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Hohe Öl- und Benzinpreise werden zur Gefahr für die Weltkonjunktur

konventionelle IEA-Chefökonomen Fatih Birol fordert Europas Politiker auf, die Abhängigkeit vom Öl reduzieren - Kein physischer Engpass

Hamburg (ots) - 13. Mai 2012 - Die anhaltend hohen Preise für Erdöl und Benzin bedrohen nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) die Weltwirtschaft. Sie "könnten die Erholung der Konjunktur strangulieren und die Weltwirtschaft zurück in die Rezession treiben", warnte IEA-Chefökonom Fatih Birol im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin'Capital' (Ausgabe 6/2012, EVT 16. Mai). Die IEA, ein Zusammenschluss der großen Erdöl-Verbraucherstaaten, entscheidet im Krisenfall über die koordinierte Freigabe der strategischen Öl- und Benzinvorräte des Westens. Birol lehnt es entschieden ab, diese Vorräte anzuzapfen: "Die Ölreserven sollten genutzt werden, wenn es einen echten physischen Angebots-Engpass gibt", sagte er, und der liege nicht vor.

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Fukushima-Demonstrationen in sechs deutschen Regionen

konventionelle Zehntausende fordern von Bundesregierung schnelle Energiewende und Atomausstieg

Berlin (ots) - Unter dem Motto "Fukushima mahnt: Atomanlagen jetzt abschalten!" haben am Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima mehrere zehntausend Menschen in sechs Regionen in Deutschland demonstriert. Zu ihren Forderungen gehörten die Einstellung der Urananreicherung im nordrhein-westfälischen Gronau und ein Neustart beim Umgang mit dem radioaktiven Atommüll. Gorleben und Schacht Konrad müssten als Endlagerstandorte aufgegeben und der Atommüll aus den Lagern Asse II und Morsleben herausgeholt werden.

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Fukushima Einfluss so stark wie Terroranschläge auf World Trade Center

konventionelleChange Centre Ökostrom-Studie zeigt: Zu Ökostrom wechselt eine wachsende Minderheit - gut ausgebildet und bestens vernetzt

Meerbusch (ots) - Eine große Mehrheit der Deutschen (67 Prozent) hält die Reaktorkatastrophe von Fukushima für eines der prägenden Ereignisse dieses Jahrzehnts, vergleichbar mit den Terroranschlägen auf das World Trade Center. Das ergibt pünktlich zum Jahrestag des Unglücks in Japan eine repräsentative Befragung von über 1.000 Bürgerinnen und Bürgern, die im Auftrag der gemeinnützigen Change Centre Stiftung durch das Meinungsforschungsinstitut YouGov durchgeführt wurde. Einen besonders starken Einfluss hatte die Katastrophe auf Frauen und Menschen ab Fünfzig. Bei der Hälfte aller Deutschen hat seitdem ein Umdenken eingesetzt: Man beschäftigt sich mehr mit Energie- und Umweltthemen, sagen die Befragten selbst.

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Greenpeace-Neuseeland: Nein zu neuen Shell-Bohrungen in der Arktis!

Aktivisten demonstrieren gegen Auslaufen des ersten Bohrschiff

New Plymouth - Neuseeland (ots) - 24.2.2012 - Die Greenpeace-Aktivisten setzen ihre Aktion gegen geplante Ölbohrungen an einem von Shell gecharterten Öl-Bohrschiff im Hafen von New Plymouth fort. Der Grund: Das Schiff, die "Noble Discoverer" ist auf dem Weg in die Arktis, um dort im Juli mit der Ölsuche zu beginnen. Seit 13 Stunden befinden sich Kletterer auf dem Bohrturm des Schiffes und haben dort Banner mit der Forderung: "Stopp Shell" und "Schützt die Arktis" gehängt. Eine der Aktivistinnen an Bord ist Lucy Lawless, die als "Xena - The Warrior Princess" internationale Erfolge feierte. Seit den frühen Morgenstunden (MEZ) informieren Greenpeace-Aktivisten zudem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Shell vor den Konzernzentralen in Deutschland, Norwegen, Finnland, Dänemark und Schweden über die Aktion. Greenpeace fordert den Stopp der industriellen Ausbeutung der Arktis. Ölkonzerne dürfen für die Arktis keine Bohrlizenzen erhalten.

