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Zucker für die Kleinsten: Wie Hipp mit seinen Instant-Tees Eltern verschaukelt

fw HippInstant-Tees 300dpi ger E-Mail-Aktion: Hersteller soll Produkte aus dem Sortiment nehmen

 

Die Verbraucherorganisation foodwatch hat dem Unternehmen Hipp Irreführung bei der Vermarktung von Instant-Tees für Kleinkinder vorgeworfen.



Mit der Glaubwürdigkeit, die das Unternehmen bei vielen Verbrauchern genießt, bewirbt der Hersteller seine Instant-Tees "Früchte", "Waldfrüchte" und "Apfel-Melisse" als "Durstlöscher", geeignet bereits für Kleinkinder ab dem 12. Lebensmonat. In seinem Ratgeber "Was und wie viel sollten Babys und Kleinkindertrinken" stellt Hipp die Produkte sogar auf eine Stufe mit Mineralwasser. Tatsächlich handelt es sich bei den Instant-Tees um Zuckergranulat, das mit Tee-Extrakt versetzt ist. Pro Tasse (200 Milliliter) enthält der fertige Tee umgerechnet rund zweieinhalb Stück Würfelzucker. Als Durstlöscher für Kinder empfehlen Experten dagegen nur ungesüßte Tees, Wasser und allenfalls noch stark verdünnte Saftschorlen. Der vom Bundesernährungsministerium geförderte aid Infodienst stuft die Getränke in die "rote" Spitze seiner Ernährungspyramide und damit als Süßigkeit ein, die nur selten undin geringen Mengen verzehrt werden sollte - das disqualifiziert sie als Durstlöscher.

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Für einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln

ernaehrung Verstehen, verändern, verbessern!

Für einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln: Die SAVE FOOD Initiative von Toppits startet ins zweite Jahr



Minden (ots) - Das Thema Lebensmittelverschwendung ist in aller Munde und es betrifft uns alle. Die gute Nachricht ist, jeder kann mit einfachen Mitteln und Tricks die Ursachen unnötiger Verschwendung verstehen und seinen Umgang mit Lebensmitteln und Resten verändern. Bereits 2011 initiierte Toppits hierzu die erste paneuropäische SAVE FOOD Studie und enthüllte: Abhängig vom Alter entsorgt jeder Deutsche zwischen 56,8 kg und 108 kg Lebensmittel jährlich. Zum Start ins zweite Jahr engagiert sich Toppits mit neuen, cleveren Tipps rund um die Lebensmittelhandhabung und leckeren Resterezepten gegen die Verschwendung. Ganz nach der Devise: verstehen, verändern, verbessern!

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Welcher Fisch darf auf den Teller?

fisch Greenpeace stellt neuen Einkaufsratgeber für Speisefische vor

Hamburg (ots) - Umweltbewusste Verbraucher können weiterhin ohne Bedenken Karpfen und Forelle essen; auf Aal und Rotbarsch sollten sie hingegen verzichten. Dies empfiehlt Greenpeace in der neuen Ausgabe des Einkaufsratgebers für Speisefische. Die unabhängige Umweltschutzorganisation bewertet darin rund 80 Arten, aufgeteilt in 380 Wild-Fischereien und Aquakulturen, hinsichtlich ihrer Gefährdung. "Die Überfischung der Meere ist nach wie vor weltweit dramatisch", sagt Iris Menn, Meeres-Expertin von Greenpeace. "Die Politik schafft es bisher nicht, sich gegen die wirtschaftlichen Interessen der Fischindustrie durchzusetzen.Daher spielen engagierte Verbraucher eine wichtige Rolle. Sie können mit ihrem Kauf dem Handel und der Politik zeigen, dass sie ein umweltfreundliches Fischangebot möchten."

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Slow-Food-Vorsitzende: 'Lebensmittel zu billig'

20120416001 Gesamtkosten industriell gefertigter Nahrung teurer als Bio-Produkte

Ursula Hudson: ''Einkauf ist politischer Akt'' (Foto: slowfood.de)

Stuttgart (pte001/16.04.2012/06:00) - Die Diskussion um die Preise der Lebensmittel verkennt die Tatsache völlig, dass billige Nahrung im Supermarkt der Gesellschaft meist viel teurer zu stehen kommen als qualitativ hochwertige. Das erklärt Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland http://slowfood.de, am Rande der Slow Food Messe http://messestuttgart.de/slowfoodin Stuttgart. Der Verein, der am 1. Juni sein 20-jähriges Bestehen in Deutschland feiert, will noch politischer auftreten als bisher, kündigt die Kulturwissenschaftlerin im Interview mit pressetext an.

