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Weltweite Mitteltemperatur steigt seit Jahrzehnten weltweit steil an - Potsdam (pte004/28.10.2011/06:15) - Die Moskauer Hitzewelle der vergangenen Jahre ist eine Folge des Klimawandels, sagen Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung http://pik-potsdam.de . "Es war bisher umstritten, ob natürliche Schwankungen oder der Klimawandel die Hitzewelle ausgelöst hat", sagt Studienautor Stefan Rahmstorf im Gespräch mit pressetext. Die Wissenschaftler haben eine Wahrscheinlichkeitsrechnung durchgeführt: "Die Wahrscheinlichkeit, dass die Hitzewelle mit dem Klimawandel zusammenkommt, ist fünf Mal wahrscheinlicher", so Rahmstorf.

20111017019Ozonschicht über Antarktis und Arktis derzeit besonders dünn

Ozon über der Antarktis: Dünn wie selten (Foto: NOAA)

Washington (pte019/17.10.2011/13:59) - Nicht nur über der Arktis, sondern auch über der Antarktis ist die Ozonschicht enorm verdünnt. Das dortige Ozonloch entspricht derzeit der Fläche Nordamerikas, berichten NASA-Forscher http://www.nasa.gov . Am 14. September hat es mit einer Größe von 25 Mio. Quadratkilometern den fünftgrößten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen in den 1970er-Jahren erreicht. Die Maximalgröße wurde 2006 mit 27,5 Mio. Quadratkilometern erreicht.

Neue Internet-Plattform bündelt Forschungsstand - Konzepte umstritten - Kiel (pte008/12.10.2011/10:00) - Was genau Climate Engineering ist, erklären das Kiel Earth Institute http://www.kiel-earth-institute.de und das Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg auf einer neuen Internet-Plattform. Ziel der Seite http://climate-engineering.eu ist es, Climate Engineering als Instrument gegen Klimawandel populär zu machen. Die Verfahren sind vielfältig, ethisch kontrovers und rechtliche Grundlagen gibt es auch noch nicht. Von Eisendüngung des Meerwassers, über künstliche Umwälzungen von Wassermassen bis zur Abschirmung der Sonne durch zusätzliche Wolken reichen die Ideen der Klimaingenieure.

20110928021Temperaturanstieg zwischen einem und acht Grad möglich

Planet Erde: Ausblick reicht erstmals weiter als bis 2100 (Foto: NASA)

Laxenburg (pte021/28.09.2011/12:50) - Prognosen des Zukunftsklimas müssen künftig über das Jahr 2100 hinausreichen. Ein Schritt dazu ist nun einer internationalen Forschergruppe gelungen. In der Fachzeitschrift "Climatic Change" präsentieren sie vier neue Klimaszenarien mit hoher Auflösung, die erstmals auch klimapolitische Maßnahmen berücksichtigen und Erweiterungen bis ins Jahr 2300 liefern. "Das Ziel ist, eine Grundlage für Klimamodelle des fünften IPCC-Berichts 2014 zu liefern", erklärt Keywan Riahi vom International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) http://www.iiasa.ac.at , einer der fünf Studienleiter, im pressetext-Interview.

20110914004Forscher warnen vor steigenden Ozeanen, Stürmen und Erosion

Blauer Planet: Wandel der Ozeane schafft neue Probleme (Foto: NASA)

Den Burg (pte004/14.09.2011/06:00) - Die aktuellen und künftigen Veränderungen der Temperatur und Chemie des Meeres verursachen hohe ökologische, finanzielle und soziale Kosten. Das zeigen über 100 Projekte der EU-Meersforschungs-Initiative "CLAMER" http://clamer.eu , die am heutigen Mittwoch in Brüssel präsentiert werden. "Die ganze Menschheit ist vom Wandel der Meere betroffen. Viele Systeme wie etwa das Wetter werden von den Ozeanen gesteuert", erklärt Carlo Heip, CLAMER-Projektkoordinator und Direktor des Niederländischen Instituts für Meeresforschung http://www.nioz.nl , im pressetext-Interview.

Los Angeles/Wien (pte018/12.09.2011/13:50) - Anders als beim Wetter der kommenden Woche gelingt es den Meteorologen beim Klima bisher nur schlecht, konkrete Vorhersagen über Monate hinweg zu treffen. Kalifornische Forscher haben jedoch eine Methode gefunden, wie man über ein Jahr im Voraus zumindest den groben Verlauf des Klimas prognostiziert. In der Zeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" haben sie die Ergebnisse nun veröffentlicht.

Befürchtungen für neues Rekordminimum bestätigt

Bremen (pte019/09.09.2011/13:25) - 4,240 Mio. Quadratkilometer groß war die Meereseis-Fläche in der Arktis am gestrigen 8. September. Das ist ein neues historisches Minimum, das den bisherigen Rekordwert von 2007 um knapp 30.000 Quadratkilometer unterbietet. Das zeigen Umweltphysiker der Universität Bremen http://www.iup.uni-bremen.de, die auf Grundlage von ESA-Satellitenmessungen tagesaktuelle Karten zur Ausdehnung des Meereseises erstellen.

Eis wird weniger und dünner

Schon im Juli kündigte sich der massive Eisverlust dieses Jahres an. "Im Juli steht die Sonne am höchsten und erwärmt das Meer. Das entscheidet darüber, wie lange der arktische Ozean beim alljährlichen Eisminimum im September braucht, um wieder abzukühlen und neues Eis zu bilden", erklärt Studienleiter Georg Heygster im pressetext-Interview. Gut möglich sei, dass die Eisbedeckung in den kommenden Wochen noch weiter schrumpft.

Europas größte Klima-Informationsveranstaltung

Hamburg, den 9. September 2011. Die dritte Hamburger Klimawoche öffnet als größte Veranstaltung zu den Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Klimaforschung und Klimaanpassung Europas vom 23. bis 30. September in der Hamburger City ihre Türen. Mehr als 120 Akteure präsentieren vom Hauptbahnhof über die Europa Passage bis zum Rathausmarkt und die neue HafenCity Exponate und Veranstaltungen rund um das Thema Klimawandel. Herz der Veranstaltung ist der interaktive Themenpark in der Europa Passage, der täglich von 12 bis 18.30 Uhr geöffnet ist.



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