Klimawandel: Durchschnittstemperaturen steigen, mehr heiße Tage

Allgemeiner Erwärmungstrend zwingt zur frühzeitigen Anpassung an extreme Wetterereignisse

Deutscher Wetterdienst und Umweltbundesamt sehen die Prognosen der Klimaforschung durch die Entwicklung der Wetterdaten bestätigt. Extremwetterereignisse wie Starkniederschläge oder Hitzeperioden haben in den letzten Jahrzehnten messbar zugenommen. Aller Voraussicht nach wird ihre Anzahl und Intensität weiter ansteigen. „Die aktuellen Überschwemmungen in Pakistan, die lang anhaltenden Hitzewellen in Russland und Japan und das Hochwasser in Sachsen entsprechen den Erwartungen der Klimaforschung über die Zunahme von Extremwetterereignissen. Sie alle verdeutlichen, wie wichtig es ist, uns auf die Folgen vorzubereiten“, sagt Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes. Zwar lässt sich keines der extremen Wettereignisse allein dem globalen Klimawandel zuordnen.  Gleichwohl bestätigt sich der Trend einer Zunahme solcher Wetterextreme.

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Klimawandel: Spanien trifft es EU-weit am schlimmsten

1283252907i12946Tage heißer, Nächte bringen keine Abkühlung mehr

Strand: Spaniens Hitze lässt Urlauber und Einheimische stöhnen (Foto: pixelio.de/manwalk)

Salamanca/Zürich (pte/01.09.2010/06:10) - Spanien spürt den Klimawandel schon heute stärker als das restliche Europa. Das berichten Klimatologen der Universität Salamanca http://www.usal.es im "Journal Climatic Change". Die Forscher beziehen sich nicht auf den extremen spanischen Hitzesommer dieses Jahres, sondern auf Daten seit 1950. "Im südwestlichen Mittelmeerraum gab es seither die größten Temperaturveränderungen Europas, was jeweils die Tages- und Nachttemperatur betrifft", erklärt Studienleiterin Concepcion Rodriguez Puebla im pressetext-Interview.

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Lkw-Verkehrslawine überrollt Deutschland

1283334034i5973Experten wollen Güterverkehr sauberer machen

Container-Bahnhof: Schiene statt Straße spart Energie (Foto: ÖBB)

Berlin (pte/01.09.2010/12:05) - In Deutschland wird es zu einer weiteren Zunahme des Lkw-Verkehrs kommen. Derzeit sind mehr als 2,5 Mio. Nutzfahrzeuge im Einsatz. Das sind um nahezu zwei Drittel mehr als 1990. 2008 hat das Güterverkehrsaufkommen in Deutschland bei vier Mrd. Tonnen gelegen, die Güterverkehrsleistung bei rund 670 Mrd. Tonnenkilometern. In einer aktuellen Studie rechnen Experten damit, dass die Verkehrsleistung bis 2030 auf über 1.000 Mrd. Tonnenkilometer ansteigen wird.

"Mit dieser Tatsache verbunden ist die Frage, wie man den Güterverkehr umweltfreundlicher gestalten kann", so Gunnar Knitschky vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt im pressetext-Gespräch. Die Studie , die das DLR-Institut für Verkehrsforschung http://www.dlr.de zusammen mit Shell-Deutschland erstellt hat, kommt zum Schluss, dass sich die Fahrleistungen von schweren Lkw bis 2030 nahezu verdoppeln werden.

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Atlantis taucht wieder auf!

atlantisDas international bekannte Atlantis Natur- und Umweltfilmfest taucht mit packenden Umweltthrillern, international prämierten Dokumentationen und spektakuläre Tierfilmen wieder auf. Wer mehr zu aktuellen Themen wie Atomkraft oder das Sterben der Meere erfahren möchte, wer nach Hintergrundinfos zum Klimawandel sucht oder einfach nur eintauchen möchte in atemberaubende Naturfilme, sollte sich die letzte Woche im September vormerken und nach Wiesbaden kommen. Am Freitag, den 27. August, präsentierten Stadträtin Rita Thies, Projektleiter Uwe Stellberger und Katja Wiese von Naturefund e. V. das diesjährige Festivalprogramm der Öffentlichkeit.

Atlantis Natur- und Umweltfilmfest, 24. September bis 1. Oktober 2010

An acht Festival-Tagen werden in der Wiesbadener Caligari FilmBühne über 20 Filme gezeigt. Bei vielen Filmvorführungen werden Regisseure, Autoren, Kameraleute, Produzenten oder Redakteure zu Gast sein. Somit bietet sich den Zuschauern und Zuschauerinnen die Möglichkeit, direkt mit den Menschen hintern den Filmen ins Gespräch zu kommen.

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Start für Elektromobilität im Wirtschaftsverkehr

Bundesumweltministerium fördert Flottenversuch von Daimler mit 9 Millionen Euro

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser, wird heute Nachmittag in Berlin den Feldversuch mit 50 Elektrotransportern der Daimler AG starten. Die umweltfreundlichen Vito E-Cell Fahrzeuge werden an mehreren Einsatzorten bei Großflottenbetreibern im Lieferverkehr auf ihre Alltagstauglichkeit hin erprobt. Mit einem Gesamtvolumen von über 22 Millionen Euro ist es eines der größten Förderprojekte zur Elektromobilität im Rahmen des Konjunkturpakets II.

