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WHO fordert Maßnahmenbündel zur Senkung der Säuglingssterblichkeit

Genf/Mexiko-Stadt (pte004/21.06.2012/06:15) - Der Klimawandel bringt Entwicklungsländern Einschnitte in der Nahrungsproduktion. Das Problem der Unterernährung bei Frauen und Kleinkindern droht sich dadurch bis 2020 um 20 Prozent zu verschärfen, berichtet die WHO. "Die Welt hätte zwar genug Nahrung für alle, doch sind derzeit eine halbe Mrd. Frauen und Kinder unter fünf Jahren unterernährt als Folge ständig unzureichender Nahrungsverfügbarkeit. Ist heute jeder Siebte dieser Gruppe betroffen, könnte es in einem Jahrzehnt schon jeder Fünfte sein", warnt Carole Presern, Direktorin der "Partnership for Maternal, Newborn & Child Health" bei der WHO http://who.int/pmnch , im pressetext-Interview.

Expertin: "Enorme Risiken für Tier und Mensch möglich"

Baotou/Wien (pte003/19.06.2012/06:10) - Gentechnik soll es Kühen erlauben, künftig Milch mit "gesunden" Omega-3-Fettsäuren zu erzeugen, die sonst vor allem im Fischöl vorkommen. Forscher der Universität der Inneren Mongolei http://www.imu.edu.cn berichten im Fachblatt "Transgenic Research" von derartigen Ergebnissen. Kritiker warnen vor dem Experiment und dessen möglicher Umsetzung. "Wie bei allen gentechnisch modifizierten Techniken sind die Risiken für Tier, Mensch und Umwelt kaum abschätzbar", urteilt Dagmar Urban, Gentechniksprecherin bei Greenpeace http://greenpeace.at , im pressetext-Interview.

foodwatch-Aktion bei Hipp: Goldener Windbeutel am Firmensitz verliehen - Hipp täuscht Öffentlichkeit auch in Presseerklärung

Am Firmensitz von Hipp im bayerischen Pfaffenhofen (Ilm) hat die Verbraucherorganisation foodwatch heute den Goldenen Windbeutel für die Werbelüge des Jahres verliehen. Der Babynahrungshersteller erhält den Preis für seine zuckrigen Instant-Früchtetees, die entgegen allen Ernährungsempfehlungen als geeignet für Kleinkinder ab dem 12. Lebensmonat beworben werden. "Ich will keine Werbelüge mehr sein" - mit diesem Transparent demonstrierte eine menschengroße Hipp-Tee-Dose vor dem Unternehmensgelände. Die "Georg-Hipp-Straße" benannten foodwatch-Aktivisten mit einem neuen Straßenschild in den "Platz der Verbrauchertäuschung" um. Beim Versuch, den Goldenen  Windbeutel persönlich an die Geschäftsführung zu überreichen, wurden sie vor dem Eingang zur Verwaltung jedoch abgewiesen. "Wir werden den Preis nicht annehmen, weil es bei Hipp schlicht keine Werbelüge gibt", erklärte eine Hipp-Sprecherin in einem kurzen Statement und forderte die foodwatch-Aktivisten auf, den Goldenen Windbeutel wieder mitzunehmen.  "Wir haben den Preis absolut nicht verdient", so die Sprecherin.

Verbraucher wählen zuckrige Kinder-Tees zur Werbelüge des Jahres

Zuckrige Instant-Tees bewirbt Hipp als geeignete Getränke für Kleinkinder schon ab dem 12. Monat - diese Irreführungskampagne haben Zehntausende Verbraucher zur dreistesten Werbelüge des Jahres gewählt. Das ist das Ergebnis der Online-Abstimmung auf www.abgespeist.de, dem foodwatch-Portal gegen Etikettenschwindel. Für seine Zuckergranulat-Tees "Früchte", "Waldfrüchte" und "Apfel-Melisse" erhält Hipp heute (Dienstag, 19. Juni) den Goldenen Windbeutel 2012. Aktivisten der Verbraucherorganisation foodwatch werden den Negativpreis am Vormittag persönlich am Unternehmenssitz des Babynahrungs-Herstellers im bayerischen Pfaffenhofen (Ilm) verleihen.

