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Kirchen, Entwicklungshilfeorganisationen und Alpenverein fordern den weiteren Ausbau der Erneuerbaren und ehrliche Strompreise

Berlin/Aachen/Schwerte (ots) - Zur Debatte um die Förderungen und den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland erklärt die Klima-Allianz, das große gesellschaftliche Bündnis aus mehr als 100 Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften und Kirchen:

"Der weitere massive Ausbau der Erneuerbaren Energien ist richtig und alternativlos. Nur Erneuerbare Energien schaffen eine zukunftsfähige Versorgungssicherheit, die nicht zu Lasten unserer Kinder und Enkel geht." so Pfarrer Breyer von der evangelischen Kirche (Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft). "Die evangelische Kirche bekennt sich daher klar zu Erneuerbaren Energien und fordert die Politik auf, den Erneuerbaren künftig keine Steine mehr in den Weg zu legen."

Ludwig Wucherpfennig, Präsident des Deutschen Alpenvereins macht deutlich: "Wir haben die dramatischen Folgen des Klimawandels in den Alpen unmittelbar vor Augen. Deshalb setzen wir uns seit Jahren für erneuerbare Energien ein." Energieeffizienz sei ein wesentlicher Faktor bei der Versorgung der DAV-Schutzhütten, so Wucherpfennig. "Wir haben mittlerweile eine Vielzahl von Solar- und Wasserkraftanlagen installiert. Damit werden auch Arbeitsplätze in Handwerks- und Herstellerbetrieben gesichert, die auf erneuerbare Energien setzen."

"Durch den hohen CO2-Ausstoß trägt Deutschland Verantwortung für die verheerenden Konsequenzen des Klimawandels, insbesondere für die Menschen in Entwicklungsländern. Nur durch die weitere Förderung und den Ausbau von Erneuerbare Energien werden wir es schaffen, unsere CO2 Emissionen drastisch und ausreichend zu senken und unserer Verantwortung gerecht zu werden.", stellt Dr. Bernd Bornhorst von MISEREOR (Leiter der Abteilung Entwicklungspolitik) klar. "Hier in Deutschland brauchen wir zudem eine ehrliche Debatte über die Strompreise, die z.B. auch die milliardenschweren Atomsubventionen einbezieht."

Die Klima-Allianz fordert die Bundesregierung auf, Kohle und Atom zu Auslaufmodellen zu erklären und den konsequenten Ausbau der Erneuerbaren voranzutreiben. Dazu gehört ein klares Bekenntnis zur weiteren Förderung durch das Erneuerbaren Energiengesetz sowie die vorrangige Einspeisung von Erneuerbaren Energien. 100 Prozent Erneuerbare bis 2050 sind machbar, wirtschaftlich, sozial und zukunftsfähig.

Alle Informationen unter http://www.klima-allianz.de