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Umwelt-Aktivitäten von Europas Citys untereinander kaum vergleichbar

Wien (pte/22.07.2010/06:00) - Die nordischen Städte Oslo, Stockholm und Kopenhagen schneiden in Sachen Klimaschutz europaweit am besten ab. Zu den Top-Städten gehören auch Wien, Berlin und Frankfurt. Das hat die aktuelle Studie "City typology as the basis for policy" von KPMG gezeigt. "Doch die einzelnen Aktivitäten der Citys sind untereinander kaum vergleichbar", meint Peter Ertl, Geschäftsführer von KPMG http://www.kpmg.at gegenüber pressetext. "Denn die Städte richten sich es so, wie sie wollen, wenn es um Klimaschutz geht."

Berlin (ots) - Die WirtschaftsVereinigung Metalle setzt auf den ordnungspolitischen Kompass der Bundesregierung und der sie tragenden Regierungsfraktionen.

Die von der Bundesregierung im Eilverfahren und ohne fachlichen Dialog avisierten höheren Energiesteuern würden den Zweck des Ökosteuergesetzes ins Gegenteil verkehren und gefährden durch die Besteuerung der Produktion den Verbleib stromkostenempfindlicher Unternehmen in Deutschland. Es sei nicht nachvollziehbar, so die WirtschaftsVereinigung Metalle, dass sich die Bundesregierung in Brüssel mit einem Notifizierungsverfahren zur Kompensation von CO2-Kosten im Strompreis aus Wettbewerbsgründen engagiere und nun fast zeitgleich im selben Segment nationale neue Belastungen draufsattle.

Forscher: Zumindest zum Teil vom Menschen mitverursacht

Boulder/Kiel (pte/17.07.2010/13:15) - Ein Forscherteam der University of Colorado in Boulder hat nachgewiesen, dass in Teilen des Indischen Ozeans der Meeresspiegel signifikant ansteigt. Betroffen davon sind die Küsten in der Bengalenbucht, der Arabischen See, Sri Lanka, Sumatra und Java. Laut den Forschern um die Geophysikerin Weiqing Han ist der Mensch zumindest teilweise dafür verantwortlich.

"Die Studie im Fachmagazin Nature Geoscience bietet einige sehr interessante Aspekte, die auch vielen Wissenschaftlern nicht bekannt sind", meint Claus Böning stellvertretender Leiter des Forschungsbereichs "Ozeanzirkulation und Klimadynamik" am IFM-Geomar http://www.ifm-geomar.de im pressetext-Interview. Die Hauptursache für den Meeresspiegelanstieg ist weder die thermische Ausdehnung, noch die Gletscherschmelze, sondern die Änderung der windgetriebenen Meeresströmungen.

Neue UBA-Studie zeigt: Vollversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien ist realistisch

Bis 2050 lässt sich die deutsche Stromversorgung vollständig auf erneuerbare Energien umstellen. Dies ist mit der besten bereits heute am Markt verfügbaren Technik möglich. Voraussetzung ist aber, dass der Strom sehr effizient genutzt und erzeugt wird. Das zeigt die Studie des Umweltbundesamtes (UBA) „Energieziel 2050: 100% Strom aus erneuerbaren Quellen“. Um dies bis 2050 zu erreichen, plädiert das UBA für frühzeitige politische Weichenstellungen. „Je früher, je entschlossener wir handeln, desto mehr Zeit bleibt uns für die notwendigen technischen und gesellschaftlichen Anpassungen“, so Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamts. Außerdem kann Deutschland seine hohe Importabhängigkeit von Primärenergieträgern deutlich reduzieren, wenn der Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien gewonnen wird.

Berlin (ots) - Klimaschutzgesetze werden vielfach nicht oder mangelhaft umgesetzt, eine Kontrolle durch den Staat findet nur in Ausnahmefällen statt - Umfrage der Deutschen Umwelthilfe in Bundesländern stellt massive Vollzugsdefizite und ein Desinteresse an der Umsetzung von Klimaschutzgesetzen fest - Nichtstun verursacht Millionen Tonnen Klimagasemissionen, die nicht in der Statistik auftauchen - DUH-Geschäftsführer Resch: "Staatliches Nichtstun gefährdet akut den Klimaschutz"

Experte: "Rückkehr zum Sonntagsbraten wäre ideal"

Der Fleischhunger der reichen Länder bekommt dem Klima schlecht

Potsdam (pte/28.06.2010/13:55) - Wenn die Menschen weniger Fleisch und Milch konsumieren als bisher und die Landwirtschaft mehr auf Klimaschutz achtet, reduziert das bis 2055 den Methan- und Lachgasausstoß der Landwirtschaft um über vier Fünftel. Zu diesem Schluss kommen Forscher vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) http://www.pik-potsdam.de im Fachmagazin "Global Environmental Change". "Was wir im Supermarkt einkaufen entscheidet am meisten darüber, wie viele Treibhausgase die Landwirtschaft ausstößt", so Studienleiter Alexander Popp im pressetext-Interview.

Wissenschaftsmagazin stellt vielversprechende Umweltprojekte vor

Washington DC (pte/26.06.2010/13:45) - Aktuelle Klimastudien zeichnen ein dramatisches Bild über die Zukunft der Erde. Mit einem athmosphärischen CO2-Gehalt von 385 ppm und Vorhersagen, dass diese Menge auf 450 ppm im Jahr 2050 ansteigen könnten, ist rasches Handeln angesagt. Das Wissenschaftsmagazin Popular Science http://www.popsci.com hat insgesamt neun vielversprechende Klimaschutz-Kommunen in seiner Online-Ausgabe vorgestellt.

Forscher: Als rauche die Erde zwei Packungen Zigaretten täglich

Washington DC/Wien (pte/22.06.2010/06:00) - Die erste umfangreiche Darstellung der Folgen des Klimawandels auf die Weltmeere macht deutlich, dass sich die Umweltbedingungen dort in einer Geschwindigkeit verändern, die es seit Jahrmillionen nicht gab. Mit der Zunahme der atmosphärischen Treibhausgase, die vom Menschen produziert werden, kommt es zu dramatischen und irreversiblen Veränderungen der Funktionen in den Ozeanen. Hunderte Mio. Menschen werden davon betroffen sein, berichten Forscher in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science.

Die Studienergebnisse basieren auf den jüngsten Untersuchungen, die von zwei der renommiertesten Meeresforscher durchgeführt wurden. Schwerwiegende Folgen für Hunderte Mio. Menschen sind nicht auszuschließen, wenn dieser Trend fortgesetzt wird, schreibt Studien-Leitautor Ove Hoegh-Guldberg vom Global Change Institute an der University of Queensland http://gci.uq.edu.au.