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Geschichte des Umweltbundesamtes in Bild, Text und Ton

Mit einer neuen Online-Kampagne informiert das Umweltbundesamt (UBA) ab sofort die internetbegeisterte Öffentlichkeit: Unter http://fuer-mensch-und-umwelt.de/ startet eine virtuelle Zeitreise durch 36 Jahre Umweltbundesamt und Umweltschutz.

Studie: Je reicher ein Land, desto größer der Druck auf die Umwelt

Adelaide/Wien (pte/08.05.2010/13:55) - Eine Studie von Forschern der University Adelaide http://www.adelaide.edu.au - gemeinsam mit der National University of Singapore und der Princeton University - hat erstmals den Druck auf die Umwelt in 179 Staaten der Erde gelistet. Dazu wurden insgesamt sieben Indikatoren herangezogen, auf deren Grundlage ein Index erstellt wurde, der die proportionale sowie auch die absolute Umweltbelastung zeigt. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse im Wissenschaftsmagazin PLoS One.

Die zehn schlechtesten Ergebnisse auf dem proportionalen Index erreichten Singapur, Korea, Katar, Kuwait, Japan, Thailand, Bahrain, Malaysia, die Philippinen und die Niederlande. In absoluten globalen Zahlen waren Brasilien, USA, China, Indonesien, Japan, Mexiko, Indien, Russland, Australien und Peru die Spitzenreiter. Indikatoren waren Verlust des natürlichen Waldes, Habitatveränderung, Fischerei und andere Arten der Meeresnutzung, Einsatz von Düngemitteln, Wasserverschmutzung, CO2-Emissionen und Druck auf die Flora und Fauna.

Solare Kühlung bis auf den Gefrierpunkt möglich

Freiburg (pte/07.05.2010/06:10) - Technisch ist es kein Problem, die Energie der Sonne zur Kühlung von Lebensmitteln wie etwa Milch und Wein einzusetzen. Das hat nun erstmals ein internationales Forscherteam am Beispiel einer tunesischen Winzerei und einer marokkanischen Molkerei gezeigt. "Solare Kühlung könnte in Zukunft im Agrarbereich, jedoch auch in der Chemie- und Kosmetikindustrie eingesetzt werden", so Tomas Nunez, Forscher am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE http://www.ise.fhg.de, im pressetext-Interview.

Ohne CO2-Reduktion droht im 22. Jahrhundert Hitzestress

West Lafayette/Wien (pte/06.05.2010/06:15) - Stößt der Mensch weiterhin so viele Treibhausgase aus wie derzeit, können künftig weite Teile des Planeten wegen Hitzestress nicht mehr bewohnt werden. Diese düstere Vision liefern Forscher der Purdue University http://www.purdue.edu in der Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences". "Obwohl solche Bedingungen kaum noch in diesem Jahrhundert eintreten werden, könnte das im nächsten der Fall sein", so Studienleiter Matthew Huber.

Pelikan, Rotreiher und Seeschwalben geht es an den Kragen

Wien (pte/06.05.2010/13:55) - Der Ölteppich, der nach dem Sinken der Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko vor der US-Küste treibt und ständig größer wird, bedroht fünf international bedeutende Vogelschutzgebiete. Darauf macht die Organisation Birdlife http://www.birdlife.at aufmerksam. "Die bisher größte Katastrophe für den Vogelschutz steht bevor, wenn das Öl die Küste und das Mississippi-Delta erreicht", so der Biologe Garbor Wichmann, stv. Geschäftsführer von Birdlife, im pressetext-Interview.

Studie am Mekong: Auch wasserreiche Flüsse davon betroffen

Aalto (pte/04.05.2010/13:55) - Bevölkerungswachstum, Urbanisation, zunehmende Umweltverschmutzung, Bodenverlust und Klimaänderungen stehen alle mit dem Thema Weltwasser und Wasserversorgung in Verbindung. Finnische Forscher beschäftigen sich seit Jahren mit der Verbesserung der Effizienz der Wassernutzung. Sie haben in einer aktuellen Studie gezeigt, dass nicht nur das "Abgraben" von Wasser ein potenzieller Konfliktherd ist, sondern auch die Errichtung unzähliger Dämme und Staumauern.

Nachweis im Herz schon bei jungen Erwachsenen möglich

Mexiko-Stadt/Salzburg (pte/04.05.2010/11:45) - Immer mehr Menschen leben weltweit in Städten mit extrem schlechter Luft. Was das für die Gesundheit bedeutet, hat ein Forscherteam aus der USA und Mexiko um Rodolfo Villareal nun am Beispiel der mexikanischen Hauptstadt untersucht und auf der Konferenz "Experimental Biology 2010" präsentiert. Die Entzündungsreaktion des Körper auf die feinsten Smogpartikel führt auf lange Sicht zu einer chronischen Entzündung der Organe wie etwa des Herzens, wurde in der Untersuchung sichtbar. Welche Folgen das hat, hängt wesentlich von der Art der Luftschadstoffe ab.

Oxfam: Energiekonzern E.ON muss sich seiner Klima-Verantwortung stellen

Berlin (ots) - 5. Mai 2010. Zur Hauptversammlung des Energiekonzerns E.ON veröffentlicht Oxfam Deutschland seinen neuen Bericht zum CO2-Ausstoß von E.ON-Kohlekraftwerken. "E.ON setzt auf Erhalt und Ausbau der fossilen Stromerzeugung und blockiert so die dringend notwendige Umorientierung der Energiebranche hin zu mehr Klimafreundlichkeit", erklärt die Autorin des Berichts, Ann-Kathrin Schneider, Klimaexpertin bei Oxfam.