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Chance auf Kühlrevolution in Entwicklungsländern

Hamburg (pte/01.04.2010/13:50) - Der Solar-Kühlschrank "SolarChill" http://www.solarchill.org hat die Zulassung für den weltweiten Einsatz in Krisengebieten als Medikamentenkühler seitens der Weltgesundheitsorganisation WHO erhalten. "Diese wichtige Zulassung ist notwendig, damit der umweltfreundliche Kühlschrank nun in Serie produziert werden kann", so Greenpeace-Klimaexperte Wolfgang Lohbeck http://www.greenpeace.de im pressetext-Interview. Der FCKW- und FKW-freie SolarChill werde vielen Menschen in Ländern helfen, in denen es keinen Strom oder nur eine unzureichende Stromversorgung gibt.

"Energiedienstleistungsgesetz" ist zahnloser Kompromiss

Berlin (ots) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat der Bundesregierung vorgeworfen, mit dem Scheitern des Energieeffizienzgesetzes große Potentiale zum Energiesparen und für den Klimaschutz vertan zu haben. Der zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium vereinbarte und jetzt vorgelegte Entwurf eines "Energiedienstleistungsgesetzes" diene lediglich der Minimalumsetzung der entsprechenden EU-Richtlinie. Verbindliche Ziele und wirksame Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz - wie sie im ursprünglich von der Bundesregierung geplanten Energieeffizienzgesetz vorgesehen waren - enthalte das "Energiedienstleistungsgesetz" nicht mehr.

Am heutigen Tag (dem 22. März), an dem die Welt den Welt-Wasser-Tag begeht (1), ruft Free Tibet die internationale Gemeinschaft auf, dringend etwas zu unternehmen, um eine drohende Wasserkrise auf dem tibetischen Hochland zu verhindern, die katastrophale Auswirkungen für den gesamten Planeten haben könnte.

Das tibetische Hochland ist der drittgrößte Eisspeicher der Erde nach dem Nord- und Südpol. Es zählt 40.000 Gletscher, und wird von Wissenschaftlern inzwischen als der „Dritte Pol“ der Erde bezeichnet. Diese Gletscher geben ihr Schmelzwasser in die großen Flüsse Asiens (3) ab, und garantieren damit die Wasserversorgung von Hunderten von Millionen Menschen in Süd- und Südostasien, die an diesen Flüssen weiter abwärts wohnen.

Greenmiles-Umfrage: Fachleute mahnen, dass Vermeidung vor Kompensation gehen muss

Hamburg (ots) - Klima-Experten weisen daraufhin, dass derjenige, der seine CO2-Emissionen kompensiert, nicht automatisch klimaneutral lebt. Dies ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Studie, für die die Greenmiles GmbH in Kooperation mit dem Institut für Wetter- und Klimakommunikation über 100 Fachleute  befragt hat.

Expertin: "Umwelt, Armut und Entwicklung hängen zusammen"

Hannover (pte/22.03.2010/13:45) - Veränderungen der Umwelt gehören zu den Hauptgründen für Migration in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität Hannover http://www.iuw.uni-hannover.de und der United Nations University in Bonn http://www.ehs.unu.edu im "International Journal of Global Warming". Sie konnten zeigen, dass Migration in dieser Region besonders dann in großem Maßstab stattfindet, wenn sich der Boden etwa durch Wasserknappheit und Verschmutzung verschlechtert und andere Faktoren wie politischer Druck, bewaffnete Zwischenfälle, ethnische Spannungen oder Armut einwirken.

1268998086i9403Bericht gibt Hauptverantwortung für Raubbau den Industrienationen

"Der Bericht zur Lage der Welt 2010" ist nun erschienen (Bild: oekom.de)

Berlin/Washington DC (pte/19.03.2010/13:05) - Der exzessive Konsum, dem die Bewohner der Industrienationen frönen, plündert den Planeten Erde aus und trägt wesentlich zur Zerstörung globaler Ökosysteme bei. Zu diesem Schluss kommt der Bericht "Zur Lage der Welt 2010", der vom Worldwatch-Institute http://www.worldwatch.org herausgegeben wurde. Gestern, Donnerstag, ist die deutsche Ausgabe von der Heinrich-Böll-Stiftung http://www.boell.de und Germanwatch http://www.germanwatch.org der Öffentlichkeit präsentiert worden.

Über drei Billionen Dollar an Investitionen notwendig

Brüssel (pte/19.03.2010/10:50) - Die Weltbank hat Europa und die zentralasiatische Region vor einer schweren Energiekrise gewarnt. In Osteuropa, der ehemaligen Sowjetunion und Zentralasien seien in den kommenden 20 Jahren Investitionen von rund 3,3 Bio. Dollar erforderlich, um die Energieversorgung aufrecht zu erhalten. Andernfalls drohten trotz der verfügbaren Reserven massive Engpässe. Bis 2030 könne die gesamte Region vom Netto-Energieexporteur zum Importeur werden.

Nichtregierungsorganisationen erwarten von der CDU/FDP-Regierung konkrete Schritte zur Umsetzung eines Landesklimaschutzgesetzes

Düsseldorf (ots) - Anfang dieser Woche haben die Deutsche Umwelthilfe, der BUND Nordrhein-Westfalen, der NABU Nordrhein-Westfalen, Germanwatch und das Kampagnen-Netzwerk Campact Eckpunkte für ein Klimaschutzgesetz für NRW vorgestellt. Überrascht waren die Bündnispartner insbesondere von den Reaktionen der Regierungsparteien in Düsseldorf. Während sich die schwarz-gelbe Bundesregierung eine 80 bis 95%ige Verminderung der Treibhausgase bis 2050 zum Ziel gesetzt hat, sieht die CDU in Nordrhein-Westfalen in dem Gesetzesvorschlag der Umweltverbände, der dieses Ziel in praktisches Handeln umsetzt, "eine massive Gefährdung des Industriestandortes NRW". Die FDP prophezeit gar "den Rückschritt ins Mittelalter", sollte der Vorschlag der Bündnispartner umgesetzt werden.



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