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Weg zur Liquid Democracy - Experimente von Deutschland bis nach Kenia

Wien (pte021/20.02.2012/13:52) - Unser politisches System hat mit dem gesellschaftlichen Wandel dervergangenen Jahre und Jahrzehnte nicht mitgehalten. Unter dem Überbegriff "Liquid Democracy" versuchen einige Menschen ein zeitgemäßes politisches System zu entwickeln.

"Demokratie war immer ein Prozess, der sich an Menschen und verfügbare Technologie angepasst hat. Unsere Gesellschaft wird komplexer, deshalb brauchen wir ein System, das die Menschen mithilfe moderner Kommunikationstechnologie in ihren jeweiligen Lebenssituationen abholt und mehr Bürgerbeteiligung ermöglicht", sagt Daniel Reichert vom Verein Liquid Democracy http://liqd.net gegenüber pressetext. Das Konzept für diese gerechtere Demokratie sei momentan noch im Entstehen, könne aber innerhalb des bestehenden Systems umgesetzt werden, so der Experte.

US-Kongress kritisiert Einsatz von Software zur Spionage

Washington (pte014/17.02.2012/13:50) - Mehrere Kongress-Abgeordnete haben im Rahmen einer Anhörung die Vorgehensweise des Department of Homeland Security (DHS) http://www.dhs.gov bei der Überwachung sozialer Medien kritisiert. Anlass für die Untersuchung der Praktiken des DHS ist ein Bericht des Electronic Privacy Information Center (EPIC) http://epic.org , der das Ausmaß der Internetüberwachung durch die Behörde sichtbar macht, wie mashable.com berichtet. Einige Kongressabgeordnete bezeichnen das Vorgehen des DHS als eine "Bedrohung für die freie Meinungsäußerung im Internet und die Freiheit der Bürger".

Steigender Verbrauch der Region lässt Müllberg wuchern

Basel (pte017/13.02.2012/12:45) - 650.000 bis eine Mio. Tonnen Elektroschrott fallen in Westafrika jährlich an. Die Hauptverantwortung für diesen Müllberg trägt die Region selbst, kommt ein Bericht der Basel-Konvention http://basel.int des UN-Umweltprogramms zum Schluss. "Das E-Waste-Problem dieser Region ist zum Großteil selbst gemacht. Der illegal aus Europa importierte Elektroschrott verschärft es nur zusätzlich", erklärt Matthias Schluep, Berichtsautor und Forscher bei der Empa http://empa.ch , im pressetext-Interview.

Ein gewisser J.R.R. Tolkien schrieb einmal: „Die Welt ist im Wandel. […]“ Das stimmte 1955, als sein Herr der Ringe erschien, ebenso wie während des Ersten Weltkriegs, den Tolkien als britischer Offizier in den Schützengräben Frankreichs verbrachte.
Und es stimmt auch heute im Jahr 2012; die Welt ist im Wandel. Deutschland ist im Wandel.

Noch vor 20 Jahren unvorstellbar, schießen deutsche Soldaten heute wieder um zu töten. Deutschlands Söhne und Töchter kämpfen – und sterben – in Afghanistan und neun (!) weiteren Einsätzen weltweit. Wussten Sie das?

Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt veröffentlichen den Umweltwirtschaftsbericht 2011

Mit dem Umweltwirtschaftsbericht 2011 wird zum zweiten Mal nach 2009 ein Bericht über den Stand, die Herausforderungen und die Perspektiven der Umweltwirtschaft in Deutschland vorgelegt. Er zeigt, dass Deutschland auf dem Weg zu neuem, umweltverträglichem Wachstum schon erhebliche Fortschritte gemacht hat. Heute werden zum Erwirtschaften der gleichen Erträge deutlich weniger Rohstoffe, Flächen und Energie benötigt und weniger Schafstoffe ausgestoßen als noch vor zehn Jahren.

Aldi, Lidl und KiK wollen auch weiterhin billige Zulieferer akzeptieren

Bangladesch (pte033/11.01.2012/13:55) - Discounter wie Aldi, Lidl und KiK kümmern sich nicht um die Arbeitsrechtverletzungen ihrer Zulieferer in Bangladesch. Das hat eine aktuelle Untersuchung der Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign) (CCC) http://sauberekleidung.de ergeben.

Wohlstands-Umverteilung bedeutet Reformdruck für Entwicklungsländer

Paris/Hohenheim (pte019/22.11.2011/13:05) - Während sich die USA und Europa mit Schuldenkrisen plagen, hat die Stunde der Schwellen- und Entwicklungsländer endgültig geschlagen. Der globale Wohlstand verlagert sich rasant von West nach Ost und von Nord nach Süd, zeigt ein soeben veröffentlichter Bericht der OECD http://oecd.org . Um Unruhen zu vermeiden, sollten die aufstrebenden Staaten mit dem neuen Reichtum allerdings unbedingt den sozialen Zusammenhalt stärken, so der dringende Appell der Experten.

Forsa-Umfrage:  84 Prozent halten Geschäfte für unakzeptabel - Deutsche Bank will bis Ende Januar über Ausstieg entscheiden

Dass die Deutsche Bank und andere Investmentbanken mit Agrar-Rohstoffen wie Weizen oder Mais spekulieren, halten 84 Prozent der Bundesbürger für "nicht akzeptabel". Während gut drei Viertel von der Politik eine strengere Regulierung der Rohstoffmärkte fordern, sehen zwei Drittel die Institute selbst in der Verantwortung: 66 Prozent der Bundesbürger erwarten, dass die Deutsche Bank und andere Geldhäuser von sich aus, unabhängig von politischen Maßnahmen, aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln aussteigen. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Verbraucherorganisation foodwatch.



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