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Change Centre Ökostrom-Studie zeigt: Zu Ökostrom wechselt eine wachsende Minderheit - gut ausgebildet und bestens vernetzt

Meerbusch (ots) - Eine große Mehrheit der Deutschen (67 Prozent) hält die Reaktorkatastrophe von Fukushima für eines der prägenden Ereignisse dieses Jahrzehnts, vergleichbar mit den Terroranschlägen auf das World Trade Center. Das ergibt pünktlich zum Jahrestag des Unglücks in Japan eine repräsentative Befragung von über 1.000 Bürgerinnen und Bürgern, die im Auftrag der gemeinnützigen Change Centre Stiftung durch das Meinungsforschungsinstitut YouGov durchgeführt wurde. Einen besonders starken Einfluss hatte die Katastrophe auf Frauen und Menschen ab Fünfzig. Bei der Hälfte aller Deutschen hat seitdem ein Umdenken eingesetzt: Man beschäftigt sich mehr mit Energie- und Umweltthemen, sagen die Befragten selbst.

Aktivisten demonstrieren gegen Auslaufen des ersten Bohrschiff

New Plymouth - Neuseeland (ots) - 24.2.2012 - Die Greenpeace-Aktivisten setzen ihre Aktion gegen geplante Ölbohrungen an einem von Shell gecharterten Öl-Bohrschiff im Hafen von New Plymouth fort. Der Grund: Das Schiff, die "Noble Discoverer" ist auf dem Weg in die Arktis, um dort im Juli mit der Ölsuche zu beginnen. Seit 13 Stunden befinden sich Kletterer auf dem Bohrturm des Schiffes und haben dort Banner mit der Forderung: "Stopp Shell" und "Schützt die Arktis" gehängt. Eine der Aktivistinnen an Bord ist Lucy Lawless, die als "Xena - The Warrior Princess" internationale Erfolge feierte. Seit den frühen Morgenstunden (MEZ) informieren Greenpeace-Aktivisten zudem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Shell vor den Konzernzentralen in Deutschland, Norwegen, Finnland, Dänemark und Schweden über die Aktion. Greenpeace fordert den Stopp der industriellen Ausbeutung der Arktis. Ölkonzerne dürfen für die Arktis keine Bohrlizenzen erhalten.

Emnid-Umfrage ein Jahr nach Fukushima: 91 Prozent der Bundesbürger halten Solarstrom für wichtig
Klare Mehrheit wünscht stärkeres politisches Engagement für den Ausbau der Solarenergie

Berlin (ots) - Eine überwältigende Mehrheit der Bundesbürger will einen schnellen Ausbau der Solarstromnutzung in Deutschland. Nach einer aktuellen Repräsentativbefragung durch TNS Emnid halten rund 91 Prozent der Bundesbürger Solarstrom für wichtig. Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima hat für 40 Prozent der Befragten die Photovoltaik sogar noch an Bedeutung gewonnen.

Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid hat die Bürger im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. auch danach befragt, ob sie mit der derzeitigen Geschwindigkeit des Solarstromausbaus einverstanden sind. Demnach finden 69 Prozent der Befragten nicht, dass die Politik die Solarenergie zu schnell ausbaut. Vor dem Hintergrund der aktuellen Forderungen von Bundeswirtschaftsminister Rösler, die Solarstromförderung sehr stark zu kürzen, sind die Antworten von besonderer Brisanz.

Radolfzell (ots) - 27 Stadtwerke beteiligen sich an Umfrage der Deutschen Umwelthilfe - Gemeindewerke Enkenbach-Alsenborn, Technische Werke Schussental, Stadtwerke Schwäbisch Hall und Stadtwerke Pforzheim mit vorbildlichen Engagement im Bereich der erneuerbaren Stromproduktion - Wettbewerb "Stadtwerke - Vorreiter der Energiewende" startet im März

Stadtwerke sind ein wichtiger Motor der Energiewende. Sie profitieren wie andere Energieunternehmen wesentlich vom Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), das den Einstieg in das solare Zeitalter ganz erheblich wirtschaftlich ermöglicht hat. Zu diesem Schluss kommt die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) nach einer ersten Umfrage unter Stadtwerken zu deren Investitionen im Bereich Erneuerbare Energien. Allein die 27 Stadtwerke, die sich an der Umfrage beteiligten, haben im Jahr 2010 über 600 GWh Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt - das entspricht dem Stromverbrauch von etwa 130.000 Privathaushalten. Städte und Gemeinden, die sich im Bereich erneuerbarer Energien über ihre Stadtwerke engagieren, profitieren nicht nur von der Produktion grünen Stroms. Sie rüsten sich darüber hinaus mit dezentralem Strom aus Sonne, Wind oder Bioenergie für die Zukunft, sie stärken die lokale Wertschöpfung, schaffen Arbeitsplätze, sorgen mit ihren Stadtwerken für Bürgernähe und verbessern letztlich die Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger.

Nachdem die Photovoltaik an Fahrt gewonnen hatte, entbrennt eine erneute Diskussion um die Solarförderung. Doch Studien belegen, dass der Ausbau Erneuerbarer Energien ohne Sonne keinen Sinn macht. Deshalb braucht es eine klare Richtung in der Energiepolitik – statt ständiger Neuorientierung.

Inzwischen fließen über 20 Prozent Erneuerbare Energien durch deutsche Stromnetze – mehr Kilowattstunden als die verbliebenen Atomkraftwerke im letzten Jahr produzierten. Die Sonnenkraft leistete einen Beitrag von 18 Milliarden Kilowattstunden und ist mehrheitlich von den Verbrauchern akzeptiert. Trotz dieser Erfolgsmeldungen bricht nun eine politische Diskussion um die Solarförderung los.

Photovoltaik-Strom deutlich billiger als Dieselgeneratoren

London/Berlin (pte002/07.02.2012/06:05) - In keiner anderen großen Volkswirtschaft sind die Investitionen in erneuerbare Energien im Vorjahr derart angestiegen wie in Indien. Mit 10,3 Mrd. Dollar hat der Subkontinent sein Engagement gegenüber 2010 um 52 gesteigert, berichtet Bloomberg New Energy Finance http://bnef.com . Großer Treiber dieser Entwicklung ist der Solarstrom, der dank des jüngsten Preisverfalls bei Photovoltaik-Panels bereits deutlich günstiger ist als Strom aus vielen der konventionellen Ressourcen.

2011 rund 127 Mio. Tonnen Kohlendioxid vermieden

Berlin (pte015/06.02.2012/13:30) - Laut Angaben des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) http://www.bee-ev.de haben Sonne, Wind und Biomasse im vergangenen Jahr Brennstoffimporte in Höhe von elf Mrd. Euro eingespart. Das sind 2,6 Mrd. Euro mehr als im Jahr 2010. Den einzigen Rückgang weist der Wärmesektor auf - dieser fiel 2011 um 0,2 Prozent.

Berlin (ots) - In teilweise schrillem Ton berichten Medien über eine prekäre Stromversorgung in Süddeutschland infolge der Energiewende - Zuletzt habe Anfang Dezember Strom aus Österreich die Bayern aus akuter Stromnot gerettet - Recherchen der Deutschen Umwelthilfe ergeben: Die Berichte sind aus heutiger Sicht falsch - Zur Zeit der Österreich-Importe wurden unter anderem betriebsbereite Gaskraftwerke in Bayern und Südhessen nicht angefahren - Nicht Knappheit bestimmte den Kraftwerkseinsatz, sondern Betriebswirtschaft