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Hamburg (ots) - MPC Capital startet am 2. September den Fonds "MPC Bioenergie". Mit dem Fonds investieren Anleger in ein Biomasse-Kraftwerk in São Borja, Brasilien. Dieses wird 2010 fertiggestellt und kann mit einer Brutto-Spitzenleistung von 12,3 Megawatt (MW) über 40.000 durchschnittliche, brasilianische Haushalte mit Strom versorgen. Einnahmen werden aus dem Verkauf von Strom, CO2-Zertifikaten und Asche generiert.

Der Gesamtmittelrückfluss soll nach etwa 17,5 Jahren rund 226 Prozent nach Steuern ohne Agio betragen.
Deutsche essen viel Kartoffeln, Italiener Pasta und Brasilianer "Arroz com feijões pretos", Reis mit Bohnen. Rund 60kg Reis verspeist der durchschnittliche Brasilianer im Jahr. Außerhalb Asiens ist Brasilien mit einer Jahresproduktion zwischen 11 und 13 Millionen Tonnen der größte Reisproduzent. Ein großes Problem ist die Entsorgung des Abfallproduktes, der Reishülsen. Auf eine Tonne produzierten Reis kommen rund 200 kg Reishülsen. Bei der üblichen Kompostierung auf riesigen Deponien werden große Mengen des Treibhausgases Methan freigesetzt. Deutsche Anleger investieren ab EUR 10.000 zzgl. drei Prozent Agio über den Fonds "MPC Bioenergie" in die umweltschonende, weil CO2-neutrale und Methan vermeidende Alternative:

Das Biomasse-Kraftwerk in São Borja wird von Tochtergesellschaften des renommierten Kraftwerkbauers Areva 2010 fertiggestellt und ist auf die Produktion von 12,3 Megawatt (MW) Brutto-Spitzenleistung ausgelegt. Damit könnte die Anlage beispielsweise über 40.000 durchschnittliche brasilianische Haushalte mit Strom versorgen. Für die pro Jahr benötigten rund 96.000 Tonnen an Reishülsen wurden für zwölf Jahre entsprechende Lieferverträge mit einer Verlängerungsoption über weitere drei Jahre geschlossen.

Der erzeugte Strom wird über einen professionellen Stromhändler am freien, brasilianischen Energiemarkt direkt an Großabnehmer verkauft. Trotz des Rohstoffreichtums und einer führenden Position im Bereich erneuerbarer Energie ist Strom in Brasilien ein knappes Gut. Die hohen Preisaufschläge für Großverbraucher zu den täglichen Spitzenverbrauchszeiten führen sogar dazu, dass manche Industriebetriebe in dieser Zeit die Produktion drosseln, um die hohen Stromkosten zu minimieren. Gegenüber konventionellen Kraftwerken in Brasilien sind die Produktionskosten für Strom aus Biomasse bereits konkurrenzfähig. Als zusätzlichen Anreiz reduzierte die brasilianische Regierung die Durchleitungsgebühren für den Endverbraucher gegenüber konventionell erzeugtem Strom um 50 Prozent.

Im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken werden pro Jahr rund 15.500 Tonnen an CO2-Emission vermieden. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern bringt auch bare Münze. Denn CO2-Emissionsrechte, so genannte Carbon Credits, können gehandelt werden. Dafür wird das Kraftwerk im CDM-Register des Klimasekretariats der Vereinten Nationen (UNFCCC) eingetragen. Auch die verbleibende Reishülsenasche, jährlich etwa 18.000 - 20.000 Tonnen, soll beispielsweise als Füllstoff bei der Gummi- und Betonproduktion oder als Zuschlagsstoff für Kunststoffprodukte verkauft werden.

Die Investition in den "MPC Bioenergie" ist eine nachhaltige Investition für alle Beteiligten: Der Anleger erwartet einen Gesamtmittelrückfluss nach Steuern von rund 226 Prozent auf die Beteiligungssumme ohne Agio nach etwa 17,5 Jahren. Die Reisbauern erhalten eine nachhaltige Alternative zur herkömmlichen Deponierung und eine zusätzliche Einnahmequelle. Die Brasilianer bekommen dringend benötigten Strom. Und die Umwelt wird durch die Verringerung von Treibhausgasen entlastet.

MPC Capital

Der im SDAX notierte Wealth und Asset Manager MPC Capital entwickelt, initiiert, vertreibt und managt seit 1994 renditeorientierte Kapitalanlagen für vermögende Privatkunden sowie institutionelle Investoren und ist marktführend im Bereich der geschlossenen Beteiligungsmodelle. Das Produktportfolio umfasst neben geschlossenen Kapitalanlagen offene Investmentfonds, Anleihen und Zertifikate sowie Versicherungslösungen. Bis Ende Juni 2009 haben rund 174.000 Kunden insgesamt ca. EUR 7,4 Milliarden in 305 Kapitalanlageprodukte investiert. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf rund EUR 18,5 Milliarden.

Quelle: MPC Capital Gruppe