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Wissenschaftler kritisiert Mängel in der journalistischen Praxis

Potsdam (pte/19.04.2010/12:40) - Der Ausbruch des Eyjafjalla-Vulkans hat am Wochenende nicht nur Europas Flugverkehr lahmgelegt, sondern weltweit auch die Titelseiten vieler Zeitungen und Nachrichtenportale dominiert. "Viele der sehr reißerischen Titel sind aus wissenschaftlicher Sicht bedenklich", warnt Birger-Gottfried Lühr im pressetext-Interview. Lühr ist Experte für Erdbeben und Vulkanismus am Geoforschungszentrum Potsdam http://www.gfz-potsdam.de und wird in dieser Funktion bei Katastrophen immer wieder zur Anlaufstelle für Medienanfragen.

Arno A. Evers präsentiert auf der Hannover Messe 2010 sein Lebenswerk: Der Unternehmer und Inhaber von Arno A. Evers FAIR-PR stellt auf dem Gemeinschafts-stand Wasserstoff und Brennstoffzellen sein neues Buch „Hydrogen Society – More Than Just a Vision“ vor. Mit der Fertigstellung dieses 168 Seiten umfassenden reichhaltig bebilderten Farbbandes nimmt er gleichzeitig Abschied von der Deutschen Messe AG, mit der er über 16 Jahre eng zusammengearbeitet hat. Zwölf Jahre lang hat der Visionär den Gemeinschaftsstand, den er selbst ins Leben gerufen hatte, organisiert und anschließend vier Jahre lang im Ausland beworben.

Sonnenaktivität am niedrigsten Stand seit 1920

Katlenburg-Lindau (pte/15.04.2010/12:10) - Dass die vergangenen Winter in Nordwesteuropa außergewöhnlich kalt waren, geht auf die niedrige Aktivität der Sonne zurück. Zu diesem Schluss kommen Forscher vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung MPS http://www.mps.mpg.de gemeinsam mit britischen Kollegen im Fachmagazin "Environmental Research Letters". Sie verglichen dazu Wetteraufzeichnungen mit Schwankungen im Magnetfeld der Erde, die wiederum Rückschluss auf die Stärke des solaren Magnetfeldes erlauben.

In der Evangelischen Akademie Bad Boll spielt der Klimaschutz nicht nur als Tagungsthema eine wichtige Rolle. Auf dem Dach des Tagungszentrums produziert die Ökumenische Energiegenossenschaft Sonnenstrom.

Nach dem Scheitern des Weltklimagipfels in Kopenhagen herrscht Ratlosigkeit unter den Diplomaten. Auch die jüngst beendete UN-Tagung in Bonn belegt die Stagation im Bereich der weltweiten Klimapolitik. An der Dringlichkeit, die Emission von Treibhausgasen zu reduzieren, hat sich indes nichts geändert.

(Spiegel Online) Die britischen Klimaforscher, die durch illegal veröffentlichte E-Mails ins Zwielicht geraten sind, haben wissenschaftlich korrekt gearbeitet - zu diesem Urteil ist jetzt eine unabhängige Untersuchungskommission gekommen. Eine Rüge gab es für die Wissenschaftler dennoch.

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Erstes High Level Meeting der Afrika-EU Energiepartnerschaft

Wien, Österreich, 21. und 22. April 2010

Wien, 14. April 2010. Genug Energie für unsere Bedürfnisse bereitzustellen ist die wichtigste Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Die Welt steht am Scheideweg: Woher wird die Energie kommen, um die Wirtschaftsentwicklung anzutreiben und für Millionen Menschen ein tägliches Einkommen und ein Leben in Würde sicherzustellen? Wie verwundbar sind unsere Gesellschaften und Wirtschaftssysteme, wenn die Energiepreise steigen oder der Nachschub an Energie unterbrochen wird? Kriege um Energie – können wir sie eindämmen und in Zukunft verhindern? Wie können wir unsere Art, Energie zu nutzen, verändern, um unseren Planeten nicht weiter zu zerstören und dem Klimawandel entgegen zu wirken?

Klimadaten sprechen gegen extreme Eiszeit am Kontinent

Dallas (pte/12.04.2010/17:15) - Das heutige Bild der Wissenschaft über die ersten Besiedler Nordamerikas vor 11.000 Jahren dürfte einige Fehler aufweisen. Wissenschaftler aus Texas und Arizona berichten im Springer-Journal "World Prehistory", dass der Klimawandel im Zuge der letzten Eiszeit Amerika weit weniger beeinträchtigt hat als angenommen. "Die abrupten und deutlichen Klimaänderungen gab es im jüngeren Pleistozän nur in Europa und Asien. In Nordamerika waren die Schwankungen weit milder", berichtet Studienleiter  David Meltzer von der Southern Methodist University http://www.smu.edu im pressetext-Interview.

München (pts/08.04.2010/16:11) - Nachdem Anfang Dezember 2009 der erste Startversuch bereits erfolgreich verlief, setzte die Solar Impulse "HB-SIA" - das erste Flugzeug, das Tag und Nacht ohne Treibstoff fliegen soll - am 7. April 2010 im Westschweizer Ort Payerne erfolgreich zum offiziellen Jungernflug an und stieg bis auf 1.200 Meter Höhe. Ziel der kurzen Mission war zu überprüfen, ob das Flugverhalten tatsächlich den Computersimulationen entspricht.