Samstag, den 04. September 2010 um 05:54 Uhr
Antarktische Krebstierchen leiden unter boomenden Aquakultur
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Krill: Die kleinen Krebstierchen sind bedeutend für die Nahrungskette (Foto: Brit. Antarctic Survey)
Oslo/Hamburg (pte/03.09.2010/11:25) - Antarktischer Krill spielt in der Nahrungskette eine wichtige Rolle, denn er ist Nahrung für zahlreiche andere Lebewesen. Experten gehen davon aus, dass Krill aufgrund der riesigen Menge zu den größten Proteinquellen der Erde zählt. Nun warnen Ökologen davor, dass der Druck der globalen Fischindustrie dem nur sechs Zentimeter großen Krill stark zusetzen könnte.
"Krill spielt in der weltweiten Aquakultur eine immer größere Rolle", so Meeresbiologe Volker Siegel vom Hamburger Institut für Seefischerei http://www.bfa-fish.de gegenüber pressetext. Fischmehl aus Krill ist hochwertiger als jenes, das aus anderen Fischen gewonnen wird. Siegel schätzt das Gesamtvolumen des weltweiten Krills auf etwa 60 Mio. Tonnen. "Es gibt jedoch große Verbreitungsschwankungen. In den Gewässern um die Südshetland-Inseln ist die Dichte an Krill besonders hoch."


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Das international bekannte Atlantis Natur- und Umweltfilmfest taucht mit packenden Umweltthrillern, international prämierten Dokumentationen und spektakuläre Tierfilmen wieder auf. Wer mehr zu aktuellen Themen wie Atomkraft oder das Sterben der Meere erfahren möchte, wer nach Hintergrundinfos zum Klimawandel sucht oder einfach nur eintauchen möchte in atemberaubende Naturfilme, sollte sich die letzte Woche im September vormerken und nach Wiesbaden kommen. Am Freitag, den 27. August, präsentierten Stadträtin Rita Thies, Projektleiter Uwe Stellberger und Katja Wiese von Naturefund e. V. das diesjährige Festivalprogramm der Öffentlichkeit.
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