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Initiative für Klimaschutz-Masterplan auf Berlin Music Week vorgestellt

Berlin (pte/10.09.2010/12:00) - Die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz haben die Musikbranche erfasst. Auf der Berlin Music Week (BMW), die noch bis zum 12. September läuft, hat die Green Music Initiative http://www.greenmusicinitiative.de einen Masterplan 2020 vorgestellt, um die Veranstaltung in den kommenden Jahren umweltfreundlicher zu gestalten. Konzerte und Festivals sollen künftig umweltorientiert und verantwortungsvoll geplant werden.

Innovationsdruck lastet auf Green Mountain Coffee Roasters

Umstrittene K-Cups: Müllvermeidung als neue Herausforderung (Foto: gmcr.com)

Waterbury/New York (pte/05.08.2010/06:00) - Der selbsternannte US-Öko-Kaffeehersteller Green Mountain Coffee Roasters http://www.gmcr.com gerät wegen des Umsatzwachstums in Erklärungsnot. Denn obwohl die 1983 gegründete Firma 2006 bei der Entwicklung eines ökologisch abbaubaren Papierbechers mitgeholfen hat und sich mit Solaranlagen auf dem Firmendach brüstet, kamen 2009 über 80 Prozent des 803-Mio.-Dollar-Umsatzes aus dem Verkauf von nicht-recycelbaren Einweg-Kapseln für Spezial-Kaffeemaschinen.

Handelsketten begehen mit Sauerstoff-Behandlung von Fleisch Betrug am Kunden

Frischfleisch in Kühltheken von Supermärkten wird systematisch einer kosmetischen Behandlung mit erheblichen Risiken und Nebenwirkungen für die Kunden unterzogen. Mithilfe eines Gas-Gemisches färben die Handelskonzerne das Fleisch von außen rosig-rot, innen wird es dadurch jedoch schneller zäh und ranzig. Hochkonzentrierter Sauerstoff in der sogenannten "Schutzatmosphäre" der Packungen sorgt dafür, dass das Fleisch über Tage hinweg wie schlacht-frisch aussieht. Gleichzeitig beschleunigt er den Fettverderb und die Oxidation von Eiweißen, was das Fleisch zäh macht. Einziger Vorteil: Die Produkte lassen sich so aufgehübscht länger und besser verkaufen. "Die Handelsketten gaukeln ihren Kunden Frische vor und jubeln ihnen minderwertiges Fleisch unter", erklärte Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Geschäftsführer der Verbraucherorganisation foodwatch. "Aus reinem Gewinninteresse werden in vollem Bewusstsein erhebliche Nachteile für die Kunden in Kauf genommen."

Eine Meldung der besonderen Art durch den Wirtschaftsrat der CDU e.V.

Berlin (ots) - Zur EU-Klimapolitik erklärt der Präsident des Wirtschaftsrates der CDU e.V., Kurt J. Lauk: "Unser Aufschwung darf nicht durch überbordende Klimapolitik gefährdet werden!"

Düsseldorf, 19. Juli 2010 – Bei der Hauptversammlung am Samstag den 17. Juli im Göttinger Holzhof zog die NATURSTROM AG, 1998 als erster unabhängiger und bundesweit agierender Ökostromanbieter gegründet und in Düsseldorf ansässig, die Bilanz eines erfolgreichen Geschäftsjahres.

Der Vorstand der NATURSTROM AG, Dr. Thomas E. Banning, konnte den angereisten Aktionären berichten, dass im Ge gensatz zu vielen Branchen und Unternehmen in Deutschland, die 2009 mit den Auswirkungen der Finanz- und Wirt schaftskrise zu kämpfen hatten, der Umsatz der kleinen, aber zügig wachsenden NATURSTROM-Gruppe auf über 25 Mio. Euro annähernd verdoppelt werden konnte.

Besonders positiv verlief die Entwicklung bei der NaturStromHandel GmbH, die als 100-prozentige Tochter gesellschaft der NATURSTROM AG für die Belieferung der Endkunden zuständig ist: Zum Jahresende 2009 waren ca. 56.000 Kunden unter Vertrag, bis Ende Juni 2010 hat sich diese Zahl weiter erhöht auf über 70.000. Dabei wurden signifikante Zu wächse nicht nur bei Privatkunden erzielt, sondern auch im Gewerbe kunden bereich und bei kirchlichen Institutionen.

Attac-Gründer Giegold im ROLLING STONE

Berlin (ots) - In der kommenden Ausgabe des deutschen ROLLING STONE macht Sven Giegold, Europaabgeordneter der Grünen und Mitbegründer des Netzwerks Attac, die verfehlte Energiepolitik der Industriestaaten die Schuld für die Ölpest im Golf von Mexiko verantwortlich. In seinem Gastbeitrag für das Musik- und Kulturmagazin vergleicht Giegold den weltweiten Ressourcenbedarf mit einer Drogensucht: "Da die einfach auszubeutenden Öl- und Gasquellen den stetig wachsenden Bedarf nicht mehr decken, müssen die Dealer von BP und ihrer deutschen Marke Aral schwierigere und gefährlichere Depots erschließen, um an den Stoff zu kommen."

Haushalt entlasten, Umwelt schützen – Umweltbundesamt legt Subventionsbericht vor

Umweltschädliche Subventionen kosten den Fiskus gut 48 Milliarden Euro pro Jahr; das entspricht rund einem Fünftel des Bundeshaushaltes. Und die Tendenz ist leider steigend. Fast die Hälfte der Subventionen begünstigt direkt den Verbrauch fossiler Energieträger und macht so Anstrengungen im Klimaschutz teilweise zunichte. „In Zeiten der Rekordverschuldung müssen alle Subventionen auf den Prüfstand. Der Abbau sollte allerdings nicht nach dem Rasenmäherprinzip erfolgen, sondern gezielt bei umweltschädlichen Subventionen ansetzen“, sagt Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes (UBA). Mit der aktuellen Studie gibt das UBA der Finanzpolitik eine Entscheidungsgrundlage an die Hand: „In der Krise besteht die einmalige Chance zum ehrlichen Kassensturz. Umweltschädliche Subventionen belasten den Haushalt zweimal: Heute durch Mehrausgaben und Mindereinnahmen des Staates und morgen durch erhöhte Kosten für die Beseitigung von Schäden an Umwelt und Gesundheit“, so Flasbarth.

Weitreichende Forderungen zu 60 Jahre DNR

Bonn (ots) - Der Deutsche Naturschutzring (DNR), mit 5,5 Millionen Einzelmitgliedern viertgrößter Dachverband in Deutschland, hat heute in Berlin angesichts von Wirtschafts- und Ökokrise zu seinem 60jährigen Jubiläum radikale Änderungen beim Wirtschaftswachstum, der Nachhaltigkeit und beim Naturverständnis verlangt.