klimaWANDEL.de -Wir sind eine Welt!

Erstes High Level Meeting der Afrika-EU Energiepartnerschaft

Wien, Österreich, 21. und 22. April 2010

Wien, 14. April 2010. Genug Energie für unsere Bedürfnisse bereitzustellen ist die wichtigste Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Die Welt steht am Scheideweg: Woher wird die Energie kommen, um die Wirtschaftsentwicklung anzutreiben und für Millionen Menschen ein tägliches Einkommen und ein Leben in Würde sicherzustellen? Wie verwundbar sind unsere Gesellschaften und Wirtschaftssysteme, wenn die Energiepreise steigen oder der Nachschub an Energie unterbrochen wird? Kriege um Energie – können wir sie eindämmen und in Zukunft verhindern? Wie können wir unsere Art, Energie zu nutzen, verändern, um unseren Planeten nicht weiter zu zerstören und dem Klimawandel entgegen zu wirken?

Klimadaten sprechen gegen extreme Eiszeit am Kontinent

Dallas (pte/12.04.2010/17:15) - Das heutige Bild der Wissenschaft über die ersten Besiedler Nordamerikas vor 11.000 Jahren dürfte einige Fehler aufweisen. Wissenschaftler aus Texas und Arizona berichten im Springer-Journal "World Prehistory", dass der Klimawandel im Zuge der letzten Eiszeit Amerika weit weniger beeinträchtigt hat als angenommen. "Die abrupten und deutlichen Klimaänderungen gab es im jüngeren Pleistozän nur in Europa und Asien. In Nordamerika waren die Schwankungen weit milder", berichtet Studienleiter  David Meltzer von der Southern Methodist University http://www.smu.edu im pressetext-Interview.

München (pts/08.04.2010/16:11) - Nachdem Anfang Dezember 2009 der erste Startversuch bereits erfolgreich verlief, setzte die Solar Impulse "HB-SIA" - das erste Flugzeug, das Tag und Nacht ohne Treibstoff fliegen soll - am 7. April 2010 im Westschweizer Ort Payerne erfolgreich zum offiziellen Jungernflug an und stieg bis auf 1.200 Meter Höhe. Ziel der kurzen Mission war zu überprüfen, ob das Flugverhalten tatsächlich den Computersimulationen entspricht.

Polit-Hickhack um vertriebene Insulaner

London (pte/02.04.2010/16:16) - Die britische Regierung hat rund um den Chagos-Archipel http://www.chagos-trust.org im Indischen Ozean das größte Meeresschutzgebiet der Welt eingerichtet. Auf einer Fläche von 545.000 Quadratkilometer soll in Zukunft auch die kommerzielle Fischerei verboten werden, verkündete der britische Außenminister David Miliband. Rund um die Schaffung dieses Schutzgebiets gibt es allerdings eine brisante Geschichte von Zwangsumsiedelung.

Chance auf Kühlrevolution in Entwicklungsländern

Hamburg (pte/01.04.2010/13:50) - Der Solar-Kühlschrank "SolarChill" http://www.solarchill.org hat die Zulassung für den weltweiten Einsatz in Krisengebieten als Medikamentenkühler seitens der Weltgesundheitsorganisation WHO erhalten. "Diese wichtige Zulassung ist notwendig, damit der umweltfreundliche Kühlschrank nun in Serie produziert werden kann", so Greenpeace-Klimaexperte Wolfgang Lohbeck http://www.greenpeace.de im pressetext-Interview. Der FCKW- und FKW-freie SolarChill werde vielen Menschen in Ländern helfen, in denen es keinen Strom oder nur eine unzureichende Stromversorgung gibt.

"Energiedienstleistungsgesetz" ist zahnloser Kompromiss

Berlin (ots) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat der Bundesregierung vorgeworfen, mit dem Scheitern des Energieeffizienzgesetzes große Potentiale zum Energiesparen und für den Klimaschutz vertan zu haben. Der zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium vereinbarte und jetzt vorgelegte Entwurf eines "Energiedienstleistungsgesetzes" diene lediglich der Minimalumsetzung der entsprechenden EU-Richtlinie. Verbindliche Ziele und wirksame Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz - wie sie im ursprünglich von der Bundesregierung geplanten Energieeffizienzgesetz vorgesehen waren - enthalte das "Energiedienstleistungsgesetz" nicht mehr.

Stürme, Überflutungen und Trockenheiten bedrohen Ballungszentren

Hongkong (pte/13.11.2009/06:10) - Dhaka, Jakarta und Manila sind die asiatischen Großstädte, die in Zukunft am meisten mit dem Klimawandel zu kämpfen haben. Das berichtet die Umweltschutzorganisation WWF http://www.panda.org in der soeben veröffentlichten Studie "Mega-Stress for Mega-Citys". Untersucht wurden elf Ballungszentren Asiens, die an Küsten oder Flussmündungen liegen und besonders den natürlichen Extremereignissen ausgeliefert sind, die man infolge der Erderwärmung für die Zukunft erwartet. Sie werden es aus eigener Kraft kaum schaffen, ihre Bevölkerung und Vermögenswerte vor den zu erwartenden Katastrophen zu schützen, so die Meinung der Experten.

Klimaerwärmung sorgt für zunehmende Bedrohung

Washington DC (pte/17.04.2009/13:50) - Schwere und Jahrhunderte lang dauernde Dürreperioden sind in der jüngsten Geschichte Westafrikas häufig vorgekommen. Nach einem neuen Forschungsbericht von Wissenschaftlern der Universitäten von Texas und Arizona steht eine solche Dürre nun erneut bevor. Das schlimme daran ist, dass die globale Klimaveränderung diese noch zusätzlich anheizen könnte, berichtet das Wissenschaftsmagazin Science.