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Indonesische Plantagen zunehmend auf Kohlenstoff-Bunkern

New Haven/Wien (pte004/28.04.2012/06:15) - Die verheerende Klimabilanz von Palmöl wird sich künftig noch weiter verschlechtern. Wie ein internationales Forscherteam im Fachblatt "PNAS" zeigt, errichtet die Palmölindustrie ihre Monokultur-Plantagen im Haupterzeugerland Indonesien zunehmend auf Torfböden. Dieser Boden setzt bei der Trockenlegung oder Brandrodung enorme Mengen des Klimagases Kohlendioxid (CO2) frei. "Das Verhindern von Plantagen auf Torfböden ist eine der wichtigsten Maßnahmen des Klimaschutzes", sagt Studienautorin Kimberly Carlson von der Yale University http://yale.edu .

Klima- und Meeresdaten des Pliozän sagen Zukunft des Planeten voraus

New Jersey/Hannover (pte004/21.03.2012/06:15) - Der Meeresspiegel des Planeten dürfte um rund 22 Meter steigen - selbst wenn es der Menschheit gelingt, die globale Erwärmung auf höchstens zwei Grad zu begrenzen. Diese Prognose, die zwar sicher noch nicht im 21. Jahrhundert, doch im Zeitraum mehrerer Jahrhunderte bis Jahrtausende eintreffen soll, liefern US-amerikanische Geologen um Kenneth G. Miller von der Rutgers University http://rutgers.edu in der Fachzeitschrift "Geology". Laut ihrer Berechnung steigt das Meer "zu 95 Prozent" zwischen zwölf und 32 Meter.

Verstärkte Zunahme von Parasiten in untypischen Regionen erwartet

Sacramento/Hamburg (pte028/20.03.2012/16:45) - Der Klimawandel wirkt sich gravierend auf die Gesundheit von Menschen aus. Eine Studie der American Thoratic Society http://thoracic.org hat ergeben, dass Asthma, Allergien, Infektionskrankheiten und Herz-Kreislauferkrankungen weltweit zunehmen. Die Ursache ist der Klimawandel. "Man befürchtet die Zunahme von Parasiten in Gebieten, wo es sie vorher nicht gab, wie etwa Malaria-Mücken in den Bergen", erklärt Elina Marmer, Meteorologin und Sozialwissenschaftlerin beim Klimacampus Hamburg http://clisec.zmaw.de , gegenüber pressetext.

Mehr Feinstaub und Allergieerreger durch Temperaturanstieg

Davis/Berlin (pte015/16.03.2012/13:45) - Der Klimawandel schlägt sich auf die Gesundheit: Allergien, Infektionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und insbesondere Atemwegserkrankungen nehmen als Folge der Erdwärmung und der steigenden Umweltverschmutzung zu. Das berichten Forscher der University of California, Davis http://www.ucdavis.edu in der Fachzeitschrift "Proceedings of the American Thoracic Society".

Folgen belasten selbst winziges Plankton

Berlin (pte026/02.03.2012/17:00) - Der Eintritt des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre und das Meerwasser waren noch nie so groß wie heute. Das berichtet eine internationale Forschergruppe, die die Belege für Ozeanversauerung in der geologischen Vergangenheit untersucht hat. Der aktuellen Studie nach erschweren die Auswirkungen sogar winzigem Plankton das Leben.

Schicksal des Kohlenstoffs im Boden ist Schicksal der Atmosphäre

Hannover (pte022/28.02.2012/12:30) - Im arktischen Permafrost schlummert mehr Kohlenstoff als man früher in allen Böden des Planeten insgesamt vermutete. Umweltfaktoren und die Beschaffenheit der organischen Substanz bestimmen, ob, wie sehr und wie rasch dieser Kohlenstoff an die Atmosphäre freikommt und so das Klima beeinflusst, berichten internationale Forscher in der Zeitschrift "Nature". "Bis vor wenigen Jahren übersah man die Böden in der Klimaforschung völlig. Ihre prominente Rolle wird nun immer deutlicher sichtbar", betont Studienautor Georg Guggenberger von der Uni Hannover http://www.soil.uni-hannover.de gegenüber pressetext.

Von der Vergangenheit bis in die Zukunft: Neue Klimasimulationen für Wissenschaft und Gesellschaft
 
Hamburg, den 23.02.2012. Wissenschaftler am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und am Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ) haben mit dem neuen Klimamodell des MPI-M berechnet, dass das Zwei-Grad-Ziel doch noch erreicht werden könnte. Die Voraussetzung dafür wäre allerdings eine umgehende und drastische Minderung der Kohlendioxidemissionen. In einem internationalen Modellvergleich haben die Forscher den komplexen Kohlenstoffkreislauf und die Vegetationsdynamik in die Klimaprojektionen für das 21. Jahrhundert integriert. Die Simulationen zeigen im Falle einer weiter ansteigenden CO2-Konzentration nicht nur einen deutlichen Temperaturanstieg, sondern auch eine erheblich schnellere Versauerung der Ozeane. Besonders betroffen davon sind Tiere, die Kalkschalen bilden. Erstmals wurden neben Langzeitprojektionen auch detaillierte Klimaprognosen für die kommenden zehn Jahre durchgeführt. Die neuen Klimasimulationen sind auf dem Höchstleistungsrechner des DKRZ durchgeführt worden und haben dort etwa ein Viertel der Gesamtkapazität über einen Zeitraum von zwei Jahren beansprucht.

"Eisfreier Ozean schon in weniger als 20 Jahren möglich"

Barcelona (pte004/01.02.2012/06:15) - Nirgendwo auf dem Planeten tritt die Erderwärmung deutlicher in Erscheinung als in der Arktis. Die Anzeichen dafür häufen sich, dass in dieser Region bereits ein "gefährlicher Klimawandel" vor sich geht, wenn man die Definition des Weltklimarates IPCC heranzieht. Kritische Punkte seien hier bereits in Reichweite, bei denen kleine Veränderungen das gesamte System verändern können, schreiben spanische Polforscher vom Consejo Superior de Investigaciones Científicas http://csic.es in der Zeitschrift "Nature Climate Change".



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