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Greenpeace stellt neuen Einkaufsratgeber für Speisefische vor

Hamburg (ots) - Umweltbewusste Verbraucher können weiterhin ohne Bedenken Karpfen und Forelle essen; auf Aal und Rotbarsch sollten sie hingegen verzichten. Dies empfiehlt Greenpeace in der neuen Ausgabe des Einkaufsratgebers für Speisefische. Die unabhängige Umweltschutzorganisation bewertet darin rund 80 Arten, aufgeteilt in 380 Wild-Fischereien und Aquakulturen, hinsichtlich ihrer Gefährdung. "Die Überfischung der Meere ist nach wie vor weltweit dramatisch", sagt Iris Menn, Meeres-Expertin von Greenpeace. "Die Politik schafft es bisher nicht, sich gegen die wirtschaftlichen Interessen der Fischindustrie durchzusetzen.Daher spielen engagierte Verbraucher eine wichtige Rolle. Sie können mit ihrem Kauf dem Handel und der Politik zeigen, dass sie ein umweltfreundliches Fischangebot möchten."

CARE International weitet Nothilfe für eine Millionen Menschen im Tschad, Niger und in Mali aus

Niamey/Bonn (ots) - "Die Lage der Menschen in der Sahelzone verschlechtert sich dramatisch. Sie brauchen dringend unsere Hilfe zum Überleben", so Karin Kortmann, stellvertretende Generalsekretärin von CARE Deutschland-Luxemburg. Im Tschad, in Mali und Niger ist die Nahrungssicherheit von etwa elf Millionen Menschen bedroht. Über 1,8 Millionen Menschen sind akut unterernährt, darunter eine Million Kinder. Deshalb ruft der Verbund von CARE International zu weiteren Spenden auf.

Gesamtkosten industriell gefertigter Nahrung teurer als Bio-Produkte

Stuttgart (pte001/16.04.2012/06:00) - Die Diskussion um die Preise der Lebensmittel verkennt die Tatsache völlig, dass billige Nahrung im Supermarkt der Gesellschaft meist viel teurer zu stehen kommen als qualitativ hochwertige. Das erklärt Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland http://slowfood.de , am Rande der Slow Food Messe http://messestuttgart.de/slowfood in Stuttgart. Der Verein, der am 1. Juni sein 20-jähriges Bestehen in Deutschland feiert, will noch politischer auftreten als bisher, kündigt die Kulturwissenschaftlerin im Interview mit pressetext an.

Berlin (ots) -  Deutsche Umwelthilfe mahnt Aldi Nord, Aldi Süd und Rewe wegen Verbrauchertäuschung ab - Angeblich zu "100 % kompostierbare" Tragetaschen von ALDI und REWE sind im Vergleich zu herkömmlichen Plastiktüten weder umweltfreundlich noch biologisch abbaubar - Verbraucherschutzministerin Aigner schweigt

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) hat die Handelsketten ALDI Nord, ALDI Süd und REWE wegen Verbrauchertäuschung mit vermeintlich biologisch abbaubaren Einkaufstüten abgemahnt. Alle drei Unternehmen bewerben ihre Einweg-Einkaufstüten aus Bioplastik unter anderem als "100% kompostierbar" und als "so weit wie möglich" aus erneuerbaren beziehungsweise nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Tatsächlich können die zum Teil aus gentechnologisch modifiziertem Mais hergestellten Tüten in Deutschland jedoch weder kompostiert werden noch weisen sie gegenüber herkömmlichen Plastiktüten gesamtökologische Vorteile auf.

Modedesign schädigt weiterhin Gesundheit in Billiglohnländern

Wien (pte019/29.03.2012/13:58) - Die Ausbleichung von Jeans mittels der Sandstrahl-Technik, die für Arbeiter aus Zulieferbetrieben extrem gesundheitsschädlich ist, wird von den Markenfirmen weiter geduldet. Das zeigt die Clean Clothes Kampagne CCK http://cleanclothes.at im Bericht "Tödliche Jeans", für den Recherchen in Zulieferbetrieben Bangladeschs durchgeführt wurden. "Die Designvorgaben sollten so angepasst werden, dass Sandstrahlung unnötig ist. Zudem muss das Sandstrahl-Verbot strenger überprüft werden", fordert Clean-Clothes-Experte Philip Doyle gegenüber pressetext

Verein Alpine Pearls verbindet ökologisches Handeln und Tourismus

Berlin (pte001/11.03.2012/06:00) - Reisen garantiert ohne Abgase und Motorenlärm bietet der Verein "Alpine Pearls" http://www.alpine-pearls.com . Die "Perlen" in den Alpen kommen aber nicht ganz ohne Fahrzeuge daher. Der neueste Trend sind Elektro-Fahrzeuge - vom Fahrrad bis zum Viertürer. Die Gäste reisen in der Regel mit der Bahn an. "Falls Gäste auf ihr Auto nicht verzichten können, können sie damit auch ankommen, müssen es im Ort aber stehen lassen", erklärt Laura Liduma, Vertreterin für das italienische Alpenstädtchen Valdidentro, gegenüber pressetext. In "ihrem" Ort können Gäste in den Nationalpark Stilfser Joch oder auch die in der Nähe gelegenen Thermalbäder besuchen.

VCÖ-Trendstudie: Mobilitätswandel hat bereits begonnen

Wien (pte015/24.02.2012/12:20) - Wegstrecken in Städten werden immer weniger mit dem Auto und immer öfter mit dem öffentlichen Verkehr und dem Fahrrad zurückgelegt. Das zeigt eine Trendstudie, die der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) http://vcoe.at am heutigen Freitag in Wien präsentiert hat. "Der Mobilitätswandel in den größeren Städten hat bereits begonnen. Das Auto ist nicht mehr die heilige Kuh von einst und man nutzt es zunehmend statt es zu besitzen. Die Elektro-Mobilität löst die Erdöl-Ära ab und Gehen und Radfahren werden wichtiger", betont VCÖ-Expertin Bettina Urbanek.

Experte erläutert Probleme mit Plastikmüll und Wohnungsnot

Haus: 14.000 Plastikflaschen für 58 Quadratmeter Wohnfläche (Foto: DARE)

Sabon Yelwa/Bonn (pte004/09.11.2011/06:15) - Ein Projekt der NGO Development for Renewable Energies (DARE) hat in Nigeria ein Projekt initiiert, in dessen Rahmen aus Plastikflaschen Häuser errichtet werden. Man will damit einen Beitrag gegen die Umweltverschmutzung durch PVC-Müll leisten und auch einen Ausweg aus der gravierenden Wohnungsnot zeigen. Thomas Mösch, Leiter der Afrika-Programme der Deutschen Welle http://dw-world.de , spricht im Interview mit pressetext über die Situation in dem westafrikanischen Staat.