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Pelikan, Rotreiher und Seeschwalben geht es an den Kragen

Wien (pte/06.05.2010/13:55) - Der Ölteppich, der nach dem Sinken der Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko vor der US-Küste treibt und ständig größer wird, bedroht fünf international bedeutende Vogelschutzgebiete. Darauf macht die Organisation Birdlife http://www.birdlife.at aufmerksam. "Die bisher größte Katastrophe für den Vogelschutz steht bevor, wenn das Öl die Küste und das Mississippi-Delta erreicht", so der Biologe Garbor Wichmann, stv. Geschäftsführer von Birdlife, im pressetext-Interview.

Studie am Mekong: Auch wasserreiche Flüsse davon betroffen

Aalto (pte/04.05.2010/13:55) - Bevölkerungswachstum, Urbanisation, zunehmende Umweltverschmutzung, Bodenverlust und Klimaänderungen stehen alle mit dem Thema Weltwasser und Wasserversorgung in Verbindung. Finnische Forscher beschäftigen sich seit Jahren mit der Verbesserung der Effizienz der Wassernutzung. Sie haben in einer aktuellen Studie gezeigt, dass nicht nur das "Abgraben" von Wasser ein potenzieller Konfliktherd ist, sondern auch die Errichtung unzähliger Dämme und Staumauern.

Nachweis im Herz schon bei jungen Erwachsenen möglich

Mexiko-Stadt/Salzburg (pte/04.05.2010/11:45) - Immer mehr Menschen leben weltweit in Städten mit extrem schlechter Luft. Was das für die Gesundheit bedeutet, hat ein Forscherteam aus der USA und Mexiko um Rodolfo Villareal nun am Beispiel der mexikanischen Hauptstadt untersucht und auf der Konferenz "Experimental Biology 2010" präsentiert. Die Entzündungsreaktion des Körper auf die feinsten Smogpartikel führt auf lange Sicht zu einer chronischen Entzündung der Organe wie etwa des Herzens, wurde in der Untersuchung sichtbar. Welche Folgen das hat, hängt wesentlich von der Art der Luftschadstoffe ab.

Oxfam: Energiekonzern E.ON muss sich seiner Klima-Verantwortung stellen

Berlin (ots) - 5. Mai 2010. Zur Hauptversammlung des Energiekonzerns E.ON veröffentlicht Oxfam Deutschland seinen neuen Bericht zum CO2-Ausstoß von E.ON-Kohlekraftwerken. "E.ON setzt auf Erhalt und Ausbau der fossilen Stromerzeugung und blockiert so die dringend notwendige Umorientierung der Energiebranche hin zu mehr Klimafreundlichkeit", erklärt die Autorin des Berichts, Ann-Kathrin Schneider, Klimaexpertin bei Oxfam.

Allianz für Mehrweg stellt Kampagne 2010 vor

Berlin (ots) - Mehr als 5.000 Getränkefachhändler wollen sich an der Kampagne "Mehrweg ist Klimaschutz" beteiligen - Der Kinofilm "Plastic Planet" hat eine gesellschaftliche Debatte über die Gesundheits- und Umweltgefahren der zunehmenden Plastifizierung der Getränkeverpackungen ausgelöst - Allianz für Mehrweg zeigt, mit welchen Tricks die Einwegdosen- und Plastikflaschenhersteller die Wegwerfverpackungen ökologisch schönrechnen lassen

Zwölfjähriger Gründer von "Plant for the Planet" auf dem Deutsche Welle Global Media Forum

Neue weltweite Studie über Einstellungen zum Klimawandel

Bonn (ots) - Der Gründer der weltweiten Schülerinitiative "Plant for the Planet", der zwölfjährige Klimabotschafter Felix Finkbeiner, wird gemeinsam mit dem Solarflugpionier Bertrand Piccard das diesjährige Deutsche Welle Global Media Forum vom 21. bis 23. Juni 2010 in Bonn eröffnen. Thema der internationalen Konferenz: "THE HEAT IS ON - der Klimawandel und die Medien".

Der Deutsche Bundestag hatte mit dem Bundeshaushalt 2010 eine qualifizierte Haushaltssperre beim Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien beschlossen. Das Bundesumweltministerium hat sich in den vergangenen Wochen intensiv um eine Aufhebung dieser Haushaltssperre bemüht und einen entsprechenden Antrag beim Bundesfinanzministerium gestellt. Die Weiterleitung dieses Antrags an den Haushaltsausschuss wurde vom Bundesfinanzministerium jetzt abgelehnt.

Klagewelle droht - Katastrophe fünfmal schlimmer als angenommen

Hammond (pte/30.04.2010/12:00) - Der Untergang der vor einer Woche im Golf von Mexiko explodierten Ölplattform "Deepwater Horizon" bedeutet neben Imageschäden auch hohe Kosten für BP. Erste Schätzungen reichen von dreistelligen Millionenbeträgen bis hin zu mehreren Milliarden Dollar für die Abdichtung von Lecks, das Einsammeln des Öls und die Säuberung der Küstenabschnitte. Die vorsichtigen Schätzungen orientieren sich an dem im März 1989 vor Süd-Alaska auf ein Riff gelaufenen Öltanker Exxon Valdez. Damals liefen über 40.000 Tonnen Rohöl aus und verschmutzten 2.000 Kilometer Küste. Die Kosten für Exxon Mobil damals: Mehr als 4,3 Mrd. Dollar.



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