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Expertenrunde von World Future Council und HafenCity Universität nimmt Nationalregierungen in die Pflicht

Hamburg (ots) - Städte tun noch immer zu wenig gegen den Klimawandel. Vor allem die Metropolen der Industrieländer sind die Hauptverursacher des globalen Treibhauseffekts. Das Prinzip der Nachhaltigkeit muss künftig für den gesamten Stoffwechsel einer Stadt sowie die lokale Wirtschaft gelten. Dies geht aus einem Arbeitspapier der Internationalen Expertenkommission zum Thema Städte und Klimawandel des World Future Council (WFC) und der Hamburger HafenCity Universität (HCU) hervor, die gestern und heute im Hamburger Rathaus tagte.

Mittelmeer-Städte werden im Sommer zum Inferno

Zürich (pte/17.05.2010/12:40) - Die Hitzewellen in Europa werden häufiger, länger und ausgeprägter. Das berichten Forscher vom Institut für Atmosphäre und Klima der ETH Zürich http://www.iac.ethz.ch in der Zeitschrift "Nature Geoscience". Das Gesundheitsrisiko, das die globale Erwärmung für Europa bedeutet, wurde bisher unterschätzt, so das Ergebnis der vom Nationalen Forschungsschwerpunkts Klima geförderten Studie. Die Berechnungen basieren auf unterschiedlichen Klimamodellen.

Soziologen bestimmen Voraussetzung für Kooperation

Zürich (pte/12.05.2010/12:55) - Viele Krisen des Planeten – wie Überfischung, Klimawandel oder die Finanzkrise – gehen im Kern auf ausbeuterisches Verhalten zurück. Egoisten sind kurzfristig im Vorteil, können dadurch jedoch das System zerstören. Was es braucht, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, zeigt ein internationales Team von Soziologen unter der Leitung der ETH Zürich http://www.soms.ethz.ch in der Zeitschrift "PLoS Computational Biology". "Kooperation kann sich dort durchsetzen, wo Menschen mit ihrem Umfeld interagieren", erklärt Forschungsleiter Dirk Helbing im pressetext-Interview.

Wissenschaftler erforschen Folgen des Klimawandels, Ozeanversauerung und die unbekannte Tiefsee

Kiel (ots) - 12. 5. 2010 - Zu einer viermonatigen Expedition in die Arktis bricht übermorgen das Greenpeace-Schiff "Esperanza" auf. Es sticht von Kiel aus in See. Zu der rund 30-köpfigen Besatzung gehören Klima- und Meeresexperten von Greenpeace sowie Wissenschaftler. Gemeinsam mit den Forschern untersuchen die Umweltschützer die stärksten Bedrohungen der Arktis: den Einfluss des Klimawandels auf das ewige Eis, die Versauerung der Ozeane und die unkontrollierte Ausbeutung der Fischbestände. Das Freiland-Experiment zur Ozeanversauerung der Wissenschaftler des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) ist weltweit das erste seiner Art.

Geschichte des Umweltbundesamtes in Bild, Text und Ton

Mit einer neuen Online-Kampagne informiert das Umweltbundesamt (UBA) ab sofort die internetbegeisterte Öffentlichkeit: Unter http://fuer-mensch-und-umwelt.de/ startet eine virtuelle Zeitreise durch 36 Jahre Umweltbundesamt und Umweltschutz.

Studie: Je reicher ein Land, desto größer der Druck auf die Umwelt

Adelaide/Wien (pte/08.05.2010/13:55) - Eine Studie von Forschern der University Adelaide http://www.adelaide.edu.au - gemeinsam mit der National University of Singapore und der Princeton University - hat erstmals den Druck auf die Umwelt in 179 Staaten der Erde gelistet. Dazu wurden insgesamt sieben Indikatoren herangezogen, auf deren Grundlage ein Index erstellt wurde, der die proportionale sowie auch die absolute Umweltbelastung zeigt. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse im Wissenschaftsmagazin PLoS One.

Die zehn schlechtesten Ergebnisse auf dem proportionalen Index erreichten Singapur, Korea, Katar, Kuwait, Japan, Thailand, Bahrain, Malaysia, die Philippinen und die Niederlande. In absoluten globalen Zahlen waren Brasilien, USA, China, Indonesien, Japan, Mexiko, Indien, Russland, Australien und Peru die Spitzenreiter. Indikatoren waren Verlust des natürlichen Waldes, Habitatveränderung, Fischerei und andere Arten der Meeresnutzung, Einsatz von Düngemitteln, Wasserverschmutzung, CO2-Emissionen und Druck auf die Flora und Fauna.

Solare Kühlung bis auf den Gefrierpunkt möglich

Freiburg (pte/07.05.2010/06:10) - Technisch ist es kein Problem, die Energie der Sonne zur Kühlung von Lebensmitteln wie etwa Milch und Wein einzusetzen. Das hat nun erstmals ein internationales Forscherteam am Beispiel einer tunesischen Winzerei und einer marokkanischen Molkerei gezeigt. "Solare Kühlung könnte in Zukunft im Agrarbereich, jedoch auch in der Chemie- und Kosmetikindustrie eingesetzt werden", so Tomas Nunez, Forscher am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE http://www.ise.fhg.de, im pressetext-Interview.

Ohne CO2-Reduktion droht im 22. Jahrhundert Hitzestress

West Lafayette/Wien (pte/06.05.2010/06:15) - Stößt der Mensch weiterhin so viele Treibhausgase aus wie derzeit, können künftig weite Teile des Planeten wegen Hitzestress nicht mehr bewohnt werden. Diese düstere Vision liefern Forscher der Purdue University http://www.purdue.edu in der Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences". "Obwohl solche Bedingungen kaum noch in diesem Jahrhundert eintreten werden, könnte das im nächsten der Fall sein", so Studienleiter Matthew Huber.



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