Donnerstag, 11. März 2010

Mobilität,Auto,Verkehr

Die e-miglia präsentiert sich

image002Ja, sie hat sich im Namen angelehnt an große Tradition und ja sie hat mit Motorsport zu tun. Eine der klassischen Straßenrallyes startete vor 101 Jahren und brachte große Namen hervor, die noch heute in der Automobilindustrie ihre Spuren hinterlassen. Ettore Bugatti, Vicenzo Lancia und Giovanni Agnelli um nur einige zu nennen.
Kann die e-miglia nur halb so viel bewirken, ist schon doppelt so viel erreicht.

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Umweltzonen sorgen bundesweit für reine Luft

Zwischenbilanz eines Erfolgsmodells

Menden (ots) - Rückenwind für Umweltzonen: Die nun vom Bundestag beschlossene Verordnung zu Luftqualitätsstandards und Emissionshöchstmengen erhöht den Druck, konsequent gegen umwelt- und gesundheitsbelastende Schadstoffe in der Atmosphäre vorzugehen. Das gilt vor allem für den Straßenverkehr, einen Hauptproduzenten von Feinstaub und Stickstoffdioxid. "Umweltzonen haben sich als effektives Instrument erwiesen, um nachhaltige Mobilität zu fördern", so Hermann Josef Schulte, Inhaber der HJS Fahrzeugtechnik.

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Weltweit erste CO2-neutrale Tankstelle am Flughafen Berlin Brandenburg International BBI

Neuartige Integration von alternativen Energie- und Mobilitätskonzepten vorgestellt

Berlin (ots) - Die Berliner Flughäfen, ENERTRAG und TOTAL Deutschland realisieren ein neue Maßstäbe setzendes Energieprojekt. Die öffentliche TOTAL Tankstelle am zukünftigen Flughafen Berlin Brandenburg International BBI wird die weltweit erste CO2-neutrale Tankstelle sein. Möglich wird dies durch einen Windpark, den ENERTRAG eigens in unmittelbarer Nähe des Flughafengeländes errichtet. Dieser wird nicht nur für eine komplett emissionsfreie Energieversorgung der Tankstelle und für eine CO2-freie Herstellung des dort angebotenen Wasserstoffs sorgen. Die im Vergleich zur konventionellen Stromerzeugung eingesparte Menge an CO2 reicht aus, um auch die mittelbaren CO2-Emissionen der Tankstelle, die bei der Verbrennung der dort verkauften konventionellen Kraftstoffe entstehen, vollständig auszugleichen.

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CarSharing zwingt Autohersteller zum Umdenken

1266592345i29181Bei gleichen Zuwächsen bis 2016 eine Mio. Fahrzeuge überflüssig

Immer mehr Städte bieten CarSharing an (Foto: carsharing.de)

Frankfurt/Hannover (pte/20.02.2010/13:20) - Weil das Bedürfnis nach Mobilität kontinuierlich ansteigt und die Bevölkerung weiter wächst, werden sich bis 2016 in Europa geschätzte 5,5 Mio. Nutzer etwa 77.000 Fahrzeuge nach dem bewährten CarSharing-Prinzip teilen. Zu diesem Fazit gelangt die US-Beratungsgesellschaft Frost & Sullivan http://frost.com in ihrer aktuellen Branchenerhebung. Die Vorteile liegen auf der Hand. CO2-Emissionen werden reduziert sowie die Fixkosten auf verschiedene Schultern verteilt. Zudem schafft das Prinzip die Ausgangsbasis für das Wachstum der Elektromobilität.

Scheuklappen fehl am Platz

"Hochrangige Manager der Automobilindustrie sollten keine Scheuklappen tragen sowie ihre Augen nicht vor dem Trend zu bedarfsgerechter Mobilität verschließen. Wie die Krise gezeigt hat, hat der Schrumpfungsprozess in der Autoindustrie bereits eingesetzt und wird sich weiter fortsetzen", verdeutlicht Dirk Bake vom Bundesverband CarSharing http://carsharing.de im Gespräch mit pressetext. Dem Brancheninsider nach ist es durchaus vorstellbar, wenn sich die Autobauer zukünftig in die Richtung großer CarSharing-Service-Dienstleister entwickeln.

