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Grenzwerte in Europa laut Umweltagentur noch immer nicht erreicht

Kopenhagen (pte010/15.10.2013/11:16) - Die Luftqualität in Europa ist immer noch schlecht. Trotz massiver Einschränkungen bei den Emissionen umweltschädlicher Chemikalien, sind mehr als 90 Prozent der Stadtbewohner gefährlichen Mengen an Luftverschmutzung ausgesetzt, wie eine Erhebung der Europäischen Umweltagentur (EEA) http://eea.europa.eu zeigt.

Insel ist Traumziel für Surfer, aber auch Menetekel für Klimapolitiker

Lauda-Königshofen (pts008/14.05.2013/09:30) - SolarArt Kraftwerk 1 GmbH informiert: Hawaii ist das Traumziel für Surfer, Honeymooner und Abenteurer, aber auch ein Menetekel für Klimapolitiker. 1958, zum Beginn der Messungen auf dem erloschenen Mauna-Loa-Vulkan auf "Big Island" in Hawaii, lag der Wert für Kohlendioxid bei 315 Teilen in einer Million Teilen Luft (ppm). Heute, nach 55 Jahren, wurde am 9. Mai 2013 erstmals eine CO2-Konzentration von mehr als 400 ppm in der Atmosphäre während eines ganzen Tages festgestellt. Seit Beginn er Aufzeichnungen wurde eine Zunahme von zunächst durchschnittlich 0,7 ppm jährlich gemessen, in den letzten 10 Jahren lag die jährliche Zunahme bereits bei 2,3 ppm.

Produktionskosten und Ressourcenknappheit belasten

Spritpreise: das Oster-Wochenende steht vor der Tür (Foto: pixelio.de/P. Bork)

Frankfurt am Main/Neuss (pte013/25.03.2013/12:00) - "Durch tendenziell steigende Rohölpreise kommt bereits in den nächsten fünf Jahren ein Spritpreis von zwei Euro in Sicht", so Werner Zittel, Hauptautor einer von der Energy Watch Group http://energywatchgroup.com in Auftrag gegebenen Studie. Das Fördermaximum für alle fossilen Energien zusammengenommen werde bereits 2020 eintreten. Wissenschaftler haben darin die globale Verfügbarkeit von Erdöl, Erdgas, Kohle sowie die Uranversorgung analysiert und daraus ein Szenario bis zum Jahr 2030 entwickelt http://bit.ly/14iBwWt . Derzeit beträgt der Preis für einen Liter Treibstoff rund 1,30 bis 1,50 Euro.

Treibhauseffekt verstärkt sich - Rückkoppelungen entscheidend

Longyearbyen/Spitzbergen (pte002/15.10.2012/06:05) - Der beim immer rasanteren Rückgang der Arktis erzeugte Wasserdampf lässt das Eis noch stärker abschmelzen. Die Situation spitzt sich durch das fehlende Eis weiter somit immer weiter zu. "Weniger Meereis bedeutet mehr Wasser in der Atmosphäre", sagt Mark Serreze, Forscher an der University of Colorado, der zu diesem Effekt eine aktuelle Studie veröffentlicht hat.

Ohne Verringerung des Klimawandels drohen massive Schädigungen

Potsdam/Bremen (pte001/22.09.2012/06:00) - Den weltweiten Korallenriffen drohen selbst bei einer globalen Erwärmung von nur zwei Grad erhebliche Risiken. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscherteam in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature Climate Change. Eine erwärmte Meeresoberfläche wird mit hoher Wahrscheinlichkeit vielerorts zu großflächiger Korallenbleiche führen. 

Katastrophales Ergebnis in Qualitätsstudie für Wallstreet Journal

Washington/Wien (pte016/16.08.2012/11:45) - US-Medien ignorieren die globale Klimaerwärmung in ihrer Berichterstattung. Zu diesem Ergebnis kommt das Medienforschungsinstitut Media Matters http://mediamatters.org . Die Hitzewelle, die Amerika im Juli in Atem hielt, wurde von den Medienhäusern kaum mit den klimatischen Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte in Zusammenhang gebracht. Nur in 14 Prozent aller Beiträge wurde eine Verbindung hergestellt. Vor allem TV-Sender halten nichts von der weltweiten Erhitzung - nur in 8,7 Prozent aller Berichte über die Hitzewelle wurde einen Bezug zur Klimaerwärmung hergestellt.

Klimaexperte: Menschheit steht vor "letzter roter Ampel"

Los Angeles/Wien (pte001/29.06.2012/06:00) - Eine Studie sagt voraus, dass die Temperatur im Großraum Los Angeles aufgrund des Klimawandels in den nächsten 30 Jahren um vier bis fünf Grad steigen wird. Während sich die Auswirkungen auf die Gebiete in Ozeannähe vergleichsweise gering halten, könnte sich das auf weiter im Inland befindliche Gebiete schwerer auswirken. Laut Johannes Wahlmüller, Klimaexperte bei Global 2000 Österreich http://global2000.at , drohen nicht nur massive Folgen für Mensch und Umwelt, sondern auch das Schlittern in einen Teufelskreis des Energieverbrauchs.

Klimaforscherin: "Lehren aus der Finanzkrise nicht gezogen"

Rio de Janeiro/Wien (pte034/27.06.2012/13:50) - Nach der ersten Enttäuschungswelle über den Rio+20-Gipfel läuft die Suche nach den Ursachen des Scheiterns. "Die Ergebnisse verdeutlichen, wie gegenläufig die Prioritäten der reichen und armen Länder sind", so das Urteil von Philip Campbell, Chefredakteur der Zeitschrift "Nature" http://nature.com . Am besten zeige die Stadt Rio de Janeiro selbst diesen Missstand: Villen und Luxusstrände findet man hier Tür an Tür mit Favelas-Elendsvierteln. Dieser auch globale Kontrast sei schuld am Ausbleiben von Mut und Verbindlichkeit.