Mittwoch, 10. März 2010

Aktuelles zum Klimawandel: Ökologie

Delfin-Jagd-Doku erntet Oscar

1268045793i551Japan protestiert gegen Auszeichnungen von "The Cove"

Bild aus der preisgekrönten Dokumentation "The Cove" (Foto: thecovemovie.com)

Los Angeles/München (pte/08.03.2010/12:15) - Der Film "The Cove" http://www.thecovemovie.com, der die jährliche Delfin-Jagd in der japanischen Stadt Taiji thematisiert, hat einen Oscar in der Kategorie "Beste Dokumentation" gewonnen. In Japan hat der Film zu heftigen Kontroversen geführt. Der Bürgermeister von Taiji, Kazutaka Sangen, protestierte gegen die Prämierung des Films. Seit seiner Veröffentlichung ist die Dokumentation mit unzähligen Preisen prämiert worden.

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Schinkenbrot ohne Schinken

Schinkenbrot ohne Schinken, Wrackheringe und andere absurde Festlegungen bleiben Geheimsache - Gericht lehnt Veröffentlichung von Sitzungsprotokollen der Deutschen Lebensmittelbuchkommission ab

Schinkenbrot muss in Deutschland keine Spur Schinken enthalten. Wer solche Festlegungen mit welchen Argumenten durchgesetzt hat, bleibt weiterhin Geheimsache. Das Verwaltungsgericht Köln hat eine Klage der Verbraucherrechtsorganisation foodwatch auf Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle abgewiesen (Az 13 K 119/08). "Das Lebensmittelbuch bleibt ein Buch mit sieben Siegeln", erklärte foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. Er kündigte an, Berufung einzulegen.

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Forschungspreis für innovative Ideen im Schuh- und Textilrecycling

Hamburg (ots) - Die I:Collect AG und die EPEA Internationale Umweltforschung stiften den internationalen Forschungspreis "I:CO AWARD - rethink. recycle. reward." in Höhe von 5.000 Euro für herausragende Ideen im Bereich Schuh- und Textilrecycling. Bis zum 31. Juli werden Bewerbungen entgegengenommen.

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Export alter Elektrogeräte: Viel Gold, aber auch viel Gift

Röttgen und Flasbarth: Studie zeigt Handlungsbedarf für umweltgerechtes Recycling auf

Über 155.000 Tonnen zum Teil gefährlichen Elektroschrotts werden jährlich aus Deutschland ins außereuropäische Ausland exportiert, darunter allein rund 50.000 Tonnen PC- und Fernseh-Bildschirme, die neben Metallen auch flammhemmende Bromverbindungen wie gefährliche polybromierte Diphenylether (PentaBDE) enthalten können. Selbst defekte Geräte werden zum Teil als „noch funktionstüchtig“ umdeklariert, meist nach Asien und Afrika verschifft und dort nur selten umweltgerecht recycelt. Dies ergab eine neue Studie für das Umweltbundesamt (UBA), die heute auf der CeBIT in Hannover vorgestellt wurde.

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EU-Gesundheits-Kommissar lässt BASF-Gentech-Kartoffel zu

1267532437i2180Erste Gentech-Anbauzulassung in der EU seit 1998

Gentech-Kartoffel ist für den Anbau zugelassen (Foto: pixelio/Maja Dumat)

Wien (pte/02.03.2010/13:40) - Der neue EU-Gesundheits-Kommissar John Dalli hat heute, Dienstag, die erste Gentech-Kartoffel "Amflora" in der EU zugelassen. Das ist die erste Gentech-Anbauzulassung in der EU seit 1998. Trotz Ablehnung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der EU-Arzneimittelbehörde (EMEA) und der Bevölkerung, winkt die EU Kommission den gentechnisch veränderten Industrie-Erdapfel "Amflora" durch.

 

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Offenlegungspflicht für Plastikbestandteile gefordert

thumb43809Film "Plastic Planet" startet in Deutschland

Köln (pte/25.02.2010/12:55) - Anlässlich des Kinostarts des Dokumentarfilms "Plastic Planet" http://www.plastic-planet.de, heute, Donnerstag, fordert die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) http://www.cbgnetwork.de eine Offenlegungspflicht für alle Inhaltsstoffe und sämtliche toxikologische Daten von Kunststoff-Produkten. Nur so könne man Konsumenten vor giftigen Chemikalien schützen.

Die CBG verlange zudem ein Verbot gefährlicher Stoffe wie Bisphenol A und Weichmacher in Lebensmittel-Verpackungen, Spielzeug und Kleidung. "Viele Kunststoffe stellen eine Gefahr für die menschliche Gesundheit dar. Es ist nicht hinnehmbar, dass die Veröffentlichung von Inhaltsstoffen und toxikologischen Erkenntnissen mit dem stereotypen Hinweis auf Betriebsgeheimnisse verweigert wird", so Philip Mimkes vom Vorstand der CBG gegenüber pressetext.