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Wie die Lebensmittelindustrie aus Kindern Junkfood-Junkies macht

16 CoverReportKinderlebensmittel gerUnausgewogene Produkte, perfides Marketing und überbordende Lobbyarbeit: Die Lebensmittelindustrie leistet keinen Beitrag zur ausgewogenen Ernährung von Kindern, sondern trägt massiv zur grassierenden Fehlernährung bei. Das belegt der Report "Kinder kaufen", den die Verbraucherorganisation foodwatch heute in Berlin vorstellte.

In einem aktuellen Marktcheck hat foodwatch 1.514 Kinderlebensmittel unter die Lupe genommen und mit den Kategorien der aid-Ernährungspyramide bewertet. Das Ergebnis: Fast drei Viertel der Produkte (73,3 Prozent) fallen in die "rote" Kategorie an der Spitze der Pyramide. Es handelt sich um süße und fette Snacks, die nach den Empfehlungen des vom Bundesernährungsministerium geförderten "aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz" nur "sparsam" verzehrt werden sollten. Gerade einmal 12,4 Prozent der Produkte können der grünen Kategorie an der Basis der Pyramide zugeordnet werden - solche Lebensmittel sollten Kinder eigentlich "reichlich" verzehren. Fazit: Mit dem industriellen Angebot an Kinderlebensmitteln ist eine ausgewogene Ernährung praktisch unmöglich, denn es besteht fast ausschließlich aus Süßigkeiten und ungesunden Snacks. Die Hersteller stellen die Ernährungspyramide auf den Kopf: Ihre Produktpalette im Kinder-Segment entspricht ziemlich genau dem Gegenteil der ernährungsphysiologischen Empfehlungen.

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Kleinbauern meistern Dürre eher als Agrarkonzerne

20120221005Traditionelles Erfahrungswissen bester Hungerschutz

Bäurinnen in Uganda: Ökolandbau auch in Dürre nachhaltiger (Foto: Flickr/Savage)

Nairobi/Berlin (pte005/21.02.2012/06:15) - Landwirtschaftliche Kleinbetriebe sind mit der jüngsten Dürre und Hungersnot am Horn von Afrika besser zurande gekommen als die großindustrielle Landwirtschaft. Das zeigt eine Studie, die die Climate Chance Adaption and Development Initiative (CC DARE) http://ccdare.org gemeinsam mit der UNDP und der UNEP präsentiert hat. Kleine Initiativen zum Schutz der Landschaft und zur Verringerung des Pestizid- und Düngereinsatzes reagieren weitaus flexibler auf Umweltänderungen. Sie bessern Ernteertrag, Bodenqualität und Ernährung, während Kosten, Wasserverbrauch und Zeitaufwand sinken.

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"Wir wollen großen Anteil am Öko-Wachstum haben"

Sonnleitner auf DBV-Perspektivforum zur BioFach 2012 in Nürnberg

Berlin (ots) - (DBV) Während sich der Umsatz mit Öko-Lebensmitteln in den letzten 10 Jahren verdreifacht hat, hat sich die Öko-Anbaufläche in Deutschland im gleichen Zeitraum nur verdoppelt. "Das gefällt uns deutschen Bauern überhaupt nicht! Wir wollen einen möglichst großen Anteil am Öko-Wachstum für die deutschen Landwirte haben." Zu dieser Aussage kam Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) im Rahmen des DBV-Perspektivforums auf der BioFach 2012 am 15. Februar 2012. Unter dem Titel "Marktanteile sichern - Öko-Landbau stärken!" sagte Sonnleitner auf der Messe in Nürnberg, dass der Öko-Landbau vor allem produktiver werden muss, damit sich ein Umstieg lohne. "In den letzten 25 Jahren haben die Weizenerträge im deutschen Öko-Landbau stagniert, ja sie haben sogar leicht abgenommen, während die Weizenerträge in der Landwirtschaft insgesamt stark gestiegen sind."

