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Ein Jeanshersteller aus Deutschland übernimmt Verantwortung gegenüber der Umwelt

Netphen (ots) - Ursprünglich wurde die Jeans für Goldgräber aus San Francisco hergestellt. Heute ist es das beliebteste und meistverkaufte Kleidungsstück der Welt. Kein Modellabel weltweit verzichtet auf eine eigene Jeanskollektion und die Variationen der verschiedenen Formen, Schnitte und Materialien sind schier grenzenlos.

Doch was hat eine Jeans mit dem Klimawandel zu tun? Die Fakten sind erschreckend, denn bis eine Jeans bei uns in Deutschland im Laden liegt, hat sie bereits im Schnitt über 50.000 Kilometer Reise hinter sich. Die Gründe sind einleuchtend: Die Baumwolle wird in einem Land angebaut, in einem anderem Land weiterverarbeitet und gefärbt, bis sie in einem dritten zur Hose zusammengenäht wird. Anschließend geht sie auf eine weitere, letzte Reise und legt bis dahin im Durchschnitt 50.000 Kilometer zurück.

Erschreckende Fakten, die ein Inhaber eines deutschen Jeansherstellers veranlasst hat, die weltweit erste klimaneutrale Jeans herstellen. Bis dahin war es ein weiter Weg. Marketingleiter der Firma Fifty Five Stefan Franzen: "Wir nutzen eine Spinnerei aus Mitteleuropa, wo die Produktionsprozesse auf maximalen Umweltschutz und sparsamste Ressourcenverbrauch ausgerichtet ist. Gewebt, gefärbt, ökologisch gewaschen und genäht wird in Deutschland. Alle für die Verarbeitung benötigten Materialien kommen aus Deutschland und besonders stolz sind wir auf die Tatsache, dass unser Stoff der Wiederverwertung oder Kompostierung zugeführt werden kann."

Der modische Aspekt spielt bei dieser, weltweit einzigartigen Jeans, eine entscheidende Rolle: Für die erste Modellreihe haben sich die Designer des Label von Fifty Five für einen modernisierten 5Pocketschnitt entschieden und die Qualität der Jeans ist, gegenüber der herkömmlichen Massenware, überdurchschnittlich hoch.

Informationen und Bilder über die erste klimaneutrale Jeans finden Sie unter: www.fiftyfive.eu