klimaWANDEL.de -Wir sind eine Welt!

Umweltexperten kritisieren geschlossene Bauweise

Berlin/Amsterdam (pte003/14.06.2012/06:10) - Der Reparaturdienstleister "iFixit" http://ifixit.com hat das neue Retina-MacBook auseinandergenommen und begutachtet. Dabei sind die Bastler zu dem Urteil gekommen, dass es sich bei dem extrem geschlossen entworfenen Produkt um den "am schwersten zu reparierenden Laptop" bisher handelt. Laut Franziska Müller, Elektroschrott-Expertin der Deutschen Umwelthilfe (DUH) http://duh.de führt eine derartige Bauweise zu mehr E-Waste-Aufkommen. Für Tom Dowdall, Experte von Greenpeace International http://greenpeace.org , verschlimmern die immer kürzeren Produktzyklen das Problem zusätzlich.

UNICEF: Mehr relative Armut bei Jüngsten als in Gesamtbevölkerung

Genf/Berlin (pte014/29.05.2012/12:00) - Nicht allein Jobverlust der Eltern, fehlende Bildung, Migration und Einelternhaushalte, sondern auch falsche Politik ist schuld daran, dass Millionen Kinder in reichen Ländern arm sind. Daten dazu liefert das Kinderhilfswerk UNICEF http://unicef.org : 13 Mio. Minderjährige in der EU leiden an Entbehrungen, 30 Mio. in den OECD-Staaten leben in Armut. Um Gesellschaftsfolgen wie Produktivitätsverluste, mehr Arbeitslose sowie Kostenexplosionen für Sozialausgaben, sozialen Schutz und Justizsystem abzuwenden, sollte die Politik mehr um Wohl und Rechte der Kinder bemüht sein, fordern die Experten.

Trotz Vorsicht weiterhin positive Einstellung zum Thema

Frankfurt am Main/Köln (pte004/04.05.2012/06:10) - Deutsche Großanleger sind gegenüber nachhaltigen Investments im Vergleich zum Vorjahr zurückhaltender geworden. Die Einstellung gegenüber Anlagen, die neben ökonomischen Faktoren auch ökologische, soziale oder ethische Aspekte berücksichtigen, ist aber weiterhin positiv. Zu diesem Ergebnis kommt der diesjährige Stimmungsindex zur nachhaltigen Kapitalanlage der Fondsgesellschaft Union Investment http://union-investment.de in Zusammenarbeit mit Henry Schäfer, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Finanzwirtschaft an der Universität Stuttgart http://www.bwi.uni-stuttgart.de .

Innovative Kennzeichnungssystematik mit QR-Code in sieben Sprachen und 25 Ländern im Einsatz

München - Durch die Erweiterung des internationalen und branchenübergreifenden Identifikationssystems von ClimatePartner erfährt Klimaschutz eine neue Dimension von Transparenz: dank innovativer Kennzeichnungslogos mit QR-Codes sind die Klimaschutzaktivitäten eines Unternehmens mit nur einem Klick von jedermann nachprüfbar. Bereits über 1.000 Unternehmen aus 25 Ländern nutzen die Klimaschutzlösungen von ClimatePartner.

Berlin (ots) - Zum Auftakt des Kongresses McPlanet.com in Berlin haben WachstumskritikerInnen und internationale UmweltaktivistInnen ein stärkeres Engagement der UN und der Regierungen beim globalen Umweltschutz und für globale Gerechtigkeit gefordert. Ökologische Schutzgüter und soziale Belange dürften ökonomischen Zielstellungen nicht länger untergeordnet werden. Das Ziel der globalen Gerechtigkeit müsse Vorrang vor Marktinteressen erhalten, so die Veranstalter des Kongresses.

Trotz Wirtschaftserfolgen immer mehr Repression und Ungleichheit

Gütersloh (pte026/22.03.2012/13:57) - Wirtschaftliche Erfolge garantieren keinen sozialen Fortschritt: Obwohl die weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise gut bewältigt wurde, geht es den Menschen der weniger entwickelten Welt nicht besser, zeigt die aktuelle globale Erhebung der Bertelsmann Stiftung (BTI) über die Qualität von Demokratie und sozialer Marktwirtschaft in 128 Entwicklungs- und Transformationsländern http://www.bti-project.de . In der Mehrheit der Länder bleiben die sozialen Verhältnisse mangelhaft bis katastrophal und die politischen Rechte eingeschränkt.

UN-Experte nimmt auch Hilfsorganisationen in die Pflicht

Bonn (pte001/15.03.2012/06:00) - Elektronikhersteller sollen sich um die Entsorgung von gespendetem, aber unerwünschten Equipment kümmern. Entsprechende Gesetze fordert die britische Charity-Organisation Computer Aid http://computeraid.org . Denn die unfachgerechte Entsorgung von Elektroschrott führt in Schwellen- und Entwicklungsländern teils zu erheblichen Problemen, weswegen etwa Nepal solche Spenden mittlerweile ablehnt. Rüdiger Kühr, Leiter der UN-Initiative "Solving the E-Waste Problem" (StEP) http://step-initiative.org , sieht neben den OEMs auch karitative Organisationen in der Pflicht, und fordert globale Anstrengungen zur Bekämpfung des Problems.

Behörden stellen sich auf angespülte Leichenteile und Schutt ein

Seattle/Washington DC (pte004/05.03.2012/06:15) - Der Abfallberg nach dem verheerenden Erdbeben und Tsunami am 11. März 2011 in Japan könnte schon in wenigen Wochen die Küste Hawaiis erreichen. Spätestens bis Jahresende werden Tonnen von Trümmern an der US-Pazifikküste erwartet. Experten schätzen die gesamte Abfallmenge, die ins Meer geschwemmt wurde, auf 20 bis 25 Mio. Tonnen. Zwischen zwei und drei Mio. Tonnen dieser Trümmer schwimmen noch immer im Pazifik - und sie verteilen sich immer weiter.

Ein Großteil des Abfalls - vor allem schwerere Teile wie etwa Fahrzeuge - sind bereits vor der Küste Japans versunken. Zahlreiche Meeresforscher von Umweltorganisationen gehen davon aus, dass in den kommenden Monaten die Hawaii-Inseln sowie die Westküste der USA und Kanadas erste Müllteile angespült werden. Die Wissenschaftler arbeiten an Modellen, die aktuelle Meeres- und Windströmungen miteinbeziehen und damit die Ausbreitung des Mülls vorhersagen sollen.



Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen