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Umweltbundesamt veranstaltet „Tag der natürlichen Ressourcen“

Die stetig wachsende Weltbevölkerung und der steigende Pro-Kopf-Verbrauch von Energie und materiellen Gütern fordern ein rasches Umdenken der Wirtschaft, der Politik und der Gesellschaft im Umgang mit natürlichen Ressourcen – also mit erneuerbaren und nicht erneuerbaren Rohstoffen, mit Wasser und Boden. Neben Klimaschutz gehört auch der Ressourcenschutz auf die Agenda der internationalen Umweltpolitik. Unter dem Motto „Factor X: Beyond Climate Change“ organisiert das Umweltbundesamt (UBA) zum ersten Mal am 16. September 2009 in Berlin den „Tag der natürlichen Ressourcen“ als Side Event des parallel in Davos stattfindenden World Resources Forum 2009. Diese internationale Plattform tagt ebenfalls zum ersten Mal und versteht sich als Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Gemeinsames Ziel beider Veranstaltungen ist es, den Fokus auf die intelligente, sparsame Nutzung und nachhaltige Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen zu setzen.

Michael Müller: Ressourcenverbrauch und Wirtschaftswachstum müssen entkoppelt werden

Das erste „World Resources Forum“, hat heute in Davos begonnen. Auf die Bedeutung eines schonenden Umgangs mit den natürlichen Ressourcen wies der Parlamentarische Staatssekretär Michael Müller hin: „Zum globalen Klima- und Umweltschutz gehört nicht nur die Frage des effizienten Umgangs mit Strom und Energie. Wir brauchen ein intelligentes Gesamtkonzept für eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen unserer Welt.“

INKOTA befragt 1.500 Direktkandidaten wenige Wochen vor der Bundestagswahl

Berlin (ots) - Aktuelle Meldungen über Bauern, Bäcker, Hunger und Not sind der Beweis: Entwicklungspolitische Themen kommen im Wahlkampf bislang viel zu kurz. Der INKOTA-Kandidatencheck ändert das. Das größte globalisierungskritische Netzwerk im Osten Deutschlands hat 1.500 Direktkandidaten zu Gentechnik, Hunger- und Armutsbekämpfung befragt. Rund 60 Prozent der Politiker von Union, SPD, FDP, Grünen und der Linken haben geantwortet - unter Ihnen fast alle Spitzenkandidaten. Bemerkenswert: Schatten-Außenminister Guido Westerwelle und Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner schweigen.

"Green" der neue Markt in den USA

(openPR) - Köln, 3. September 2009 - Grüne Technologie ist auf dem nordamerikanischen Markt zunehmend gefragt. Die Amerikaner entdecken die zwingende Notwendigkeit ihre Klimapolitik zu überdenken und angesichts knapper werdender fossiler Rohstoffe verantwortungsbewusster mit den Ressourcen zu haushalten.

Die frühe Sensibilisierung der Deutschen für das Umweltthema hat zu einem enormen Know-how-Vorsprung auf dem Sektor der Umwelttechnik geführt. Dieses Wissen hat das Interesse des amerikanischen Investors und Beraters Aaron Rothschild geweckt. Er kommt im September gemeinsam mit seinem Expertenteam nach Deutschland. Die Consultants der New Yorker Rothschild Erken Group wollen sich in Deutschland mit Mittelständlern treffen, deren Produkte zu dem gestiegenen Umweltbewusstsein der USA passen.

AXA veröffentlicht überarbeitete Neuauflage der Wissenssammlung zu Haftung und Versicherungsschutz

Köln (ots) - AXA hat mit dem vollständig überarbeiteten Ratgeber "Umweltrisiken - Haftung und Versicherungsschutz" das umfassende Nachschlagewerk für Unternehmen neu aufgelegt. So berücksichtigt und erläutert die Neufassung jetzt auch die Risiken und Haftung aus dem 2007 in Kraft getretenen Umweltschadensgesetz (USchadG). Erschienen ist das Taschenbuch in der Reihe "Fachbibliothek Versicherung". AXA stellt die Wissenssammlung kostenlos zur Verfügung. Interessierte können den Ratgeber unter www.axa.de/umweltrisiken als Taschenbuch per Online-Formular bestellen oder direkt als PDF herunterladen.

Geografische Daten als Instrument nachhaltiger Entwicklungspolitik

Bern (pte/02.09.2009/06:05) - Wie Armut in ihren vielen Ausprägungen dargestellt werden kann, zeigen Forscher des Nationalen Forschungsschwerpunkts "Nord-Süd" der Universität Bern http://www.north-south.unibe.ch. Es gelang erstmals, 70 Facetten der Armutsverteilung geografisch hoch aufgelöst für das Land Laos in einem Atlas http://www.laoatlas.net zusammenzufassen. Ein Blick auf die Karten verdeutlicht, wie vielseitig Armut im selben Land sein kann. "Die Schulbildung des Familienoberhauptes und die Zugehörigkeit zu ethnischen Gruppen sind wichtige Kriterien. Vor allem zeigt sich Armut jedoch in der Lebensweise. Es sagt sehr viel aus, ob jemand sein Haus mit Dachstroh, Holz, Bambus, Wellblech oder Ziegeln deckt", berichtet Forschungsleiter Peter Messerli im pressetext-Interview. Weitere Facetten sind etwa zum Beispiel sanitäre Installationen, die Form des Kochens, der verfügbare Lebensraum pro Person sowie die Zusammensetzung der Familie. Die Datenbasis für das Projekt stammt von einer Volkszählung aus dem Jahr 2005.

Outdoor-Messe "TourNatur" in Düsseldorf: Harsche Kritik an Markenherstellern

Münster/Düsseldorf (ots) - Kaum eine andere Branche konnte in den vergangenen Jahren derart starke Zuwachsraten erzielen wie die Hersteller von Outdoor-Bekleidung. Marken wie Jack Wolfskin oder The North Face haben sich von reinen Ausstattern für Natur- und Abenteuer-Freunde zu Herstellern angesagter Alltagskleidung entwickelt. Die meisten KäuferInnen setzen darauf, dass Outdoor-Kleidung sozial- und umweltverträglich produziert wird. Doch auch Outdoor-Bekleidungshersteller sind für gravierende Missstände in Produktionsstätten in Ländern des Südens mitverantwortlich: Im Schatten des Outdoor-Booms nähen ArbeiterInnen Kleidung, Schuhe und Rucksäcke weltweit für Hungerlöhne. Sie leisten teilweise exzessive Überstunden.

Hamburg (ots) - MPC Capital startet am 2. September den Fonds "MPC Bioenergie". Mit dem Fonds investieren Anleger in ein Biomasse-Kraftwerk in São Borja, Brasilien. Dieses wird 2010 fertiggestellt und kann mit einer Brutto-Spitzenleistung von 12,3 Megawatt (MW) über 40.000 durchschnittliche, brasilianische Haushalte mit Strom versorgen. Einnahmen werden aus dem Verkauf von Strom, CO2-Zertifikaten und Asche generiert.