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Elektroautos für Stadtbetrieb geeignet

1266245874i19920Halbjahres-Studie: Akkuladung nicht größtes Problem

Der Mini E erwies sich im Langzeittest als Großstadt-tauglich (Foto: Mario Steinebach)

Chemnitz (pte/16.02.2010/06:10) - Für Stadtbewohner stellen Elektroautos bereits eine gangbare Alternative zu herkömmlich betriebenen Fahrzeugen. Zu diesem Schluss kommen Arbeitspsychologen der TU Chemnitz http://www.tu-chemnitz.de, die 40 Berliner Versuchspersonen ein halbes Jahr lang mit Elektrofahrzeugen vom Typ "Mini E" versehen und Nutzung sowie Rückmeldung analysiert haben. Soeben fiel der Startschuss einer zweiten Versuchsgruppe, die nähere Ergebnisse liefern soll. "Erstmals haben nicht Techniker der Fahrzeughersteller, sondern alltägliche Nutzer die Fahrzeuge detailliert getestet", berichtet Studienleiter Josef Krems im pressetext-Interview.

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Biotreibstoffe für Regenwald-Rodung verantwortlich

1265792567i27145Experten-Studie zeigt komplexe Zusammenhänge auf

In Brasilien wird Zuckerrohr zur Ethanol-Herstellung verwendet (Foto: Frank Hüfner/pixelio.de)

Kassel (pte/10.02.2010/12:30) - Die geplante Ausdehnung von Plantagen für Biotreibstoffe in Brasilien könnte indirekt die Zerstörung des Regenwaldes forcieren. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität Kassel http://www.usf.uni-kassel.de in einer Studie, die im Wissenschaftsmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences PNAS veröffentlicht wurde. Durch die Ausdehnung der Zuckerrohr- und Sojaplantagen würden nämlich Viehzüchter in Richtung Amazonien verdrängt.

Um das Gebiet für die Rinderzucht aufzubereiten, müssten Waldflächen gerodet werden. Das verschlechtert die Kohlenstoffbilanz des "Biosprits" ganz erheblich. Brasilien setzt derzeit vor allem auf Zuckerrohr für die Ethanolproduktion und Sojabohnen zur Herstellung von Biodiesel. Die Forscher haben - um die Dynamik der Landnutzungsänderung zu untersuchen - mit einem Simulationsmodell gearbeitet.

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Kolumbien: Biosprit gefährdet Mensch und Natur

1264592888i8892Expertin stellt Konzept nachhaltiger Agrotreibstoffe in Frage

Arbeiter in Zuckerrohr-Plantagen werden finanziell und gesundheitlich ausgebeutet (Foto: DKA)

Wien (pte/27.01.2010/12:50) - Agrotreibstoffe aus Palmöl oder Zuckerrohr gefährden die Umwelt und bringen zahlreiche soziale Probleme mit sich. Das betont die kolumbianische Politologin Paula Alvarez Roa, Expertin für Organisationen im Bereich Umwelt und ländlicher Raum bei der NGO Grupo Semillas http://www.semillas.org.co, gegenüber pressetext. Anlass zum Interview gab der Österreich-Besuch der Expertin zu einer Veranstaltungsreihe der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar http://www.dka.at , bei der der aktuelle Biosprit-Boom in Kolumbien kritisch beleuchtet wurde.

Kolumbiens Palmöl wird derzeit zu Kochöl, Margarine und Seife verarbeitet, für die Zukunft steuert man jedoch ein stärkeres Augenmerk auf die Erzeugung von Biodiesel an. Einen anderen biogenen Treibstoff gewinnt man schon bisher aus dem Zuckerrohr, das zu Ethanol verarbeitet werden kann. Bisher versorgen die Agrotreibstoffe erst den nationalen Markt Kolumbiens - zehn Prozent Biosprit werden hier in den Benzin beigemischt. Dieses Ziel peilt auch die EU bis 2020 an. Angetrieben von der weltweit steigenden Nachfrage und internationalen Subventionen, will Kolumbien Biosprit in Zukunft in großem Stil exportieren, was aktuell eine rasante Zunahme der Energie-Monokulturen bedeutet.

