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atlantisDas international bekannte Atlantis Natur- und Umweltfilmfest taucht mit packenden Umweltthrillern, international prämierten Dokumentationen und spektakuläre Tierfilmen wieder auf. Wer mehr zu aktuellen Themen wie Atomkraft oder das Sterben der Meere erfahren möchte, wer nach Hintergrundinfos zum Klimawandel sucht oder einfach nur eintauchen möchte in atemberaubende Naturfilme, sollte sich die letzte Woche im September vormerken und nach Wiesbaden kommen. Am Freitag, den 27. August, präsentierten Stadträtin Rita Thies, Projektleiter Uwe Stellberger und Katja Wiese von Naturefund e. V. das diesjährige Festivalprogramm der Öffentlichkeit.

Atlantis Natur- und Umweltfilmfest, 24. September bis 1. Oktober 2010

An acht Festival-Tagen werden in der Wiesbadener Caligari FilmBühne über 20 Filme gezeigt. Bei vielen Filmvorführungen werden Regisseure, Autoren, Kameraleute, Produzenten oder Redakteure zu Gast sein. Somit bietet sich den Zuschauern und Zuschauerinnen die Möglichkeit, direkt mit den Menschen hintern den Filmen ins Gespräch zu kommen.

 

„Wir möchten mit dem Atlantis Natur- und Umweltfilmfest dazu beitragen“, bekräftigt Kultur- und Umweltdezernentin Rita Thies, „dass viele Menschen die Liebe zu der uns umgebenden Umwelt und ihrer Schönheit wieder entdecken. Denn nur was wir würdigen und lieben, das schützen wir. In diesem Sinne spricht eine starke Botschaft aus allen Atlantis-Filmen: Wir alle können uns für die Erde engagieren, jeder Einzelne kann es und die Politik muss es.“

Auch Katja Wiese, von der Naturschutzorganisation Naturefund, die wie im letzten Jahr das Atlantis Filmfest tatkräftig unterstützt sagt:“Das Atlantis Filmfest zeigt spannende Filme zu aktuellen Themen, die die Natur und unsere Lebensgrundlage entscheidend beeinflussen. Das Besondere ist, dass das Publikum mit den Menschen hinter den Filmen diskutieren und dabei mehr erfahren kann. Wir von Naturefund unterstützen das Atlantis Filmfest sehr gerne, weil hier viele wichtige Informationen zur Umwelt zu finden sind, die oft im Alltag untergehen.“

Eröffnet wird das Festival am Freitag, den 24. September, um 20 Uhr mit der Deutschlandpremiere des Films DIE UNBEQUEME WAHRHEIT ÜBER UNSERE OZEANE, ein aufrüttelnder Film über das dramatische Ausmaß der Überfischung der Meere und die Folgen für uns Menschen.

Der Samstag schließt thematisch an den Eröffnungsfilm an und steht mit drei Filmen ganz im Zeichen der LEBENSWELT OZEANE.

Regisseur Bertram Verhaag, Atlantis-Preisträger aus dem vergangenen Jahr, stellt am Sonntag seine neue Dokumentation GEKAUFTE WAHRHEIT – GENTECHNIK IM MAGNETFELD DES GELDES dem Publikum vor.

VORSICHT RADIOAKTIV heißt es am Dienstag, den 28.09., wenn mit INTO ETERNITY ein international prämierter Dokumentarfilm das Thema Atommüll-Endlager fokussiert und die Weltpremiere des Filmes YELLOW CAKE – DIE LÜGE VON DER SAUBEREN ENERGIE auf dem Programm steht. Regisseur Joachim Tschirner wird zu Gast sein. Alle, die nach Hintergrundinformationen zum Thema Atomkraft suchen, sind hier genau richtig.

Ein Höhepunkt des Festivals ist auch 2010 wieder der Wettbewerb mit den aktuell besten deutschsprachigen Dokumentarfilmen. Die Filmemacher und -macherinnen erwarten Preisgelder in Höhe von 5.000, 3.000 und 2.000 Euro vergeben. Aus den knapp 60 eingereichten Filmen nominierte eine Vor-Jury um Projektleiter Uwe Stellberger die 9 Wettbewerbsfilme. Drei dieser Filme werden von der fünfköpfigen Festivaljury ausgezeichnet. Sie setzt sich aus renommierten Filmfachleuten zusammen, etwa dem Regisseur und Produzenten Peter Schamoni oder der Regisseurin und Autorin Erica von Moeller.

An den Vormittagen bieten die Atlantis-Macher den Schulen im Rhein-Main-Gebiet die Filme DAS KORNFELD – DSCHUNGEL FÜR EINEN SOMMER, UNSERE OZEANE und PLASTIC PLANET an: Dokumentarfilme, die faszinieren, begeistern und neue Perspektiven eröffnen. In Kooperation mit dem Medienzentrum Wiesbaden e. V. wird den Schülern und Kindern eine kurze Einführung in den Film und wenn möglich ein Gespräch mit dem Filmemacher angeboten.

Es hat schon Tradition, dass man mit dem Atlantis-Filmfest auch an Exkursionen zu Besonderheiten der Region teilnehmen kann. In diesem Jahr lädt die Klimaschutzagentur Wiesbaden e.V. ein zur Besichtigung der Wiesbadener Deponie und ihrer Solarstromanlage, einer der größten Photovoltaik-Anlagen Hessens.

Wer schon jetzt direkt etwas für die Natur tun möchte, dem bietet Naturefund die Möglichkeit mit 20 EUR volle 100 Quadratmeter Trockenwald in Mittelamerika für die seltene Raubkatze Jaguarundi zu sichern. Mehr Infos unter: www.naturefund.de/trockenwald

Spendenkonto: Naturefund e. V., Nassauische Sparkasse, BLZ 510 500 15, Konto 101 261 352, Betreff: Trockenwald. Eine Spende ist steuerlich absetzbar.