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Nichtregierungsorganisationen weisen auf unwiederbringliche Verluste durch Klimawandel hin.

Bonn (ots) - Wenn die globale Erderwärmung im bestehenden Tempo zunimmt, werden irreparable Schäden der biologischen Vielfalt und der natürlichen Ressourcen entstehen, sowie erhebliche Verluste von Menschenleben und Gebieten zu beklagen sein. Davor warnt ein gemeinsamer Bericht von CARE, Germanwatch, ActionAid und WWF, der heute am Rande der Klimaverhandlungen in Bonn veröffentlicht wurde.

BNetzA-Chef Homann: Stockender Netzausbau ist „Besorgnis erregende Nachricht für die Energiewende“

Der neue Chef der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, zeigt sich besorgt über den Zustand des Stromnetzes in Deutschland. Wichtige Netzausbauprojekte seien im Verzug, sagte der Präsident der Bonner Behörde bei der Vorstellung des Jahresberichts 2011. „Für die Energiewende ist dies eine Besorgnis erregende Nachricht. Alle Beteiligten sollten deshalb die Anstrengungen erhöhen.“ Von den 1.834 Kilometern an Leitungen, die der Gesetzgeber für vordringlich erklärt habe, seien 214 Kilometer realisiert, betonte Homann.

Ausblick auf Unwetterkatastrophen erfordert Risikomanagement

Wien (pte004/09.05.2012/06:15) - Um den Klimawandel stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, haben internationale Experten auf Einladung des österreichischen Lebensministeriums http://lebensministerium.at , Umweltbundesamtes http://umweltbundesamt.at und die Österreichische Hagelversicherung http://hagel.at über Wetterextreme und deren Risikomanagement diskutiert. "Der Klimawandel bleibt weiter das Top-Thema", betont Umweltminister Nikolaus Berlakovich gegenüber pressetext. "Er wird derzeit aber von der Finanz- und Wirtschaftskrise überlagert", so der Politiker.

Wirtschaft wichtigster Faktor für Veränderung der CO2-Konzentration

Valladolid/Chicago (pte001/03.05.2012/06:00) - Das Wirtschaftswachstum bremsen oder die Wirtschaft gleich völlig neu regeln: So lauten die beiden Optionen, die der Menschheit zur Bewältigung des Klimawandels zur Verfügung stehen. Denn die Wirtschaft hat den größten Einfluss auf Veränderungen der Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre, berichten US-amerikanische und spanische Ökonomen in der Zeitschrift "Environmental Science and Policy".

Indonesische Plantagen zunehmend auf Kohlenstoff-Bunkern

New Haven/Wien (pte004/28.04.2012/06:15) - Die verheerende Klimabilanz von Palmöl wird sich künftig noch weiter verschlechtern. Wie ein internationales Forscherteam im Fachblatt "PNAS" zeigt, errichtet die Palmölindustrie ihre Monokultur-Plantagen im Haupterzeugerland Indonesien zunehmend auf Torfböden. Dieser Boden setzt bei der Trockenlegung oder Brandrodung enorme Mengen des Klimagases Kohlendioxid (CO2) frei. "Das Verhindern von Plantagen auf Torfböden ist eine der wichtigsten Maßnahmen des Klimaschutzes", sagt Studienautorin Kimberly Carlson von der Yale University http://yale.edu .

Klima- und Meeresdaten des Pliozän sagen Zukunft des Planeten voraus

New Jersey/Hannover (pte004/21.03.2012/06:15) - Der Meeresspiegel des Planeten dürfte um rund 22 Meter steigen - selbst wenn es der Menschheit gelingt, die globale Erwärmung auf höchstens zwei Grad zu begrenzen. Diese Prognose, die zwar sicher noch nicht im 21. Jahrhundert, doch im Zeitraum mehrerer Jahrhunderte bis Jahrtausende eintreffen soll, liefern US-amerikanische Geologen um Kenneth G. Miller von der Rutgers University http://rutgers.edu in der Fachzeitschrift "Geology". Laut ihrer Berechnung steigt das Meer "zu 95 Prozent" zwischen zwölf und 32 Meter.

Verstärkte Zunahme von Parasiten in untypischen Regionen erwartet

Sacramento/Hamburg (pte028/20.03.2012/16:45) - Der Klimawandel wirkt sich gravierend auf die Gesundheit von Menschen aus. Eine Studie der American Thoratic Society http://thoracic.org hat ergeben, dass Asthma, Allergien, Infektionskrankheiten und Herz-Kreislauferkrankungen weltweit zunehmen. Die Ursache ist der Klimawandel. "Man befürchtet die Zunahme von Parasiten in Gebieten, wo es sie vorher nicht gab, wie etwa Malaria-Mücken in den Bergen", erklärt Elina Marmer, Meteorologin und Sozialwissenschaftlerin beim Klimacampus Hamburg http://clisec.zmaw.de , gegenüber pressetext.

Mehr Feinstaub und Allergieerreger durch Temperaturanstieg

Davis/Berlin (pte015/16.03.2012/13:45) - Der Klimawandel schlägt sich auf die Gesundheit: Allergien, Infektionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und insbesondere Atemwegserkrankungen nehmen als Folge der Erdwärmung und der steigenden Umweltverschmutzung zu. Das berichten Forscher der University of California, Davis http://www.ucdavis.edu in der Fachzeitschrift "Proceedings of the American Thoracic Society".