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Fukushima: Sargnagel für Atomstrom

20111215004Kein Argument mehr für zivile Nutzung von Kernenergie

Zerstörtes AKW Fukushima: Bild als Trauma für Atompolitik (Foto: Wikimedia)

Hamburg (pte004/15.12.2011/06:15) - Fukushima war einer der letzten Sargnägel für die zivile Nutzung der Atomenergie. Zu dieser Einschätzung kommt Stefan Schurig, Programmdirektor für Klima und Energie beim Weltzukunftsrat http://worldfuturecouncil.org , im pressetext-Interview. "Der bereits bestehende Zweifel an der Sicherheit der Kernenergie hat sich bestätigt und wird deshalb um so mehr fortbestehen. Es ist eine Frage der Zeit, wann die Atomenergie-Kiste endlich geschlossen wird", so der Experte.

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Handel mit Ökostrom: Auf Kernenergie können wir nicht verzichten

20111012013 Die Notwendigkeit von Atomstrom diskutieren Experten im Buch Kernfrage Atomkraft

Wien (pts013/12.10.2011/12:25) - Die Welt verspürt einen Riesenhunger nach Energie: Die Wäsche soll in den Trockner und das Handy zum Laden ans Netz. Ein Flachbildschirm gehört mittlerweile zum Lebensstandard und auf den beheizten Sessellift im Winter verzichten wir ebenfalls nicht gerne. Steigender Flugverkehr, der Ausbau der Elektro-Mobilität - Atomexperten sind überzeugt: Diesen ständig steigenden Energiebedarf können erneuerbare Energien allein nicht abdecken.

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AKW-Abriss kostet mindestens 18 Mrd. Euro

20110928031 Experte: Atomausstieg ist für Energiekonzerne verkraftbar

Kernkraftwerk: Hohe Kosten für Rückbau (Foto: E.ON)

Düsseldorf/Berlin (pte031/28.09.2011/15:05) - Der Rückbau der Atomkraftwerke in Deutschland im Zuge des Atomausstiegs wird für die großen Energiekonzerne nicht billig. E.ON, RWE&Co müssen mit Kosten von mindestens 18 Mrd. Euro rechnen, wie eine Studie der Unternehmensberatung Arthur D. Little http://adlittle.dezeigt.

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80 Prozent der Deutschen gegen Atomkraft

20110620015 Ipsos-Studie belegt: Fukushima hat in vielen Ländern zum Umdenken geführt

Hamburg (pts015/20.06.2011/12:30) - Knapp 80 Prozent der Deutschen sprechen sich gegen die Energiegewinnung durch Atomkraft aus, 51 Prozent davon sind sogar "sehr dagegen". Nur fünf Prozent der Deutschen sind "sehr", 16 Prozent "etwas überzeugt" von Atomenergie.

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Atomausstieg: Merkel droht historische Chance zu verpassen

konventionelle Berlin (ots) - Deutsche Umwelthilfe wirft Bundesregierung Abkehr vom "schnellstmöglichen" Ausstieg vor - Gesellschaftlicher Konsens so nicht möglich - Rückkehr zum Zeitplan des rot-grünen Atomausstiegs von 2001 unangemessen angesichts von Fukushima, der realen Terrorgefahr und der heute bereitstehenden Alternative Erneuerbare Energien - Bis zum Ende der nächsten ein bis zwei Legislaturperioden keine weitere Abschaltung? - DUH-Bundesgeschäftsführer Baake fordert kurzfristige Nachbesserungen

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