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Kleine Autos: Beste Form der Abgasreduktion

1263818842i807Oxford-Bericht fordert Umdenken der Konsumenten

Kleine und leichte Autos sind besonders umweltfreundlich (Foto: pixelio.de/Barnebeck)

Oxford (pte/18.01.2010/13:55) - Das Umsteigen auf kleine und leichte Autos für den Privatverkehr ist kurzfristig die beste Form, um die Abgase zu senken. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Oxforder Smith School of Enterprise and Environment http://www.smithschool.ox.ac.uk in einem aktuellen Bericht zur Zukunft der Straßenmobilität. "Abgase können am besten verringert werden, wenn man die derzeit erhältlichen Technologien weiter verbessert und sich gleichzeitig die Nutzergewohnheiten drastisch ändern", fasst Studienautor Oliver Inderwildi zusammen.

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Rekord-Teilnahme deutscher Hochschulen beim Shell Eco-marathon 2010

Zahl der Fahrzeuge mit alternativen Antrieben steigt kontinuierlich

Hamburg (ots) - Der Countdown läuft. Noch vier Monate haben die mehr als 3.000 Teilnehmer des Shell Eco-marathon Zeit, an ihren Fahrzeugen zu tüfteln, bevor am 6. Mai am EuroSpeedway Lausitz der Startschuss zum größten europäischen Energie-Effizienz-Wettbewerb fällt. Insgesamt haben sich mehr als 200 Teams aus Europa und Afrika qualifiziert. Darunter sind 24 Teams aus Deutschland - mehr als je zuvor.

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Greenpeace: "Hype um Elektroautos ist Blödsinn"

1261054153i7374Projekt "e-mobility" in der Kritik - Kein Durchbruch bei Entwicklung

Berliner Projekt "e-mobility" ist gestartet (Foto: pixelio,de, Kunstart.net)

Berlin/Hamburg (pte/17.12.2009/13:55) - Das heute, Donnerstag, in Berlin startende Elektroauto-Projekt "e-mobility", bei dem Daimler und RWE mehr als 100 Elektroautos für den Alltagsbetrieb übergeben, ist für die international agierende Umweltschutzorganisation Greenpeace "Blödsinn". Laut Greenpeace-Autoexperten Wolfgang Lohbeck sind staatlich geförderte Großversuche lediglich Täuschungsmanöver der Bundesregierung, um den Anschein zu erwecken, dass bei dieser Antriebstechnologie der lang ersehnte Entwicklungsdurchbruch kurz bevorsteht. Die Annahme sei aber grundlegend falsch.

Technologie nicht ausgereift

"Sowohl die Hersteller als auch die Politik machen sich etwas vor. Denn der Strom, der zum Betrieb von Elektroautos erzeugt werden muss, emittiert in der Herstellung drei bis vier mal so viel Emissionen wie ein herkömmlicher Verbrennungsmotor", sagt Lohbeck im Gespräch mit pressetext. Dem Branchenkenner nach ist es nicht sinnvoll, herkömmliche Autos nur mit einem Elektromotor auszustatten. Langfristig sei es effizienter und umweltschonender, in der Entwicklung umzudenken und das Gewicht der Autos mit Verbrennungsmotor zu reduzieren.

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Kopenhagen konkret: Jeder zweite Autofahrer denkt ans 'Umsteigen'

Kampagne des Bundesumweltministeriums leistet Beitrag zum Klimaschutz

Berlin/Bonn (ots) - Eines haben die Bürgerinnen und Bürger von Bamberg, Dortmund, Halle (Saale) und Karlsruhe gemeinsam: Sie sind bereit, auf Kurzstrecken bis zu sechs Kilometer auch mal das Auto stehen zu lassen und dafür mehr Rad zu fahren oder zu Fuß zu gehen - dem Klima und der Gesundheit zuliebe. Zu diesem Ergebnis kommt das Wuppertal Institut für Umwelt, Klima und Energie, das die Wirkung der Modellkampagne des Umweltministeriums "Kopf an: Motor aus. Für null CO2 auf Kurzstrecken." untersucht hat. Die repräsentative Bürgerbefragung konnte einen deutlichen Erfolg bei der Verhaltensänderung "weg vom Auto auf Kurzstrecken" allein durch charmante, aber auch provokante Kommunikationsmaßnahmen belegen.

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