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foodwatch fordert Ende der Spekulationsgeschäfte

Grafik1 Legitim-oder-akzeptabel 300dpi gerJosef Ackermann bricht sein Versprechen: Keine Entscheidung über den Ausstieg aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln - Deutsche Bank ignoriert Hungernde und den Protest von mehr als 60.000 Menschen
 
Entgegen ihrer Ankündigung entscheidet die Deutsche Bank nicht bis Ende Januar über den Ausstieg aus der Nahrungsmittel-Spekulation. "Wir stehen erst am Anfang der von mir zugesagten Überprüfung unseres Geschäfts mit Agrar-Rohstoffen", so Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann in einem Brief an foodwatch. Per E-Mail teilte seine für Nachhaltigkeit zuständige Mitarbeiterin foodwatch mit, die Deutsche Bank werde nun "in den kommenden Monaten eine umfassende Studie zum Thema" erarbeiten. Einen konkreten Zeitpunkt für die Entscheidung nannte sie nicht mehr. Ursprünglich hatte die Deutsche Bank dagegen zugesagt, bis Ende Januar über den Ausstieg aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln zu entscheiden. Auslöser war der Mitte Oktober 2011 veröffentlichte foodwatch-Report "Die Hungermacher". Darin dokumentiert foodwatch, dass die Spekulation mit Agrar-Rohstoffen die Nahrungsmittelpreise nach oben und Menschen in den Hunger treibt. Bis heute haben mehr als 60.000 Menschen die Deutsche Bank daraufhin per E-Mail und per Post zum Ausstieg aufgefordert.

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Trügerische Landidylle bei Teekanne & Co

teekannelandlust druckaufloesung 300dpi neu gerImmer mehr Hersteller vermarkten Standard-Industrieware als "vom Land" und "ursprünglich" - Staatliche Kommission erlaubt irreführende Werbung für aromatisierten Billigtee

Land-Bockwurst, Land-Gurken und Landlust-Tee: Immer mehr Produkte werden als „Land“-Lebensmittel beworben. Tatsächlich steckt dahinter in der Regel nur Standard-Industrieware aus billigen Zutaten und Aromastoffen. „Mit Bildern von ländlicher Idylle drehen die Hersteller den Verbrauchern schnöde Industrieprodukte als ursprüngliche, naturbelassene Lebensmittel an“;, so Oliver Huizinga von der Verbraucherorganisation foodwatch.

Den Früchtetee „Landlust Mirabelle & Birne“ von Teekanne kritisiert foodwatch als besonders dreisten Fall von Etikettenschwindel. Teekanne bewirbt den Früchtetee mit dem Versprechen: „Entdecken Sie den ursprünglichen Genuss vertrauter Früchte, die noch in Ruhe heranreifen können.“ Die Mirabellen können tatsächlich ganz in Ruhe heranreifen, denn in dem Tee stecken sie offenbar nicht. Hauptzutaten sind, wie bei den meisten Früchtetees, Äpfel, Hibiskus und Hagebutte – billige Standardzutaten. Die namensgebende Birne rangiert mit acht Prozent erst an vierter Stelle der Zutatenliste, Mirabelle sucht man darin vergebens. Für den Geschmack sorgen Aromastoffe. „Teekanne jubelt den Verbrauchern billig produzierte Industrieware als ,Genuss aus der Natur' und ,kleinen Ausflug aufs Land' unter und verlangt dafür mehr als vier Euro pro 100 Gramm – das Dreifache dessen, was ein No-Name-Früchtetee kostet. Das ist Geldschneiderei", so Oliver Huizinga von foodwatch.

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Gentechnik-Industrie will umstrittenen "Goldenen Reis" ohne ausreichende Prüfung der Risiken einführen

reisanbauDas Vorzeigeprojekt der Gentechnik-Industrie, der umstrittene „Goldene Reis“, soll nach mehr als zehn Jahren der Produktentwicklung 2013 auf den Markt kommen. Dabei ist nach wie vor zweifelhaft, ob der in vielen Entwicklungsländern verbreitete gefährliche Vitamin-A-Mangel durch den gentechnisch veränderten Reis überhaupt wirksam bekämpft werden kann. Auch die Risiken sind unklar. Das dokumentiert ein aktueller Report der Verbraucherorganisation foodwatch.

Der wegen seiner gelblichen Färbung „golden“ genannte Reis soll den wertvollen Beitrag der Grünen Gentechnik im Kampf gegen Hunger und Mangelernährung demonstrieren – doch bisher ohne Erfolg: „Die Gentechnik-Industrie propagiert den Goldenen Reis als Wundermittel gegen Vitamin-A-Mangel. Allerdings sind diese vollmundigen Versprechungen durch nichts belegt“, erklärt foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. „Das Golden-Rice-Projekt ist vor allem eines: Eine Image-Kampagne der Gentechnik-Lobby. Die wissenschaftlichen Nachweise für die Wirkung sind dünn, die Risiken nicht ausreichend untersucht und es gibt billige und effektivere Alternativen.“

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