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Konsument trägt Teilschuld an Ausbeutung in der Produktion

Wien (pte/18.10.2010/13:45) - Der Konsument hat eine wichtige Rolle im Kampf gegen Menschenhandel, Arbeitsausbeutung und Sklaverei. Das betont die Internationale Organisation für Migration IOM http://www.iomvienna.at gemeinsam mit NGOs am heutigen EU-Tag zur Bekämpfung des Menschenhandels. "Viele unserer Alltagsprodukte wie etwa Gemüse oder Kleidung werden teils von Betroffenen von Menschenhandel produziert. Wer mit Verantwortung einkauft, trägt zur Würde der Menschen bei", erklärt Eurídice Márquez Sánchez, IOM-Koordinatorin zur Bekämpfung des Menschenhandels, im pressetext-Interview.

Internationale Nahrungsmittelhilfe muss qualitativ besser werden

Genf/Berlin (ots) - Anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober fordert ÄRZTE OHNE GRENZEN von den Top-Geberländern der internationalen Nahrungsmittelhilfe, für Kleinkinder keine minderwertige Nahrungsmittel mehr einzusetzen. Geber wir die USA, Kanada, Japan und die Europäische Union finanzieren und verteilen nach wie vor minderwertige Nahrungsmittel in ärmeren Ländern, obwohl wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass diese kindliche Mangelernährung nicht reduzieren. "Die Geberländer der Nahrungsmittelhilfe müssen den Nährstoffbedarf von Kindern in das Zentrum ihrer Politik zur Bekämpfung von frühkindlicher Mangelernährung stellen", fordert Dr. Unni Karunakara, internationaler Präsident von ÄRZTE OHNE GRENZEN.

EU ist weltweit größter Nettoimporteur landwirtschaftlicher Produkte

Berlin (ots) - Die Ernährungssituation in den armen Ländern verschlechtert sich zunehmend. Am diesjährigen Welternährungstag, dem 16. Oktober 2010, müssen 925 Millionen Menschen hungern. "Selbst unter den besten aller denkbaren und realistischen Umstände werden die armen Länder in den kommenden Jahrzehnten nicht einmal annähernd in der Lage sein, ihre rasch wachsenden Bevölkerungen aus eigener Produktion ausreichend mit Nahrungsmitteln zu versorgen", sagt Harald von Witzke, Präsident des Humboldt Forums für Ernährung und Landwirtschaft, einem internationalen Think Tank mit Sitz in Berlin.

Leben Zehntausender Patienten in ärmeren Ländern in Gefahr

Berlin/New York (ots) - Die Geberkonferenz des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria nächste Woche in New York droht zu scheitern. Es wird erwartet, dass die Zuweisungen der Geberländer deutlich unter den 20 Milliarden US-Dollar liegen, die benötigt werden, um die durch den Fonds geförderten Programme aufrechtzuerhalten und auszuweiten. Deutschland, bislang drittgrößter Geber des Fonds, gefährdet den Erfolg der Konferenz neben Italien derzeit am stärksten. Dass beispielsweise eine bessere Behandlung von Aids-Patienten und eine Ausweitung der Behandlung auf mehr Menschen jedoch nur möglich sind, wenn ausreichend Mittel für Finanzierungsinstrumente wie den Globalen Fonds zur Verfügung stehen, zeigt ein heute veröffentlichter Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Mehr Einsatz für die Rechte der Kinder

Köln (ots) - UNICEF: Ohne verstärkte Investitionen in die ärmsten Kinder scheitern die Millenniumsziele

Anlässlich des Weltkindertags und des Starts des Millenniumsgipfels der Vereinten Nationen in New York am 20.9. fordert UNICEF mehr Einsatz der Regierungen für die Rechte der Kinder. Die globale Finanzkrise, der Klimawandel, die wachsende Zahl von Naturkatastrophen sowie bewaffnete Konflikte verschärfen die Not der ärmsten Familien. Über eine Milliarde Menschen leben heute in extremer Armut - mehr als die Hälfte davon sind Kinder.

Freitagabend, 17.September 2010 - Verleihung des 2. Internationalen "One World Awards" - Ehrung der Preisträger aus aller Welt. Sie alle setzen sich mit außergewöhnlichen Ideen für eine zukunftsfähige Globalisierung ein. In diesem Jahr erhielten Dr. Hans Rudolf Herren, Gründer der Schweizer Stiftung Biovision, und Bio-Bäuerin Rachel Agola aus Kenia den "One World Award" - dotiert mit 25.000 Euro - gestiftet von RAPUNZEL NATURKOST. Bild: "obs/"One World Award" c/o RAPUNZEL NATURKOST AG"

Legau (ots) - Im Mittelpunkt des "One World Awards" (kurz: OWA) stehen Persönlichkeiten mit innovativen Projekten, die sich mit Engagement und Mut für eine lebenswerte Zukunft einsetzen. In diesem Jahr zeichnete die Jury Dr. Hans Rudolf Herren, Gründer der Schweizer Stiftung Biovision, und Bio-Bäuerin Rachel Agola aus Kenia mit dem OWA aus.

Krankenpfleger in Sierra Leone: 80 Stunden die Woche, kein Urlaub, 110 Dollar

Friedrichsdorf (ots) - Im Vorfeld des Millenniumsgipfels, der am 20.9. in New York beginnt, ruft die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision die Politiker aller Länder auf, sich mehr für die Erreichung der Entwicklungsziele einzusetzen. "Politiker und Entscheider sowohl in den Industrieländern, als auch in den Ländern des Südens haben es in der Hand, ob die Ziele wie versprochen bis zum Jahr 2015 erreicht werden können.

Beträchtliche Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Gummersbach (pte/14.09.2010/16:35) - Der Hype um das Thema Nachhaltigkeit ist in den meisten Unternehmen längst angelangt. Gerne schmücken sie sich mit dem Attribut, ohne jedoch wirklich nachhaltig zu arbeiten. So wurde zwar die Bedeutung der Thematik erkannt, die Umsetzung steckt aber noch in den Kinderschuhen, wie die Managementberatung Kienbaum http://www.kienbaum.de aufzeigt. Selbst die deutschen Top-50-Unternehmen hinken dabei nach wie vor hinterher. Bei mehr als der Hälfte klafft zwischen selbstdefiniertem Anspruch und aktuellen Strukturen "eine beträchtliche Lücke".



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