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Bundesvertreterversammlung bestätigt Präsident Olaf Tschimpke im Amt

Berlin (ots) - Berlin - Olaf Tschimpke hat die Präsidentenwahl des NABU erneut mit großer Zustimmung für sich entschieden. Die NABU-Delegierten bestätigten ihn am Samstagabend auf der Bundesvertreterversammlung im Roten Rathaus in Berlin mit großer Mehrheit für vier weitere Jahre als Präsident von Deutschlands mitgliederstärkstem Umweltverband. Der 55-jährige Diplom-Geograf ist seit 2003 Chef des NABU und war zuvor 18 Jahre Landesgeschäftsführer und Vorsitzender des NABU Niedersachen. Die mehr als 250 Delegierten bestätigten ebenfalls das Präsidium in seiner bisherigen Konstellation. Angesichts der eingeleiteten Energiewende und den damit zusammenhängenden Herausforderungen an die deutsche Energiepolitik plädierte Tschimpke für eine Stärkung des Natur- und Klimaschutzes. "Wir brauchen ein cleveres Energiesystem, das im Einklang mit den klimapolitischen Erfordernissen umgebaut wird und dabei nicht den Natur- und Artenschutz unterläuft", betonte Tschimpke.

US-Bericht schockt Klimaschützer weltweit

Berlin/Cannes (ots) - Mit Entsetzen hat der WWF auf die gestern vorgelegten CO2-Emissionsdaten des US-Energieministeriums reagiert. Die Daten haben ergeben, dass der Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid im vorigen Jahr so rasant gestiegen ist wie nie zuvor. Dem Bericht zufolge wurden weltweit im Jahr 2010 insgesamt 512 Millionen Tonnen mehr CO2 ausgestoßen als 2009. Das entspricht einem Plus von sechs Prozent. Zum Vergleich: Deutschland stößt pro Jahr rund 800 Millionen Tonnen CO2 aus.

Wissen aus 800.000 Jahren Klimageschichte fließt in Zukunftsmodelle - Bremerhaven (pte001/01.11.2011/06:00) - Einem internationalen Forscherteam ist es mithilfe von Klimadaten aus antarktischen Eisbohrkernen gelungen, eine Kurve für Temperaturänderungen in Grönland zu rekonstruieren, die 800.000 Jahre weit in die Vergangenheit zurückreicht. Damit ist der Wissenschaft ein ganz neuer Einblick in die Klimageschichte Grönlands möglich. "Die neu generierte Zeitreihe für Temperaturschwankungen in Grönland während der letzten 800.000 Jahre stellt ein erweitertes Testfeld für Klimamodelle dar, mit denen auch das Klima der Zukunft simuliert wird", sagt Gregor Knorr vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft http://awi.de gegenüber pressetext.

Weltweite Mitteltemperatur steigt seit Jahrzehnten weltweit steil an - Potsdam (pte004/28.10.2011/06:15) - Die Moskauer Hitzewelle der vergangenen Jahre ist eine Folge des Klimawandels, sagen Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung http://pik-potsdam.de . "Es war bisher umstritten, ob natürliche Schwankungen oder der Klimawandel die Hitzewelle ausgelöst hat", sagt Studienautor Stefan Rahmstorf im Gespräch mit pressetext. Die Wissenschaftler haben eine Wahrscheinlichkeitsrechnung durchgeführt: "Die Wahrscheinlichkeit, dass die Hitzewelle mit dem Klimawandel zusammenkommt, ist fünf Mal wahrscheinlicher", so Rahmstorf.

20111017019Ozonschicht über Antarktis und Arktis derzeit besonders dünn

Ozon über der Antarktis: Dünn wie selten (Foto: NOAA)

Washington (pte019/17.10.2011/13:59) - Nicht nur über der Arktis, sondern auch über der Antarktis ist die Ozonschicht enorm verdünnt. Das dortige Ozonloch entspricht derzeit der Fläche Nordamerikas, berichten NASA-Forscher http://www.nasa.gov . Am 14. September hat es mit einer Größe von 25 Mio. Quadratkilometern den fünftgrößten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen in den 1970er-Jahren erreicht. Die Maximalgröße wurde 2006 mit 27,5 Mio. Quadratkilometern erreicht.

Neue Internet-Plattform bündelt Forschungsstand - Konzepte umstritten - Kiel (pte008/12.10.2011/10:00) - Was genau Climate Engineering ist, erklären das Kiel Earth Institute http://www.kiel-earth-institute.de und das Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg auf einer neuen Internet-Plattform. Ziel der Seite http://climate-engineering.eu ist es, Climate Engineering als Instrument gegen Klimawandel populär zu machen. Die Verfahren sind vielfältig, ethisch kontrovers und rechtliche Grundlagen gibt es auch noch nicht. Von Eisendüngung des Meerwassers, über künstliche Umwälzungen von Wassermassen bis zur Abschirmung der Sonne durch zusätzliche Wolken reichen die Ideen der Klimaingenieure.

20110928021Temperaturanstieg zwischen einem und acht Grad möglich

Planet Erde: Ausblick reicht erstmals weiter als bis 2100 (Foto: NASA)

Laxenburg (pte021/28.09.2011/12:50) - Prognosen des Zukunftsklimas müssen künftig über das Jahr 2100 hinausreichen. Ein Schritt dazu ist nun einer internationalen Forschergruppe gelungen. In der Fachzeitschrift "Climatic Change" präsentieren sie vier neue Klimaszenarien mit hoher Auflösung, die erstmals auch klimapolitische Maßnahmen berücksichtigen und Erweiterungen bis ins Jahr 2300 liefern. "Das Ziel ist, eine Grundlage für Klimamodelle des fünften IPCC-Berichts 2014 zu liefern", erklärt Keywan Riahi vom International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) http://www.iiasa.ac.at , einer der fünf Studienleiter, im pressetext-Interview.

20110914004Forscher warnen vor steigenden Ozeanen, Stürmen und Erosion

Blauer Planet: Wandel der Ozeane schafft neue Probleme (Foto: NASA)

Den Burg (pte004/14.09.2011/06:00) - Die aktuellen und künftigen Veränderungen der Temperatur und Chemie des Meeres verursachen hohe ökologische, finanzielle und soziale Kosten. Das zeigen über 100 Projekte der EU-Meersforschungs-Initiative "CLAMER" http://clamer.eu , die am heutigen Mittwoch in Brüssel präsentiert werden. "Die ganze Menschheit ist vom Wandel der Meere betroffen. Viele Systeme wie etwa das Wetter werden von den Ozeanen gesteuert", erklärt Carlo Heip, CLAMER-Projektkoordinator und Direktor des Niederländischen Instituts für Meeresforschung http://www.nioz.nl , im pressetext-Interview.