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Baby-Boomer lässt der Klimawandel kalt

1282927406i21410Experte: "Klimaschutz bisher nur auf Junge ausgerichtet"

Golfspieler: Die Rentner von morgen werden beim Klimaschutz übersehen (Foto: pixelio.de/Sturm)

York (pte/30.08.2010/06:10) - Klimawandel ist ein Problem, das besonders alten Menschen zu schaffen macht. Gleichzeitig gehört die Baby Boomer-Generation, die bald in die ältere Gesellschaftsgruppe vorrückt, zu den größten Mitverursachern des Klimawandels. Zu diesem Schluss kommt eine schwedisch-britische Forschergruppe in einem Bericht. "Die Überalterung der Gesellschaft wird den Klimawandel zusätzlich verschärfen", so der Berichtsautor Gary Haq von der Universität York http://www.york.ac.uk im pressetext-Interview.

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Egal, was wir tun: Der Meeresspiegel steigt

1282730482i994030 bis 70 Zentimeter-Anstieg bis 2100 ist schon vorprogrammiert

Atoll in der Südsee: Meeresspiegelanstieg mit verheerenden folgen (Foto: W. Weitlaner)

Kopenhagen/Washington DC (pte/25.08.2010/13:50) - Drei internationale Klimaforscher kommen zum Schluss, dass der Meeresspiegel weltweit bis 2100 um 30 bis 70 Zentimeter ansteigen wird. Selbst die aggressivsten Methoden wie große Geo-Engineering-Projekte, die einem solchen Anstieg entgegenwirken sollen, werden darauf keinen Einfluss haben, berichten die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins PNAS.

"Steigende Meeresspiegel durch die globale Erwärmung werden mindestens 150 Mio. Menschen, die in Küstenregionen leben, das Leben schwer machen, schreibt Studienleiterin Svetlana Jevrejeva vom National Oceanographic Centre. "Selbst, wenn wir sofort alle Treibhausgasemissionen herunterfahren, wird es zu einem Anstieg kommen", ergänzt Studien-Co-Autor Aslak Grinstein vom Centre for Ice and Climate http://www.glaciology.net am Niels Bohr Institute der Universität von Kopenhagen gegenüber pressetext. "Dabei spielt die Klima-Trägheit eine entscheidende Rolle."

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Welterschöpfungstag: Menschen leben auf Pump

1282574161i2532Natürliche Ressourcen werden jedes Jahr schneller verbraucht

Feld: Die Weltbevölkerung verbraucht die natürlichen Ressourcen zu schnell (Foto: pixelio.de/jens)

Berlin/Frankfurt am Main (pte/23.08.2010/17:00) - Seit dem Wochenende lebt die Menschheit, was den Verbrauch an ökologischen Ressourcen angeht, wieder auf Pump. Dies ergeben Berechnungen des Ökologischen Fußabdrucks vom Global Footprint Networks, an dem auch der WWF http://wwf.de beteiligt ist. Der diesjährige "Welterschöpfungstag" war der 21. August. Damit rückt er im Kalender weiterhin stetig nach vorn. 2009 fiel er noch auf den 25. September.

"Den Rest des Jahres leben wir auf Kredit und verbrauchen die Reserven der Erde", so Christoph Heinrich, Geschäftsleiter Naturschutz des WWF Deutschland. Die vorhandenen Ressourcen der Erde verbrauche die wachsende Weltbevölkerung immer schneller. "Bis Ende 2010 werden wir voraussichtlich 150 Prozent unserer Ressourcen aufgebraucht haben", so Heinrich weiter. "Die Erde würde eineinhalb Jahre brauchen, um sich von diesem Raubbau zu erholen."

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Plastikmüll ist schlimmster Meeresverschmutzer

1282572730i554Forscher verfolgen Kunststoffabfall 22 Jahre lang

Plastikmüll aus dem Meer: Mengen sind etwas zurückgegangen (Foto: sea.edu)

Washington DC/Wien (pte/23.08.2010/16:35) - Plastikabfall ist der schlimmste Meeresverschmutzer überhaupt. Zu diesem Schluss kommt ein US-Forscherteam im Fachmagazin Science. Die Wissenschaftler haben die Menge von Plastikabfall im Atlantik über einen Zeitraum von 22 Jahren hindurch untersucht. Ihrer Meinung nach hat die Abfallmenge in den vergangenen Jahren zwar ihren Höhepunkt erreicht, dennoch schwimmt in den Meeren immer noch zuviel Plastikabfall.

Was die Forscher allerdings am meisten interessiert hat, waren die im Meer schwebenden Plastikteilchen, die Hinweise auf die Meeresströmungen an der Oberfläche geben. "Die meisten Plastikteilchen, die wir gefunden haben, ind nicht mehr als ein paar Millimeter groß", berichten die Wissenschaftler. Das traf auf mehr als 60 Prozent der insgesamt 6.136 Teilchen zu, die mit feinmaschigen Oberflächennetzen gesammelt wurden. Beteiligt an der Untersuchung waren neben der US-basierten Sea Education Association http://www.sea.edu auch das Woods Hole Oceanographic Institution und die Unversity of Hawaii.

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