Peak Oil

BP bohrt für sieben Mrd. Dollar Golf von Mexiko an

1268301862i8625Brasilien im Fokus - Deal mit US-Ölförderer Devon abgeschlossen

BP wagt Öl-Tiefseebohrungen in Brasilien (Foto: bp.com)

London/New York/Wien (pte/11.03.2010/11:15) - Der Mineralölgigant BP http://bp.com hat sich für rund sieben Mrd. Dollar das Fördergeschäft des kleineren US-Konkurrenten Devon geschnappt. Mit dem Deal sichert sich der Konzern im Golf von Mexiko seine bislang unangefochtene Vormachtstellung. Aber auch weitere Quellen im Kaspischen Meer und an den Küsten Brasiliens sind so gesichert. Wie beide Unternehmen heute, Donnerstag, bekannt gaben, strebt man außerdem ein gemeinsames Joint Venture zur Verarbeitung von Ölsand in Kanada an. Devon hält daran 50 Prozent für 500 Mio. Dollar.

 

 

Weiterlesen: BP bohrt für sieben Mrd. Dollar Golf von Mexiko an

 

Ölfördermaximum schon 2020 erreicht

1255082971i15318.jpgNeue Felder können Peak Oil bestenfalls kurzfristig hinauszögern

Ressourcen werden immer knapper (Foto: pixelio.de, Christa Nöhren)

London/Wien (pte/10.10.2009/06:00) - Das Maximum der konventionellen Ölförderung ohne Ölsande und -schiefer könnte bereits in nur zehn Jahren erreicht sein. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler des britischen UK Energy Research Centre (UKERC) http://www.ukerc.co.uk in einer aktuellen Erhebung. Laut den Insidern halten sich Fördernationen zwar mit Informationen über die noch zur Verfügung stehenden Ölmengen zurück. Dennoch steigt der globale Energiebedarf aufstrebender Länder wie Indien und China massiv an. Angesichts der prognostizierten Verbrauchsmengen lässt das Ölfördermaximum, der "Peak Oil", nicht mehr lange auf sich warten. Preise werden anziehen.

Weiterlesen: Ölfördermaximum schon 2020 erreicht

   

Nigeria: China will Kontrolle über Ölfelder erlangen

1254215798i26559.jpg23 Fördergebiete für bis zu 50 Mrd. Dollar Investitionen im Gespräch

Nigerias Öl für Chinesen sehr interessant (Foto: pixelio.de, Dieter Schütz)

London/Peking/Stuttgart (pte/29.09.2009/11:25) - Der verstaatlichte chinesische Ölgigant China National Offshore Oil Corporation (CNOOC) http://newtest.cnooc.com.cn strebt den Kauf von 23 Ölfeldern in Nigeria an und bietet dafür zwischen 30 und 50 Mrd. Dollar. Werden die aktuellen Pläne der Chinesen erfolgreich in die Tat umgesetzt, könnte dies einen erbitterten Wettstreit mit westlichen Ölförderkonzernen wie Total, Royal Dutch Shell, Chevron oder ExxonMobil nach sich ziehen, meinen Insider. Diese ausländischen Marktplayer kontrollieren die sich derzeit im Gespräch befindlichen Ölfelder - 16 Lizenzen sind zur Verlängerung von der nigerianischen Regierung ausgeschrieben. Ersten Informationen nach wollen die Chinesen sechs Mrd. Barrel des nigerianischen Öls erwerben.

Weiterlesen: Nigeria: China will Kontrolle über Ölfelder erlangen

   

Trotz niedriger Preise: Experten warnen vor akuter Ölknappheit

[Spiegel Online] Deutsche Geoforscher schlagen Alarm: Schon in wenigen Jahren droht weltweit eine Erdölknappheit. Trotz gestiegener Anstrengungen bei der Suche sind die Erdölreserven im vergangenen Jahr erstmals nicht weiter gewachsen.

Es sind zwei Meldungen, die sich nur scheinbar widersprechen: Eine besagt, dass der Ölpreis zum ersten Mal seit Mai 2005 unter die Marke von 50 Dollar gesunken ist - wegen der schlechten US-Konjunktur. In einer zweiten warnen deutsche Geoforscher vor schwindenden Vorräten und dramatischen Preisanstiegen in der Zukunft.

[Mehr bei Spiegel Online...]

   

Ölpreis sinkt erstmals seit drei Jahren unter 50 Dollar

[Spiegel Online] Erst schoss er monatelang in die Höhe, jetzt fällt er ins Bodenlose: Der Ölpreis hat seine Talfahrt fortgesetzt und ist erstmals seit Mai 2005 unter die Marke von 50 Dollar gesunken. Experten machen die schlechte US-Konjunktur für den Preisrutsch verantwortlich.

New York/Wien/ London - Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Dezember-Auslieferung fiel im Nachmittagshandel zeitweise auf bis zu 49,91 Dollar. Dies ist der niedrigste Stand seit Mai 2005. Zuletzt erholte sich der WTI-Preis wieder etwas und notierte bei 50,50 Dollar. Das waren 3,12 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Vortag.

[Mehr bei Spiegel Online....]

   

Google Anzeigen

Empfehlenswert: BioKapital

"Wirtschaftswachstum erhöht längst nicht mehr überall den Wohlstand, sondern beschleunigt Artensterben, Massenarmut und Sinnleere. Für Andreas Weber sind all diese Probleme auf eine einzige Ursache zurückzuführen: auf eine Wirtschaftsreligion, die alles dem ökonomischen Wachstum unterordnet...."

Empfehlenswert: Pipe Dreams

"Das Geschäft mit Öl, dem schwarzen Gold, ist eines der lukrativsten auf der Welt. Die neue Pipeline vom Kaspischen Meer zum Mittelmeer verspricht der westlichen Welt einen ungehinderten Zugang zum Öl jenseits des Kaukasus. Doch für die unmittelbaren Anwohner der 1700 Kilometer langen Röhre ist sie vor allem ein unheimliches Ding, das nur wenigen viel Geld und den meisten Unglück bringt. ..."

C.Kemfert: Jetzt Die Krise nutzen

Google Anzeigen