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Der Deutsche Bundestag hatte mit dem Bundeshaushalt 2010 eine qualifizierte Haushaltssperre beim Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien beschlossen. Das Bundesumweltministerium hat sich in den vergangenen Wochen intensiv um eine Aufhebung dieser Haushaltssperre bemüht und einen entsprechenden Antrag beim Bundesfinanzministerium gestellt. Die Weiterleitung dieses Antrags an den Haushaltsausschuss wurde vom Bundesfinanzministerium jetzt abgelehnt.

Klagewelle droht - Katastrophe fünfmal schlimmer als angenommen

Hammond (pte/30.04.2010/12:00) - Der Untergang der vor einer Woche im Golf von Mexiko explodierten Ölplattform "Deepwater Horizon" bedeutet neben Imageschäden auch hohe Kosten für BP. Erste Schätzungen reichen von dreistelligen Millionenbeträgen bis hin zu mehreren Milliarden Dollar für die Abdichtung von Lecks, das Einsammeln des Öls und die Säuberung der Küstenabschnitte. Die vorsichtigen Schätzungen orientieren sich an dem im März 1989 vor Süd-Alaska auf ein Riff gelaufenen Öltanker Exxon Valdez. Damals liefen über 40.000 Tonnen Rohöl aus und verschmutzten 2.000 Kilometer Küste. Die Kosten für Exxon Mobil damals: Mehr als 4,3 Mrd. Dollar.

Bonn/Berlin (ots) - "Stop Cooking Our Planet!" - mit diesem Aufruf begrüßten heute Aktivisten von Germanwatch, Oxfam, WWF und Greenpeace die Minister/innen, die aus 45 Ländern auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Mexikos Präsident Felipe Calderón nach Bonn gereist sind. Auf dem dreitägigen "Petersberger Klimadialog" werden sie über die Zukunft des weltweiten Klima¬schutzes diskutieren. Vor der Auffahrt zum Petersberg postierten sich die Organisationen mit einem großen Kochtopf, darin der Planet Erde, umgeben von als Politiker verkleideten Aktivisten. Im Hinter¬grund ein Transparent mit dem Spruch "Promising 2°C, Risking 3,5°C - Stop Cooking Our Planet!"

Ölteppich nach Bohrinsel-Unglück weiter auf offenem Meer

Chauvin/Cambridge (pte/29.04.2010/06:05) - Nach dem verheerenden Unglück der Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko in der Vorwoche (pressetext berichtete http://pressetext.com/news/100423026/ ) schwimmt ein riesiger Ölteppich vor der US-Küste. Nach dem erneut misslungenen Versuch in der Nacht auf Mittwoch, das Leck zu stopfen, strömen weiterhin 160.000 Liter Rohöl pro Tag in das offene Meer. Mittlerweile wurde in 1.500 Metern Tiefe noch ein drittes Leck entdeckt, aus dem Rohöl strömt. Aus Angst vor einer Umweltkatastrophe größeren Ausmaßes hat man mittlerweile begonnen, das schwimmende Öl anzuzünden, um so dessen Kontakt mit der Küste zu verhindern.

Verbraucher stimmen für Einsatz von intelligenten Zählern

Index zum öffentlichen Klimaschutzinteresse sinkt deutlich

Berlin (ots) - Viele Verbraucher kontrollieren schon jetzt ihren Energieverbrauch mehrmals im Jahr und sind dazu bereit, künftig intelligente Verbrauchszähler einzusetzen. Das sind die zentralen Umfrage-Ergebnisse des aktuellen Klima-Barometers der gemeinnützigen co2online GmbH. 43 % der Umfrage-Teilnehmer geben an, dass sie monatlich oder sogar täglich ihren Energieverbrauch kontrollieren. Weitere 13 % tun dies mehrmals im Jahr. Auch die Akzeptanz von digitalen Zählern zur Verbrauchsmessung, sogenannten Smart Metern, ist bereits weit verbreitet. Eine große Mehrheit (76 %) der Befragten ist bereit, die intelligenten Zähler, die mit Beginn des Jahres 2010 in Neubauten zur Pflicht wurden, zu installieren.

Netzwerk für Klimaschutz und Energiesparen an Schulen

Wo finde ich Schulen, die Klimaschutzprojekte durchführen? Welche haben eine Solaranlage und nutzen sie, um erneuerbare Energien im Unterricht zu thematisieren? Was machen andere Schulen, um die Umwelt zu schützen? Antworten dazu gibt der „Klimaschutzschulenatlas“ im Internet unter der Adresse www.klimaschutzschulenatlas.de. Das Unabhängige Institut für Umweltfragen hat eine Internetplattform entwickelt, die einen umfassenden Überblick über Klimaschutzschulen in Deutschland gibt. Diese Schulen und weitere Bildungseinrichtungen werden vom BMU mit Geldern aus der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Jeder dritte Mensch hängt von Monsunregen ab

Reading (pte/23.04.2010/06:10) - Jedesmal wenn es am Himalaya besonders schneereiche Winter gibt, folgt in Indien ein schwacher Monsunregen im Sommer, der häufig auch zu Dürrekatastrophen führt. Diese Tatsache ist schon seit Beginn der Aufzeichnungen vor 130 Jahren bekannt, ohne dass man sie erklären konnte. Warum das so ist, haben nun Forscher der Universität Reading http://www.reading.ac.uk erforscht. Ihre Erkenntnisse wurden in der Zeitschrift "Climate Dynamics" veröffentlicht.

Verbraucher wählen "Monte Drink" von Zott zur dreistesten Werbelüge des Jahres

Die Verbraucher haben entschieden: Der "Monte Drink" von Zott ist die dreisteste Werbelüge des Jahres. So lautet das Ergebnis einer Online-Abstimmung auf www.abgespeist.de. Für seinen unverantwortlichen Versuch, eine Zuckerbombe wie eine gesunde "Zwischenmahlzeit" für Kinder zu bewerben, verleiht die Verbraucherrechtsorganisation foodwatch dem Hersteller heute um 11 Uhr als Negativ-Preis den Goldenen Windbeutel 2010 am Firmensitz im bayerischen Mertingen (Landkreis Donau-Ries).