129.229 Verbraucher haben bei der Wahl zum Goldenen Windbeutel 2012 ihre Stimme abgegeben. Das Ergebnis:

Wie Unilever und Danone Ärzte für Werbezwecke instrumentalisieren

Um Becel pro.activ, Actimel und Activia zu bewerben, haben die Hersteller Unilever und Danone über Jahre hinweg versucht, Ärzte zu instrumentalisieren. Ziel der speziellen Marketingkampagnen: Mediziner sollten die Functional-Food-Lebensmittel in ihren Praxen an Patienten empfehlen. Die Konzerne setzten dabei auf irreführende Angaben und verschwiegen relevante Informationen, wie die Verbraucherorganisation foodwatch heute in Berlin kritisierte.

Schmuddelbetriebe werden vor Verbrauchern geschützt statt Verbraucher vor Schmudddelbetrieben

SPD-Minister verstoßen gegen eigenen Parteitagsbeschluss

Die gemeinsame Arbeitsgruppe von Wirtschafts- und Verbraucherschutzministern der Länder hat das Aus für die Hygiene-Ampel zur Veröffentlichung der Lebensmittelkontrollergebnisse beschlossen. Im Protokoll einer Sitzung der Arbeitsgruppe vom 11. Mai in Hamburg, das erst jetzt bekannt wurde und der Verbraucherorganisation foodwatch vorliegt, heißt es: "Die Vertreter der WMK [=Wirtschaftsministerkonferenz, fw] machten deutlich, dass nur eine fakultative Veröffentlichung mitgetragen werden kann. Ein obligatorisches System wird abgelehnt. Vor diesem Hintergrund verständigt sich die AG darauf, eine Veröffentlichung von lebensmittelrechtlichen Kontrollsystemen auf freiwilliger Basis weiterzuverfolgen. Hierbei entscheidet der einzelne Unternehmer, ob er die Kontrollergebnisse bekannt macht."

Bucherscheinung: Vom Experiment zum neuen Lebensstandard

Graz/Wien (pte002/09.06.2012/06:05) - Einer steirischen Familie ist es gelungen, seit nunmehr zwei Jahren ohne Plastik und Kunststoffe zu leben. Über ihre Erfahrungen und die Umstellung der Lebensgewohnheiten berichtet Familienmutter Sandra Krautwaschl im Buch "Plastikfrie Zone", das nun beim Heyne-Verlag http://randomhouse.de/heyne erschienen ist. Angeregt durch die Kino-Dokumentation "Plastic Planet" von Werner Boote (pressetext berichtete http://pressetext.com/news/20090912002 ) hat Krautwaschl versucht, Kunstsstoffe aus dem gemeinsamen Haushalt zu verbannen und durch andere Produkte zu ersetzen.

Berlin (ots) - Mehrweg unter Druck der Einweglobby - "Mehrweg-Allianz" fordert von Umweltminister Röttgen die Einführung einer verbraucherfreundlichen Kennzeichnung von Einweg und Mehrweg - Klimaschutzabgabe in Höhe von 20 Cent auf Einweg-Getränkeverpackungen zusätzlich zum Einwegpfand notwendig

Mehrwegflaschen schonen natürliche Ressourcen, vermeiden Verpackungsmüll und tragen wesentlich zum Klima- und Umweltschutz bei. Das ist die Botschaft der heute (26.4.2012) startenden Kampagne "Mehrweg ist Klimaschutz". Bereits zum sechsten Mal werden Verbraucherinnen und Verbraucher über Umweltvorteile und Unterscheidungsmerkmale von Mehrweg- gegenüber Einwegflaschen informiert. Die Kampagne ist eine Initiative der aus der mehrwegorientierten Getränkewirtschaft und der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) bestehenden "Mehrweg Allianz".