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Mehrheit der Deutschen ist unzufrieden mit der Energiepolitik der Bundesregierung und sieht große Stromversorger als Gewinner

Berlin (ots) - 59 Prozent der Deutschen sind "sehr unzufrieden" oder "eher unzufrieden" mit der Energiepolitik der deutschen Bundesregierung. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts tns-emnid im Auftrag des WWF Deutschland. Anlass ist die morgige Entscheidung des Bundestags über das Energiekonzept der Bundesregierung und die Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken. Nur eine Minderheit von 38 Prozent beurteilt die Energiepolitik positiv und zeigt sich "eher zufrieden" (34%) oder "sehr zufrieden" (5%).

Greenpeace präsentiert Vorschlag für Aufnahme in die Verfassung

Berlin (ots) - Einen Tag vor der Verabschiedung des Energiekonzeptes im Bundestag demonstrieren Greenpeace-Aktivisten heute in Berlin für die Aufnahme des Klimaschutzes in das Grundgesetz und die UN-Charta. Auf zehn Transportfahrrädern werden die Aktivisten am Nachmittag 40 Kisten mit 363.867 Unterschriften von Bundesbürgern, die diese Forderung unterstützen, zum Bundestag fahren. Dort werden die Unterschriften und eine entsprechende Petition der Vizepräsidentin des Bundestages, Katrin Göring-Eckhardt, und der Vorsitzenden des Petitionsausschusses, Kersten Steinke, übergeben (16.00 Uhr, Bundestag, Eingang Süd).

Sammelergebnis für Elektro(nik)-Altgeräte ist enttäuschend

Bonn (ots) - "Es gibt noch viel Potential zur Gewinnung von Rohstoffen mit Hilfe des Elektrorecyclings, aber wir müssen unsere Anstrengungen deutlich intensivieren." Das sagt Ullrich Didszun, Vizepräsident des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. und Vorsitzender des Fachverbandes Schrott, E-Schrott und Kfz-Recycling. Er verweist dabei auf die jüngst vom Bundesumweltamt veröffentlichten Zahlen aus dem Jahre 2008. Hier wird dokumentiert, dass ca. 694.000 Tonnen an Altelektrogeräten in den Recyclingprozess eingeschleust wurden. "Das ist ein enttäuschendes Ergebnis und bleibt hinter unseren Erwartungen zurück", erklärt bvse-Experte Andreas Habel.

Unternehmen müssen dennoch jährlich rund 800 Millionen Euro mehr Steuern zahlen

Berlin (ots) - Der BDI zeigt sich erleichtert, dass die ursprünglich vorgesehene Vervielfachung der Energie- und Stromsteuern für energieintensive Unternehmen zumindest begrenzt werden soll. "Die ursprünglichen Pläne hätten die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen und damit viele 100.000 Arbeitsplätze in Deutschland ernsthaft gefährden können", erklärte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf am Dienstag in Berlin, weil nunmehr Zahlen zu den finanziellen Auswirkungen der Koalitionsberatungen vom Sonntag vorliegen,

Bundesumweltministerium stellt 10 Millionen Euro für Fonds der Weltbank zur Verfügung

Das Bundesumweltministerium stellt für den Schutz der tropischen Wälder zusätzlich 10 Millionen Euro zur Verfügung. Das kündigte Bundesumweltminister Norbert Röttgen am Dienstag in Nagoya, Japan, an. Röttgen: „Noch immer gehen jährlich rund 13 Millionen Hektar Wald verloren. Gerade die tropischen Wälder haben sowohl für die biologische Vielfalt als auch für den Klimaschutz eine herausragende Bedeutung. Mit ihrem Verlust zerstören wir nicht nur unsere Lebensgrundlagen sondern auch die künftiger Generationen.“

Freisetzung enormer Kohlenstoff-Vorräte bei weiterer Erwärmung

Wien (pte/23.10.2010/06:10) - Die Erderwärmung ist in der Arktis stärker als im Rest der Welt. Diese Veränderungen beeinflussen das Weltklima, sind jedoch bisher noch kaum erforscht. Ein Projekt der European Science Foundation ESF http://www.esf.org aus acht Ländern will dies nachholen. "Einiges deutet darauf hin, dass in der Arktis eine Klima-Zeitbombe tickt. Bedenklich ist besonders, wenn die enormen Mengen an Kohlenstoff im Permafrost durch dessen Auftauen an die Atmosphäre gelangen", berichtet Projektkoordinator Andreas Richter von der Universität Wien http://www.ecosystem-research.net gegenüber pressetext.

Berlin (ots) - Wer soll die Energiewende bezahlen - Wir oder unsere Kinder? DUH-Bundesgeschäftsführer Rainer Baake: Kosten der Energiewende nicht der nächsten Generation aufbürden - Im Streit um die Ökostromkosten werden positive Effekte der Energiewende systematisch unterschlagen - Deutsche Umwelthilfe sieht "merkwürdige Allianz aus Interessenpolitik und Rechthaberei" - Nach der Entscheidung über längere AKW-Laufzeiten kommt der Kampf gegen des Erneuerbare Energien Gesetz auf Touren

Greenpeace-Umfrage: Große Mehrheit unterstützt Erneuerbare Energien

Hamburg (ots) - 86 Prozent der Bundesbürger halten es für wichtig bis sehr wichtig, dass Deutschland seine Stromversorgung vollständig auf Erneuerbare Energien umstellt. Die Hälfte der Haushalte ist bereit, dafür deutlich mehr Geld auszugeben als bisher. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts tns-emnid für die unabhängige Umweltorganisation Greenpeace. Nur 35 Prozent glauben, dass für eine vollständige Stromversorgung mit Erneuerbaren Energien eine Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke notwendig ist.