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Plus 20 Prozent seit 1990 - Auswirkungen auf globale Ozeanzirkulation

Bremerhaven (pte/25.03.2011/10:30) - Im oberen Arktischen Ozean ist der Süßwasseranteil stark gestiegen. In den letzten 20 Jahren hat der Süßwassergehalt um 20 Prozent zugenommen. Der Anstieg entspricht etwa 8.400 Kubikkilometer, ermittelten Forscher des Alfred-Wegener-Instituts http://www.awi-bremerhaven.de. Das ist etwas in der Größenordnung wie jene Menge Süßwasser, das jährlich aus dem arktischen Ozean in flüssiger oder gefrorener Form in andere Meere fließt. Der Gehalt an Süßwasser an der Oberfläche beeinflusst, ob Wärme des Wassers an die Atmosphäre oder an Eis abgegeben wird.

showbinWowereit: Umweltwirtschaft bringt neue Jobs

Berlin (ots) - Berlin will die Umweltwirtschaft weiter als Jobmotor ausbauen: Das ist die Botschaft der 2. Berliner Klimaschutzkonferenz, die am Mittwoch auf dem Gelände des Europäischen Energieforums EUREF stattfand. Im Gasometer in Berlin-Schöneberg tauschten sich mehr als 300 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft darüber aus, wie Metropolen ihrer Verantwortung für den Klimaschutz gerecht werden können.

erneuerbareBerlin (ots) - Gemeinsame Pressemitteilung von "Brot für die Welt", Germanwatch, Greenpeace, Oxfam und WWF

Die Umwelt- und Entwicklungsorganisationen "Brot für die Welt", Germanwatch, Greenpeace, Oxfam und WWF fordern von der Bundesregierung in einer gemeinsamen Erklärung sechs Eckpfeiler für eine zukunftsfähige Energieversorgung ohne klimaschädliche und hochriskante Energietechnologien. Die Katastrophe von Fukushima erfordert jetzt den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Atomtechnologie in Deutschland und Europa. Das bedeutet, die Weichen in der Energiepolitik neu zu stellen. Klimaschutz müsse ein elementarer Teil der neuen Energiestrategie sein, so die Verbände.

Größte CO2-Verursacher sind am wenigsten betroffen

thumb57399Montreal/Potsdam (pte/05.03.2011/06:10) - Die Bewohner großer Teile Afrikas, Südostasiens, der arabischen Halbinsel und des zentralen Südamerikas werden in Zukunft am meisten unter dem Klimawandel leiden. Das prognostizieren Forscher der McGill University http://www.mcgill.ca in der "Zeitschrift Journal Global Ecology and Biogeography". Anhand einer Weltkarte zeigen sie, wie verletzlich Menschen gegenüber den zu erwartenden Folgen des Klimawandels sind.

Nobelpreisträger: Konsum ist Schlüssel nachhaltiger Entwicklung

Colombo (pte/10.02.2011/06:05) - "So wie die armen Länder Millenniumsziele für ihre Entwicklung haben, brauchen auch die Reichen Millenniumsziele für mehr Nachhaltigkeit im Konsum." Das wird der srilankesische Klimaforscher Mohan Munasinghe http://www.mohanmunasinghe.com nächstes Jahr bei der Rio+20-Konferenz der UNO fordern. Munasinghe gehörte 2007 als Vizepräsident des Weltklimarates zu den Trägern des Friedensnobelpreises und ist Vorkämpfer der "grünen Revolution des Konsums". Im Interview mit pressetext erklärt der an der University of Manchester lehrende Experte seine Pläne.

nationalBerlin (ots) - Regierung verschleppt überfällige Kennzeichnung von Einweg- und Mehrweggetränkeverpackungen - Klimaschädliche Plastikflaschen erobern den Markt - Mehrwegorientierte Getränkewirtschaft fürchtet um 170.000 Arbeitsplätze im Mittelstand - Zur Unterstützung umweltfreundlicher Mehrwegverpackungen fordert "Allianz für Mehrweg" eine Lenkungsabgabe von 20 Cent auf Einwegverpackungen zusätzlich zur Pfandpflicht

1293101847i8825Konsum beträgt derzeit ein Viertel der nachwachsenden Rohstoffe

San Francisco (pte/03.01.2011/12:05) - Pflanzen könnten in Zukunft zu einem knappen Gut werden, wenn der aktuelle Trend zu einem rapid wachsenden Pflanzenkonsum anhält. Das berichten Forscher der NASA http://www.nasa.gov bei einer Tagung der US-Geophysiker in San Francisco. Im Jahr 2005 verbrauchte die Menschheit 25 Prozent der Biomasse, die von Pflanzen durch Photosynthese erzeugt wurde. 1995 waren es nur 20 Prozent. "Ein bedeutender Anstieg für diese kurze Zeit", so Studienleiter Marc Imhoff.

Menschliches Versagen deckt fehlende Nachhaltigkeit auf

Wien (pte/27.12.2010/06:20) - Schon im ersten Jahresdrittel deutete sich an, dass 2010 als Katastrophenjahr in die Geschichte eingehen wird. Bewegungen im Erdinneren und Klimaereignisse beherrschten die Emotionen und Schlagzeilen, jedoch auch eindeutig vom Menschen verschuldete Tragödien wie etwa die BP-Ölpest im Golf von Mexiko. Reagiert auch die Politik nur sehr verhalten auf die Zeichen der Zeit, haben sie bei der Zivilgesellschaft zu einem Anstieg des nachhaltigen Bewusstseins geführt.