Umwelt und Gesundheit vor gefährlichen Kunststoffen schützen

In Film "Plastic Planet" (pressetext berichtete http://www.pressetext.com/news/090912002/ ) dokumentiert der Regisseur Werner Boote, wie Plastik-Produzenten die Zusammensetzung und das Gefahrenpotenzial ihrer Produkte verheimlichen. "Wir stellen seit Jahren die Forderung nach einer Offenlegung und einer Umkehr der Beweispflicht, sodass nicht Verbraucher oder Behörden die Gefährlichkeit eines Stoffes beweisen müssen, sondern die Produzenten dessen Ungefährlichkeit."

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Plastikmüllstrudel im Atlantik entdeckt

1267023809i5663Forscher: Vergleichbar mit Müllstrudel im Nord-Pazifik

Viele Lebewesen fressen diese Plastikteilchen (Foto: Sea Education Association)

Portland/München (pte/24.02.2010/16:05) - Forscher haben im Nordatlantik einen Müllstrudel entdeckt, in dem sich Plastikteilchen in großen Mengen befinden. Die Region sei mit dem im Nordpazifik bekannten Great Pacific Garbage Patch (pressetext berichtete http://www.pressetext.com/news/090806002/ ) zu vergleichen, berichtet Karen Lavender Law von der Sea Education Association http://www.sea.edu.

 

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Plastikmüll fährt Karussell

Noch mehr zum Thema Plastikmüll bereits 2007:

(Spiegel Online) Ein gewaltiger Wirbel treibt Müll durch den gesamten Nordpazifik. US-Forscher haben die Bewegung jetzt in einem Modell simuliert und konnten so vorhersagen, dass der Abfall jahrelang unterwegs ist und über 10.000 Kilometer zurücklegt.

Artikel weiterlesen bei Spiegel Online.....

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Plastic Planet - Wir Kinder des Plastikzeitalters

Die Kamera streift über einem idyllischen Gebirgstal. Wolken, Wälder, blauer Himmel, Natur pur. Aus dem Off dringt die Stimme des Filmemachers Werner Boote. „Früher einmal war die Erde ohne Plastik. Doch dann kam der große Auftritt des belgischen Chemikers Leo H. Bakeland. In den Jahren 1905 bis 1907 entwickelte er Bakelit, das erste vollsynthetische Produkt aus Erdöl. Seither schlägt der Fortschritt ein Rad um das andere. Nach der Steinzeit, der Bronze- und der Eisenzeit haben wir jetzt die Plastikzeit. Wir sind Kinder des Plastikzeitalters."

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Meere werden zu Müllkippen

NABU Tschimpke: Dokumentarfilm "Plastic Planet" rüttelt auf


Berlin (ots) - 6,4 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle landen jedes Jahr in den Weltmeeren. Die Politik hat dieses Problem bisher vernachlässigt. Das war auch ein Anlass für den Wiener Regisseur Werner Boote, unserer Welt aus Plastik mit einem aufrüttelnden   Dokumentarfilm auf den Grund zu gehen. "Plastic Planet" läuft morgen, am 25. Februar, in den deutschen Kinos an. Der NABU unterstützt den Film als Umweltpartner für den Meeresschutz sowie für die Abfall- und Kreislaufwirtschaft. "Unsere Meere sind nicht nur überfischt, sondern auch zunehmend vermüllt. Dieser Schaden ist oftmals irreparabel. Politiker dürfen nicht weiter wegschauen, sondern müssen das Problem so schnell wie möglich auf Bundes- wie auf Europaebene angehen", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

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Invasion der Grizzlys in der Eisbären-Hochburg

1267012717i28664Wanderung des brauen Riesen nach Norden bringt Probleme

Der Grizzly wandert immer weiter nach Norden (Foto: Linda Gormezano)

New York/Manitoba (pte/24.02.2010/13:50) - Die Grizzlybären Kanadas gelangen auf ihren Wanderungen immer weiter nach Norden und dringen dabei in Regionen vor, die als wichtige Reviere der Eisbären gelten. Das berichten Biologen der City University of New York http://www.cuny.edu in der Zeitschrift Canadia Field Naturist http://www.ofnc.ca/cfn/. Die Dokumentation von Grizzly-Sichtungen an bisher unüblichen Stellen weisen darauf hin, dass die braunen Riesen den Bestand ihrer weißen Verwandten gefährden könnten, so die Forscher.

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"Wirtschaftswachstum erhöht längst nicht mehr überall den Wohlstand, sondern beschleunigt Artensterben, Massenarmut und Sinnleere. Für Andreas Weber sind all diese Probleme auf eine einzige Ursache zurückzuführen: auf eine Wirtschaftsreligion, die alles dem ökonomischen Wachstum unterordnet...."

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Let's make MONEY

Erwin Wagenhofer („We Feed the World - Essen Global") folgt in seinem neuen
Dokumentarfilm „Let's make MONEY" der Spur des Geldes im weltweiten Finanzsystem.
Die meisten von uns ahnen nicht einmal, wo ihr Geld ist. Sicher ist nur, dass es sich nicht bei
der Bank befindet, der wir es anvertraut haben.

Mehr zum Film.....

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Als wäre es ein Roman von Jules Verne: eine Crew will die erneuerbaren Energien fördern und macht sich auf, eine Weltumrundung im Solarflugzeug zu schaffen. Vor Augen hat sie das Ziel des immerwährenden Fluges ohne Treibstoff und ohne Schadstoffe… sozusagen die Revanche des Ikarus.

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