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Müll-Alarm: Noch mehr Plastikdreck im Nord-Pazifik

20120510002 Regisseur Chris Jordan zeigt dramatische Bilder von toten Albatrossen

Plastikteilchen aus dem Pazifik (Foto: Scripps Institution)

San Diego/Seattle (pte002/10.05.2012/06:05) - Die Menge an kleinen Plastikteilchen im großen Müllstrudel im Nord-Pazifik hat jüngsten Untersuchungen zufolge dramatisch zugenommen. In den vergangenen 40 Jahren ist die Menge um das Hundertfache angestiegen, berichten Forscher um Miriam Goldstein vom Scripps Institution of Oceanography http://sio.ucsd.eduim Fachmagazin Biology Letters.

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Falscher Fisch auf dem Tisch: Importware und Billigfisch nehmen zu

fisch Berlin (ots) - OCEAN2012-Bericht erklärt, wie Überfischung die Qualität von Fischprodukten in Europa beeinträchtigt - Verbraucher werden bewusst über Art, Qualität und Herkunft der Fische getäuscht - Übermäßige Entnahme von Fisch aus den Gewässern schadet den Meeresökosystemen

In der Europäischen Union verkaufter Fisch stammt immer öfter aus Importen und ist zunehmend von minderwertiger Qualität. Verantwortlich dafür ist die Erschöpfung vieler europäischer Fischbestände durch Überfischung. Zu dieser Erkenntnis kommt ein heute von OCEAN2012 veröffentlichter Bericht. Dieser kritisiert darüber hinaus, dass in einigen Fällen Arten mit geringem Wert als höherwertige Fischprodukte vermarktet und gekennzeichnet werden, um den Verbraucher zu täuschen. OCEAN2012 ist ein Zusammenschluss von Organisationen, die Überfischung und destruktive Fischfangmethoden beenden und eineangemessene und gerechte Nutzung gesunder Fischbestände durchsetzen wollen.

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Menschheit 'isst' zu viel Wasser

20120322004 Weltwassertag: Wassersparen muss bei Nahrung ansetzen

Beregnung: Nahrungsproduktion verbraucht viel Wasser (Foto: Flickr/USDAgov)

Berlin/Wien (pte004/22.03.2012/06:15) - Gesunde Ernährung, Verzicht auf wasserintensive Produkte, Meiden von Lebensmittel-Müll und mehr Produktion von Nahrung mit weniger Wasser: Das sind die wichtigsten Maßnahmen des Wassersparens, verkündet die UNO am heutigen Weltwassertag http://unwater.org/worldwaterday. Alternativen zu einem nachhaltigen Umgang mit der wichtigsten Ressource des Planeten gibt es nicht: Der Bedarf an Wasser und Lebensmitteln steigt weiter, und Krisen in wasserarmen Regionen nehmen zu. 900 Mio. Menschen haben schon heute kein sauberes Trinkwasser, 2,5 Mrd. keine ausreichenden Sanitäranlagen.

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22. März: Internationaler Weltwassertag der Vereinten Nationen

Fotolia 15778190 XSSauberes Wasser schützt Leben von Kindern!

terre des hommes fordert entschiedene Maßnahmen für sauberes Trinkwasser

Osnabrück (ots) - Fast 90 Prozent aller Menschen haben inzwischen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das ist ein großer Erfolg der letzten 20 Jahre. Aber die Ärmsten bleiben weiter ausgeschlossen, vor allem in Afrika. Weltweit sterben jeden Tag mehr als 3.000 Kinder an Durchfallerkrankungen, die meisten von ihnen verursacht durch verunreinigtes Trinkwasser. Mit konsequenten Maßnahmen müssen jetzt die noch ausgeschlossenen 880 Millionen Kinder, Frauen und Männer Zugang zu sauberem Wasser erhalten, fordert das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes zum diesjährigen Weltwassertag.

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World Water Forum 2012: Kampf gegen globale Wasserkrise

map water 08 03 finalWWF-Analyse: Mehr als fünfzig Gewaltkonflikte um Wasser in zehn Jahren. Auftakt zur Welt-Wasserkonferenz in Marseille (12. - 17.03.12)

Bild: Globale Wasserkrise: Nach WWF-Informationen ist es seit der Jahrtausendwende weltweit zu über 50 Konflikten mit Gewalteinwirkung aufgrund der Nutzung von Wasser gekommen. Auf dem World Water Forum in Marseille beraten Politiker, Wissenschaftler und Nichtregierungsorganisationen von Montag an über Auswege aus der Wasserkrise.

