 3,3 Metern", warnt Studienleiter Richard Katz. Der instabile Verlauf der Übergangslinie gehe vor allem auf die schrittweisen Klimaänderungen zurück.
Oxford-Bericht fordert Umdenken der Konsumenten
Kleine und leichte Autos sind besonders umweltfreundlich (Foto: pixelio.de/Barnebeck)
Oxford (pte/18.01.2010/13:55) - Das Umsteigen auf kleine und leichte Autos für den Privatverkehr ist kurzfristig die beste Form, um die Abgase zu senken. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Oxforder Smith School of Enterprise and Environment http://www.smithschool.ox.ac.uk in einem aktuellen Bericht zur Zukunft der Straßenmobilität. "Abgase können am besten verringert werden, wenn man die derzeit erhältlichen Technologien weiter verbessert und sich gleichzeitig die Nutzergewohnheiten drastisch ändern", fasst Studienautor Oliver Inderwildi zusammen.
Schulterschluss staatlicher Versorger mit lokalen Privatanbietern
Viele Menschen der Dritten Welt sind nicht an das Wassernetz angebunden (Foto: pixelio.de/Siepmann)
Witten/Wien (pte/18.01.2010/06:10) - Den öffentlichen Wasserversorgern der Dritte-Welt-Ländern mangelt es vielmehr an Fachwissen als an Geld. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage von Umwelttechnikern der Universität Witten/Herdecke http://www.uni-wh.de unter 150 Führungskräften staatlicher Wasserbetriebe aus allen Kontinenten. Die Entwicklungshilfe der Industriestaaten solle die Wissenschaft mehr einbinden, um neue Lösungen zu entwickeln und Aus- und Weiterbildung von Wassertechnikern zu fördern, so die Schlussfolgerungen der Forscher.
Versorgung wird immer schwierigerDie Versorgung der Bevölkerung mit Wasser wird in Entwicklungsländern immer schwieriger. Während es in den wasserreichen Industriestaaten schon lange flächendeckende Anschlüsse gibt, ist das hier oft nicht der Fall. "Die großen Städte wachsen extrem. Mit der zunehmenden Bevölkerung schrumpft die Wassermenge, die pro Kopf zur Verfügung steht", berichtet Studienautor Michael Harbach im pressetext-Interview. Ein im April anlässlich der Weltwasserkonferenz in Istanbul präsentierter Bericht nennt auch den Klimawandel als Faktor, der das Wasservorkommen in den Ländern des Südens verringert (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090313004/ ).
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"Wirtschaftswachstum erhöht längst nicht mehr überall den Wohlstand, sondern beschleunigt Artensterben, Massenarmut und Sinnleere. Für Andreas Weber sind all diese Probleme auf eine einzige Ursache zurückzuführen: auf eine Wirtschaftsreligion, die alles dem ökonomischen Wachstum unterordnet...."
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"Das Geschäft mit Öl, dem schwarzen Gold, ist eines der lukrativsten auf der Welt. Die neue Pipeline vom Kaspischen Meer zum Mittelmeer verspricht der westlichen Welt einen ungehinderten Zugang zum Öl jenseits des Kaukasus. Doch für die unmittelbaren Anwohner der 1700 Kilometer langen Röhre ist sie vor allem ein unheimliches Ding, das nur wenigen viel Geld und den meisten Unglück bringt. ..."
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Dokumentarfilm „Let's make MONEY" der Spur des Geldes im weltweiten Finanzsystem.
Die meisten von uns ahnen nicht einmal, wo ihr Geld ist. Sicher ist nur, dass es sich nicht bei
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Interaktive "Zeitmaschine" der NASA zu den vier wichtigsten Indikatoren des Klimawandels: Schmelzen des arktischen Polareises, Ansteigen der Meeresspiegel, weltweite CO2-Emissionen und globale Erderwärmung.
Spezial: Solar Impulse
Solar Impulse - Die erneuerbaren Energien heben ab

Als wäre es ein Roman von Jules Verne: eine Crew will die erneuerbaren Energien fördern und macht sich auf, eine Weltumrundung im Solarflugzeug zu schaffen. Vor Augen hat sie das Ziel des immerwährenden Fluges ohne Treibstoff und ohne Schadstoffe… sozusagen die Revanche des Ikarus.


