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Global denken - lokal handeln: "Klimaklicker" beteiligt sich an internationaler Global Work Party

Berlin (ots) - Am Sonntag, den 10.10.2010 stellt sich die Kampagne "Klimaklicker" in den Dienst des weltweiten Klima-Aktionstages "Global Work Party". Die von den internationalen Organisationen 350.org und 10:10 initiierte "Global Work Party" wird mit mehr als 7.000 Aktionen in über 180 Ländern zum weltweit bislang größten Event für Klimaschutz. Die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne "Klimaklicker" ( www.klimaklicker.de ) trägt kreativ zur "Global Work Party" bei und setzt dabei auf Aktivitäten, die auch über den 10.10. hinaus wirksam bleiben.

Magdeburg wird als erste Musterkommune das von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) entwickelte kommunale Managementsystem zur Steigerung der Energieeffizienz und Verbesserung des Klimaschutzes einführen. Begleitet von der dena wird die Hauptstadt Sachsen-Anhalts in den nächsten drei Jahren beispielhaft zeigen, wie Kommunen mit Hilfe des Energie- und Klimaschutzmanagements der dena ihren Energieverbrauch senken und so Umwelt und Haushaltskassen entlasten können. Weitere Musterkommunen werden in den nächsten Jahren folgen. Das Vorhaben in Magdeburg wird von SWM Magdeburg und vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) finanziell getragen.

Einsparpotenzial von 100 Milliarden Euro pro Jahr

Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat dazu aufgerufen, Deutschland zur weltweit ressourceneffizientesten Volkswirtschaft zu entwickeln. „Die Belastungen der Umwelt durch den Ressourcenverbrauch stoßen an Grenzen. Deshalb müssen wir ein zukunftsgerechtes Wachstumsmodell entwickeln, das Umweltschutz und Wirtschaftsentwicklung produktiv, intelligent und schonend miteinander verbindet“, sagte Röttgen vor rund 400 Teilnehmern einer Konferenz des Bundesumweltministeriums zum Thema "Ressourcen¬effizienz - Motor für Grünes Wachstum" in Berlin.

Greenpeace: Endlagerkriterien werden für Gorleben passend zurechtgestutzt

Hamburg, 5. 10. 2010 (ots) - In einer nicht öffentlichen Kungelrunde wurden vergangene Woche die Sicherheitskriterien für ein Endlager so geändert, dass sie nun genau auf das umstrittene, geplante Endlager in Gorleben passen. Nach Analyse der Änderungs-punkte kritisiert Greenpeace, dass dadurch die Sicherheitsanforderungen sinken. Wie das Bundesumweltministerium gestern auf seiner Web-Seite bekannt gab, hat sich vergangenen Donnerstag der Länderausschuss für Atomenergie in einer Sondersitzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf Änderungen der Regelungen geeinigt. In diesem Ausschuss sitzen nur Vertreter der fünf schwarz-gelben Atom-Bundesländer, den Vorsitz hat Gerald Hennenhöfer, Abteilungsleiter für Reaktorsicherheit. Greenpeace fordert, Sicherheitskriterien für Endlager nicht in Geheimverhandlungen zu entscheiden. Die Standards für die Lagerung von Atommüll müssen so hoch wie möglich sein und in einem demokratischen Verfahren endlich in Gesetze gegossen werden.

Agrarministerkonferenz vom 6. bis 8.10.

Anträge der Bundesländer Bayern und Hessen für einen Verschmutzungsgrenzwert müssen gestoppt werden

Hamburg/Mainz (ots) - Für Saatgut gilt in der EU ein Reinheitsgebot. Verunreinigungen mit Gen-Saaten sind verboten. Danach darf Saatgut nicht vermarktet werden, wenn es auch nur minimale Spuren Gentech-Sorten enthält. Diese strengen Regelungen wollen nun die Länder Bayern und Hessen mit ihren Anträgen an die Agrarministerkonferenz aushebeln. Danach sollen die Behörden künftig nur noch dann einen Rückruf des Saatgutes anordnen können, wenn die Verunreinigung in der behördlichen Nachkontrolle über 0,1 Prozent liegt.

Papieratlas 2010 belegt Trend: Immer mehr Städte mit hohen Recyclingpapierquoten

Berlin (ots) - Beim Städtewettbewerb um höchste Recyclingpapierquoten schafften es in diesem Jahr gleich drei Städte auf den ersten Platz. Bonn, Essen und Halle (Saale) verwenden zu 100 Prozent Recyclingpapier in ihren Stadtverwaltungen und in den Schulen. Halle wurde zugleich "Aufsteiger des Jahres". Die Stadt erhöhte innerhalb eines Jahres ihre Recyclingpapier-Quote von 13 auf 100 Prozent.

Köln (ots) - Mit Ernüchterung nahm die Deutsche Heizungsindustrie das gestern vom Kabinett beschlossene Energiekonzept der Bundesregierung auf: "Der Durchbruch zur dringend notwendigen Verdopplung des Modernisierungstempos ist damit noch nicht in Sicht. Denn was die nächsten praktischen Schritte anbelangt, enthält das Energiekonzept leider nur wenig Konkretes", kritisiert Klaus Jesse, Präsident des Bundesindustrieverbands Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH).

Europas größte Jugendmesse und "Klima sucht Schutz" kämpfen gemeinsam für gutes Klima, YOU geht erste Schritte in Richtung klimafreundliche Veranstaltung

Berlin (ots) - Die YOU 2010 will Jugendliche für den Klimaschutz sensibilisieren und selbst einen großen Schritt in Richtung klimafreundliche Veranstaltung tun. Dafür hat sich das Messeteam einen starken Partner gesucht. Mit Unterstützung der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne "Klima sucht Schutz" (www.klima-sucht-schutz.de) werden nicht nur die Besucher der YOU im Rahmen der Initiative "save YOU(r) planet" umfangreich über ihre Möglichkeiten zum Umweltschutz aufgeklärt. Vielmehr werden alle Bestandteile von Europas größter Jugendmesse, die dieses Jahr vom 1. bis 3. Oktober auf dem Berliner Flughafen Tempelhof stattfindet, genauestens auf ihre Klimafreundlichkeit überprüft.



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