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Ecuador will den Regenwald versteigern

München (ots) - Der Yasuní-Nationalpark in Ecuador und das ITT-Projekt haben in den letzten Jahren weltweit für heftige Diskussionen gesorgt. Schließlich galt es, ein winziges Stück des Regenwaldes für die Welt zu retten. Jetzt will die ecuadorianische Regierung in der "XI RONDA PETROLERA Y TERRITORIOS INDÍGENAS" (11. Runde über Erdöl und indigene Territorien) insgesamt 21 Lizenzgebiete im Regenwald an Ölgesellschaften versteigern. Dies kommt einem Exodus gleich, denn das Gebiet ist mehr als zehnmal so groß wie das ITT-Gebiet und wird von annähernd 100.000 Waldindianern bewohnt, die ihren Wald schützen und erhalten wollen. Das Land ist sieben indigenen Völkern nicht nur Heimat, sondern auch rechtmäßiges Eigentum, mit vom Staat anerkannten Landtiteln.

Konzentration steigt bis 2100 von derzeit 380 auf 700 bis 900 ppm an

Oristano (pte001/23.01.2012/06:00) - Das zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörende Istituto per l' Ambiente Marino e Costiero http://www.iamc.cnr.it hat den Einfluss des Kohlendioxidgehaltes der Meere auf das Verhalten von Fischen untersucht. Dabei wurden bei steigender CO2-Konzentration für das Überleben schädliche Verhaltensänderungen festgestellt.

Eisschmelze bringt neue Machtverteilung und Ausbeutung der Umwelt

Toronto/Rovaniemi/Hamburg (pte022/16.01.2012/13:55) - Der arktische Ozean ist reich an Bodenschätzen und Ressourcen, besitzt kaum ergründete Fischereigebiete und liegt zudem strategisch genau zwischen den Weltmeeren. Da er im Zuge des Klimawandels immer mehr auftaut, möchte die ganze Welt von den Ressourcen profitieren. Die Region droht zum "Wilden Westen" zu verkommen. "Der arktische Rat als Sprachrohr der Anrainer muss sich neu orientieren", drängt Tony Penikett, früherer Premier im kanadischen Yukon und nunmehr Advisor im Munk-Gordon Arctic Security Program, im Interview mit pressetext.

Neuer Weltklimavertrag aller Staaten steht in den Sternen. Bremserstaaten setzen Millionen Menschenleben aufs Spiel

Durban/Berlin (ots) - Dem Vorsitzenden des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger, reichen die Ergebnisse des Weltklimagipfels nicht. Zwar hätte alles noch schlimmer kommen können, aber Durban habe den Klimaschutz vertagt, sagte er. "Die Verhandler kommen vom Klimagipfel mit ziemlich leeren Händen nach Hause. Wie ein Kyoto-II-Abkommen aussieht bleibt unklar und ebenso, wie ein neuer Weltklimavertrag gestaltet wird. Der dringend benötigte Klimafonds kommt viel zu spät.

"Der fehlende politische Wille und Sinn für Dringlichkeit ist unentschuldbar - Klimawandel hat keinen Pausenknopf"

Bonn (ots) - 11. Dezember 2011. In Durban bedeutet das Ende der Klimakonferenz eine bittere Enttäuschung für die ärmsten Menschen auf der Welt, beklagt CARE International. "Die Verhandlungsparteien haben einfach ihre Hausaufgaben nicht erledigt, die sie in Cancún im letzten Jahr bekommen haben. Diese Aufgaben wären durchaus erreichbar gewesen mit ausreichendem politischen Willen. Damit lassen sie Millionen Menschen im Stich, die heute schon unter den Folgen des Klimawandels leiden und die aber am wenigsten Schuld an der Erderwärmung tragen", sagt Tonya Rawe, Policy-Referentin von CARE USA. "Der fehlende politische Wille und Sinn für Dringlichkeit ist unentschuldbar. Denn langfristig gesehen werden die menschlichen und wirtschaftlichen Kosten des Klimawandels jene der momentanen Wirtschaftskrise noch bei weitem übersteigen."

WWF: COP17 macht weltweites Zwei-Grad-Ziel zu Makulatur

Durban (ots) - Nach mehr als zweiwöchigen Verhandlungen endet in Südafrika der Klimagipfel mit einem sehr mageren Ergebnis. "Die Welt verdient einen besseren Deal als den lauwarmen Klimakompromiss von Durban", so Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland. "Länder wie die USA und Kanada streuten immer wieder Sand ins Getriebe. Das enttäuschende Ergebis reicht nicht aus, den durch den Klimawandel ausgelösten Bedrohungen für Mensch und Natur zu begegnen. Es wurde die Chance verpasst, einen starken Fahrplan zu verabschieden, der den globalen Temperaturanstieg unter zwei Grad Celsius begrenzen könnte", so das ernüchternde Fazit des WWF.

Nach kurzem Einbruch wieder CO2-Rekordzuwächse

Norwich/Katmandu/Zürich (pte016/05.12.2011/13:15) - Zehn Mrd. Tonnen CO2 hat die Menschheit im Vorjahr durch Verbrennung fossiler Rohstoffe, Zementproduktion, Entwaldung und Änderung der Landnutzung freigesetzt. Dieser bisherige Höchststand liegt um 49 Prozent über dem Wert von 1990, berichten Forscher vom "Global Carbon Project" http://globalcarbonproject.org in der Zeitschrift "Nature Climate Change" anlässlich der laufenden UN-Klimakonferenz in Durban. "Die Chance der Finanzkrise von 2008, um die Globalwirtschaft auf einen emissionsärmeren Weg zu lenken, wurde nicht genutzt", resümiert der norwegische Studienleiter Glen Peters.

Wetterkatastrophen drängen Fischerdörfer in Überlebenskampf

Quezon City/Wien (pte001/28.11.2011/06:05) - Der Klimawandel ist keine ferne Bedrohung, sondern vielerorts schon konkrete Realität. Besonders betroffen sind Inselstaaten wie etwa die Philippinen, wo 60 Mio. Menschen an den Küsten leben. "Auch wenn es bei uns kein Wort für 'Klimawandel' gibt, ist dieser bereits im Haus statt nur vor der Tür und bedroht Existenzen. Die Anpassung auf unterster Ebene kann nicht auf die Weltpolitik warten - sie geschieht bereits", betont Jovelyn T. Cleofe vom Center for Empowerment and Resource Development (CERD) http://cerd.ph , im pressetext-Interview. CERD ist eines der Modellprojekte der Dreikönigsaktion 2012 http://dka.at .



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