Berlin/Marseille (ots) - Anlässlich der Eröffnung des Weltwasserforums 2012 in Marseille warnt die Umweltschutzorganisation WWF in einer aktuellen Analyse vor einer weiteren Zuspitzung der globalen Wasserkrise. So sei es allein seit der Jahrtausendwende weltweit zu über 50 Konflikten mit Gewalteinwirkung aufgrund der Nutzung von Wasser gekommen. Die steigende Nachfrage nach Energie, Nahrung und sauberem Wasser werde die ohnehin schon schwelende Wasserkrise noch weiter verschärfen und vermehrt zu Konflikten führen. Der WWF fordert daher einen globalen und verbindlichen Aktionsplan zur Bekämpfung der Wasserproblematik. "Es mangelte dem Weltwasserforum in der Vergangenheit leider an Verbindlichkeit. Die Politik muss jedoch endlich auf die Krise reagieren", so Martin Geiger, Leiter Bereich Süßwasser beim WWF Deutschland. Das Weltwasserforum müsse klare Zielvorgaben definieren, die als Beschlussgrundlage für den UN-Umweltgipfel Rio+20 im Juni dienen können.

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Shrimps haben gigantischen CO2-Fußabdruck

20120220023100 Gramm Garnelen entsprechen Verbrennung von 90 Litern Benzin

Shrimps: Umweltkosten deutlich über Marktpreis (Foto: Flickr/DinnerSeries)

Vancouver (pte023/20.02.2012/13:55) - Der Genuss eines Shrimpscocktails kommt dem Planeten Erde teuer zu stehen: Der CO2-Fußabdruck von 100 Gramm des winzigen Party-Hinguckers ist so groß wie die Verbrennung von 90 Litern Benzin. Ins Gewicht fällt dabei, dass für die Anlage von Garnelenfarmen vielerorts Mangrovenwälder vernichtet werden, sofern es sich nicht um nachhaltige Produktion handelt. Zahlen dazu haben Ökologen der Oregon State University in Corvallis http://oregonstate.edu soeben beim Jahrestreffen der "American Association for the Advancement of Science" http://aaas.org geliefert.

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Überfischung ist teuer und kostet Jobs

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Experten für Rückführung nachhaltiger Bestände

Schellfisch, Makrele: Erholung dringend nötig (Foto: Flickr/Podknox)

London/Kiel (pte004/14.02.2012/06:15) - 3,2 Mrd. Euro pro Jahr und 100.000 Jobs kostet der EU dieÜberfischung ihrer Bestände. Würde man den Beständen eine Erholung erlauben, könnte man allein dadurch 160 Mio. EU-Bürger zusätzlich versorgen, behaupten Forscher der "New Economics Foundation" http://neweconomics.org. Zahlen, die ein gewichtiges Argument für die gemeinsame Fischereipolitik der EU sind, deren Reform unmittelbar bevorsteht: Spätestens zu Jahresende erwarten Experten die ersten Entwürfe für das künftige gemeinsame Vorgehen.

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Kanadisches Unternehmen sucht in deutschen Meeresschutzgebieten nach Öl

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Umweltverbände bangen um letzte Schweinswale und fordern Reform des Bergrechts

Berlin (ots) - Dem vom Aussterben bedrohten Ostsee-Schweinswal droht eine neue Gefahr. Das Bergamt in Stralsund hat der kanadischen Firma Central European Petroleum CEP die Erkundung von Erdöl- und Erdgaslagerstätten in der deutschen Ostsee vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns gestattet. Betroffen sind mindestens sechzehn Meeresschutzgebiete, die dem Schweinswal und anderen bedrohten und seltenen Meerestieren als Rückzugsgebiet dienen. Die deutschen Umweltverbände sehen darin eine Missachtung des Umweltrechts und kündigen scharfen Widerstand an.

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Konsum ist Wasserverschwender Nr. 1

20111115025Großteil des Verbrauchs durch Kleidung, Nahrung und Energie

Olympia-Becken: Meßbecher für Haushalts-Wasserverbrauch (Foto: Flickr/Jones)

Melbourne/Frankfurt (pte025/15.11.2011/13:55) - Wassersparen im Haushalt ist das Gebot der Stunde, da die Wasserreserven weltweit immer knapper werden. Maßnahmen, die die monatliche Wasserrechnung günstiger machen, greifen alleine jedoch zu kurz, betonen Forscher der Universität Melbourne http://unimelb.edu.au in der Zeitschrift "Building Research and Information". Für Australien haben sie berechnet, dass 94 Prozent des langfristigen Wasser-Fußabdrucks eines Haushalts auf Hauserrichtung, Dienstleistungen und Konsumgüter zurückgehen - allen voran auf Kleidung, Nahrung und Elektrizität.

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