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Rio de Janeiro/Berlin (ots) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat davor gewarnt, dass 20 Jahre nach dem ersten Weltumweltgipfel der Aufbruch zu mehr Nachhaltigkeit, zu mehr Umwelt- und Klimaschutz zum Stillstand kommen oder dass es in Rio sogar ein Rollback geben könnte. "Wird die Abschlusserklärung in ihrer jetzigen Form verabschiedet, kommt dies einer Bankrotterklärung für den Rio-Prozess gleich", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Der von der brasilianischen Regierung vorgelegte Entwurf enthalte bisher keinerlei konkrete Nachhaltigkeitsziele. Bundesumweltminister Peter Altmaier und die EU müssten sich in den kommenden drei Tagen auf dem Rio-plus-20-Gipfel für deutliche Verbesserungen beim globalen Umwelt-und Naturschutz einsetzen, forderte Weiger.

Rio darf nicht zum Gipfel der Unverbindlichkeit werden

Berlin, Rio de Janeiro (ots) - Vom 20. bis 22. Juni treffen sich über 20.000 Delegierte aus aller Welt in Rio de Janeiro auf dem UN-Gipfel für nachhaltige Entwicklung. Zwanzig Jahre nach dem ersten Weltgipfel am Zuckerhut schaut die Welt erneut nach Brasilien und erhofft sich Lösungen für die wichtigste Frage: Wie schafft es die Menschheit, in Zukunft nachhaltig zu leben und den wachsenden Hunger nach Energie zu stillen, ohne dabei den Planeten zu Grunde zu richten? "Die riesigen Erwartungen sind inzwischen auf ein Minimum gesunken, aber die Welt darf sich nicht damit abfinden, den Gipfel scheitern zu lassen", so Alois Vedder, der für den WWF Deutschland in Rio mitverhandelt.

Kanadische Experten empfehlen Ausweitung des arktischen Rates

Toronto (pte004/31.05.2012/06:15) - Durch den Klimawandel schmilzt die Arktis nicht nur, sondern rückt damit plötzlich ins weltpolitische Rampenlicht: Neue Handelswege, unerschlossene Ressourcen und sicherheitspolitische Standorte locken. Ein enormer Bedeutungswandel steht dem arktischen Rat http://arctic-council.org bevor, dessen kanadische Ratspräsidentschaft 2013 als Weichensteller gilt: In dieser Zeit soll entschieden werden, ob Länder wie China, Japan und Südkorea sowie die EU als Beobachter aufgenommen werden. Ein aktueller Expertenbericht empfiehlt Kanada, derartigen Anträgen stattzugeben.

Klimawandel verschiebt trockenes Klima nach Norden und Süden

Riverside/Hamburg (pte036/24.05.2012/13:30) - Der tropische Gürtel der Erde verschiebt sich in die Richtung der beiden Pole. Das haben Forscher anhand eines Klimamodells errechnet. Verantwortlich dafür sind Ruß, Feinstaub und das Ozonloch. Die klimatischen Veränderungen wurden durch Menschen hervorgerufen. Der Treiber des tropischen Klimas ist in der südlichen Hemisphäre das Ozonloch. In der nördlichen Hemisphäre sind die Ozonbelastung und der Ruß verantwortlich für die Ausweitung des tropischen Klimas.

Nichtregierungsorganisationen weisen auf unwiederbringliche Verluste durch Klimawandel hin.

Bonn (ots) - Wenn die globale Erderwärmung im bestehenden Tempo zunimmt, werden irreparable Schäden der biologischen Vielfalt und der natürlichen Ressourcen entstehen, sowie erhebliche Verluste von Menschenleben und Gebieten zu beklagen sein. Davor warnt ein gemeinsamer Bericht von CARE, Germanwatch, ActionAid und WWF, der heute am Rande der Klimaverhandlungen in Bonn veröffentlicht wurde.

BNetzA-Chef Homann: Stockender Netzausbau ist „Besorgnis erregende Nachricht für die Energiewende“

Der neue Chef der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, zeigt sich besorgt über den Zustand des Stromnetzes in Deutschland. Wichtige Netzausbauprojekte seien im Verzug, sagte der Präsident der Bonner Behörde bei der Vorstellung des Jahresberichts 2011. „Für die Energiewende ist dies eine Besorgnis erregende Nachricht. Alle Beteiligten sollten deshalb die Anstrengungen erhöhen.“ Von den 1.834 Kilometern an Leitungen, die der Gesetzgeber für vordringlich erklärt habe, seien 214 Kilometer realisiert, betonte Homann.

Ausblick auf Unwetterkatastrophen erfordert Risikomanagement

Wien (pte004/09.05.2012/06:15) - Um den Klimawandel stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, haben internationale Experten auf Einladung des österreichischen Lebensministeriums http://lebensministerium.at , Umweltbundesamtes http://umweltbundesamt.at und die Österreichische Hagelversicherung http://hagel.at über Wetterextreme und deren Risikomanagement diskutiert. "Der Klimawandel bleibt weiter das Top-Thema", betont Umweltminister Nikolaus Berlakovich gegenüber pressetext. "Er wird derzeit aber von der Finanz- und Wirtschaftskrise überlagert", so der Politiker.

Wirtschaft wichtigster Faktor für Veränderung der CO2-Konzentration

Valladolid/Chicago (pte001/03.05.2012/06:00) - Das Wirtschaftswachstum bremsen oder die Wirtschaft gleich völlig neu regeln: So lauten die beiden Optionen, die der Menschheit zur Bewältigung des Klimawandels zur Verfügung stehen. Denn die Wirtschaft hat den größten Einfluss auf Veränderungen der Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre, berichten US-amerikanische und spanische Ökonomen in der Zeitschrift "Environmental Science and Policy".