Montag, den 30. August 2010 um 05:43 Uhr
Forscher verfolgen Kunststoffabfall 22 Jahre lang
Plastikmüll aus dem Meer: Mengen sind etwas zurückgegangen (Foto: sea.edu)
Washington DC/Wien (pte/23.08.2010/16:35) - Plastikabfall ist der schlimmste Meeresverschmutzer überhaupt. Zu diesem Schluss kommt ein US-Forscherteam im Fachmagazin Science. Die Wissenschaftler haben die Menge von Plastikabfall im Atlantik über einen Zeitraum von 22 Jahren hindurch untersucht. Ihrer Meinung nach hat die Abfallmenge in den vergangenen Jahren zwar ihren Höhepunkt erreicht, dennoch schwimmt in den Meeren immer noch zuviel Plastikabfall.
Was die Forscher allerdings am meisten interessiert hat, waren die im Meer schwebenden Plastikteilchen, die Hinweise auf die Meeresströmungen an der Oberfläche geben. "Die meisten Plastikteilchen, die wir gefunden haben, ind nicht mehr als ein paar Millimeter groß", berichten die Wissenschaftler. Das traf auf mehr als 60 Prozent der insgesamt 6.136 Teilchen zu, die mit feinmaschigen Oberflächennetzen gesammelt wurden. Beteiligt an der Untersuchung waren neben der US-basierten Sea Education Association http://www.sea.edu auch das Woods Hole Oceanographic Institution und die Unversity of Hawaii.


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