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(Deutsche Gesellschaft für Sonnenernergie) Der G20-Gipfel in Hamburg hatte auch inhaltliche Schwerpunkte. Leider kommen diese in der Berichterstattung quasi nicht vor, denn immer noch sind die Nebelschwaden der Gewalt über Hamburg nicht verzogen. Es sollte jedoch nicht übersehen werden, welchen eigentlichen Schwerpunkt diese Veranstaltung überhaupt hatte. So ließ das Bundeskanzleramt als ein Fazit des G20-Gipfels zum Thema Klimapolitik unter anderem verlautbaren, man sei froh über die Einigkeit unter den „übrigen“ G20-Mitgliedern, dass das Pariser Abkommen (COP 21) unumkehrbar sei. Nun gelte es, die Beschlüsse schnellstmöglich umzusetzen. Gleichzeitig bedauere man jedoch die Ankündigung der USA, aus dem Abkommen zum Klimaschutz auszutreten. Das ist zwar beklagenswert, jedoch übersieht man dabei schnell, dass ein Kernpunkt in den COP 21-Vereinbarung fehlt. Dort, wie auch auf dem G20-Treffen, ist von einer notwendigen Dekarbonisierung kein einziges Mal die Rede. In der Abschlusserklärung des G7-Gipfels vom Juni 2015 stand immerhin noch, dass eine Dekarbonisierung der Weltwirtschaft im Laufe dieses Jahrhunderts erforderlich sei. Das „Unwort“ Dekarbonisierung - die Umstellung unserer Volkswirtschaften hin zu einem niedrigeren Umsatz von Kohlenstoff – ist nicht zufällig wieder aus dem Vokabular der G20-Regierungen verschwunden. Weshalb man es auf dem Hamburger Gipfel bewusst vermieden hat, ist eigentlich ganz logisch.

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