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Befürchtungen für neues Rekordminimum bestätigt

Bremen (pte019/09.09.2011/13:25) - 4,240 Mio. Quadratkilometer groß war die Meereseis-Fläche in der Arktis am gestrigen 8. September. Das ist ein neues historisches Minimum, das den bisherigen Rekordwert von 2007 um knapp 30.000 Quadratkilometer unterbietet. Das zeigen Umweltphysiker der Universität Bremen http://www.iup.uni-bremen.de, die auf Grundlage von ESA-Satellitenmessungen tagesaktuelle Karten zur Ausdehnung des Meereseises erstellen.

Eis wird weniger und dünner

Schon im Juli kündigte sich der massive Eisverlust dieses Jahres an. "Im Juli steht die Sonne am höchsten und erwärmt das Meer. Das entscheidet darüber, wie lange der arktische Ozean beim alljährlichen Eisminimum im September braucht, um wieder abzukühlen und neues Eis zu bilden", erklärt Studienleiter Georg Heygster im pressetext-Interview. Gut möglich sei, dass die Eisbedeckung in den kommenden Wochen noch weiter schrumpft.

Europas größte Klima-Informationsveranstaltung

Hamburg, den 9. September 2011. Die dritte Hamburger Klimawoche öffnet als größte Veranstaltung zu den Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Klimaforschung und Klimaanpassung Europas vom 23. bis 30. September in der Hamburger City ihre Türen. Mehr als 120 Akteure präsentieren vom Hauptbahnhof über die Europa Passage bis zum Rathausmarkt und die neue HafenCity Exponate und Veranstaltungen rund um das Thema Klimawandel. Herz der Veranstaltung ist der interaktive Themenpark in der Europa Passage, der täglich von 12 bis 18.30 Uhr geöffnet ist.

20110901029Klima vor 1700 nicht durch Sonnenflecken bestimmt

Sonnenoberfläche: Ausmaß der Aktivität ändert Klima kaum (Foto: NASA)

Potsdam (pte029/01.09.2011/13:50) - In regelmäßigen Abständen "schwächelt" die Sonne und produziert weniger Sonnenflecken. Anders als bisher angenommen, löste diese Umstand allein nicht die "kleine Eiszeit" im 16. und 17. Jahrhundert aus. Das berichten Forscher vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) http://pik-potsdam.de in den "Geophysical Research Letters". "Änderungen der Sonnenaktivität haben nur geringen Einfluss auf das Klima. Der erwartete Rückgang in den kommenden Jahrzehnten wird den vom Menschen verursachten Klimawandel deshalb kaum abschwächen", so Studienleiter Georg Feulner im pressetext-Interview.

Europäische und afrikanische Forscher wollen Klimarisiken minimieren

München (pte016/25.08.2011/12:10) - Wissenschaftler entwickeln Strategien für afrikanische Großstädte, die durch den Klimawandel bedroht sind. Fünf afrikanischen Großstädte werden untersucht: St. Louis (Senegal), Ouagadougou (Burkina Faso), Douala (Kamerun), Addis Ababa (Äthiopien) und Dar Es Salaam (Tansania). "In Dar Es Salaam beispielsweise leben 70 bis 80 Prozent der Bevölkerung - die mit etwa drei bis fünf Prozent jährlich wächst - in sogenannten ungeplanten Siedlungen. Dort fehlen oftmals die Grundvoraussetzungen für ein menschenwürdiges Leben", sagt Stephan Pauleit, Professor an der TU München (TUM) http://portal.mytum.de , gegenüber pressetext.

Massive Veränderungen der Lebensräume durch den Menschen schuld

Frankfurt am Main (pte018/24.08.2011/12:05) - Ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten stirbt aus, sollte es mit der Klimaerwärmung so weitergehen. Bis 2080 könnte bei einigen Lebewesen über 80 Prozent der genetischen Vielfalt innerhalb der Art verschwinden. Das ergab eine Studie des Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F) http://bik-f.de und der Senckenberg Gesellschaft für Naturkunde http://senckenberg.de . Die Erhebung ist die erste, die den Verlust der biologischen Diversität auf Basis der genetischen Vielfalt quantifiziert. "Wir sollten Artenschutz betreiben, unabhängig von dem Ausmaß globaler Veränderung und des Klimawandels", so BiK-F-Forscher Steffen Pauls gegenüber pressetext.

Millennium Project veröffentlicht "2011 State of the Future"

http://www.millennium-project.org/

Köln (ots) - Der globale Think Tank Millennium Project, der in Deutschland durch das Beratungsunternehmen Z_punkt The Foresight Company vertreten wird, veröffentlichte vor Kurzem seinen 15. Report "2011 State of the Future". Der in englischer Sprache verfasste Bericht bietet jährlich aktualisiert einen umfassenden Überblick über globale Trends und Zukunftsperspektiven für Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und Umwelt.

Region künftig noch häufiger von Extremwetter geplagt

Challa-See: Klimaarchiv zeigt Einfluss des Pazifiks (Foto: GFZ)

Potsdam (pte018/05.08.2011/13:55) - Die Dürrekatastrophe in Ostafrika geht auf ein Klimaphänomen im Pazifik zurück. Das ist schon seit 20.000 Jahren so, berichtet ein internationales Forscherteam in der Zeitschrift "Science". "Das Ausbleiben der Regenfälle am Horn von Afrika ist eine Folge der aktuellen La-Niña-Kältejahre im Pazifik", erklärt Studienautor Christian Wolff vom GeoForschungsZentrum Potsdam http://gfz-potsdam.de im Interview mit pressetext.

Wohlstand und Konsum bestimmen den CO2-Ausstoß

Abend in Frankfurt: Städtisches Leben zerstört das Klima (Foto: FlickrCC/Babut)

Aalto (pte002/28.06.2011/06:05) - Städter erzeugen mindestens genauso viel Kohlendioxid (CO2) wie Bewohner von Landregionen. Denn trotz kürzeren Autostrecken führt der deutlich höhere Konsum von Produkten und Dienstleistungen zu mehr Emissionen, berichten finnische Forscher von der Universität Aalto http://aalto.fi/en in der Fachzeitschrift "Environmental Research Letters".