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Wohlstands-Umverteilung bedeutet Reformdruck für Entwicklungsländer

Paris/Hohenheim (pte019/22.11.2011/13:05) - Während sich die USA und Europa mit Schuldenkrisen plagen, hat die Stunde der Schwellen- und Entwicklungsländer endgültig geschlagen. Der globale Wohlstand verlagert sich rasant von West nach Ost und von Nord nach Süd, zeigt ein soeben veröffentlichter Bericht der OECD http://oecd.org . Um Unruhen zu vermeiden, sollten die aufstrebenden Staaten mit dem neuen Reichtum allerdings unbedingt den sozialen Zusammenhalt stärken, so der dringende Appell der Experten.

Forsa-Umfrage:  84 Prozent halten Geschäfte für unakzeptabel - Deutsche Bank will bis Ende Januar über Ausstieg entscheiden

Dass die Deutsche Bank und andere Investmentbanken mit Agrar-Rohstoffen wie Weizen oder Mais spekulieren, halten 84 Prozent der Bundesbürger für "nicht akzeptabel". Während gut drei Viertel von der Politik eine strengere Regulierung der Rohstoffmärkte fordern, sehen zwei Drittel die Institute selbst in der Verantwortung: 66 Prozent der Bundesbürger erwarten, dass die Deutsche Bank und andere Geldhäuser von sich aus, unabhängig von politischen Maßnahmen, aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln aussteigen. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Verbraucherorganisation foodwatch.

Berlin (ots) - Unternehmen vor allem der Stahl-, Zement- und Chemiebranche machen in Deutschland mit dem europäischen Emissionshandel ein Millionengeschäft. Das ergibt sich aus einer Studie der britischen Umweltorganisation "Sandbag Climate Campaign", die sie heute gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Germanwatch in Berlin veröffentlichte. Anstatt ihre Emissionen des Klimagases CO2 zu reduzieren, missbrauchten Teile der Industrie den Emissionshandel als profitable Einnahmequelle, so der Vorwurf der Umweltorganisationen.

Neue Weltkarten zeigen Rückgang selbst in vielen Regionen Chinas
 
Sheffield (pte003/31.10.2011/06:10) - Am heutigen Montag erreicht die Einwohnerzahl unseres Planeten laut UNO erstmals die Sieben-Milliarden-Grenze. Pünktlich zum Ereignis sind Bevölkerungsentwicklung und Ressourcenknappheit wieder in aller Munde. Vor allzu vereinfachenden Darstellungen warnt aber Benjamin Hennig, Mitarbeiter im Worldmapper-Projekt http://www.worldmapper.org an der Universität Sheffield, gegenüber pressetext. Mit neuen Weltkarten, die die Veränderung der Bevölkerung zwischen 1990 und 2015 abbilden, zeigt der Geograph, dass es global sowohl Wachstums- als auch Schrumpftendenzen gibt.

Forscher aus Ghana: "Europa beleidigt durch seinen Hightech-Müll"

Accra/Bonn (pte009/31.10.2011/12:30) - Hightech-Müll aus Europa und Nordamerika landet trotz Verboten noch immer zum großen Teil in Afrika und Asien. Die Endverwertung, die in diesen Ländern meist ohne großen technischen Aufwand geschieht, hat für die Anrainer katastrophale Auswirkungen auf die Gesundheit. Die Universität der Vereinten Nationen (UNU) http://unu.edu präsentiert eine aktuelle Studie aus Ghana, die alarmierende Mengen von Giftstoffen wie Blei, Cadmium auf einem Sportplatz, einem Markt und auf einem Schulgelände nahe eines Schrottplatzes fand.

Hannover/Berlin (ots) - UNFPA und Stiftung Weltbevölkerung rufen zu mehr Investitionen in Familienplanung und Gleichstellung der Geschlechter auf Am 31. Oktober wird die "Sieben-Milliarden-Menschen-Marke" überschritten. Und die Menschheit wächst weiter: Jede Sekunde kommen 2,6 Menschen hinzu. Die immer größere Zahl von Erdenbürgern stellt in vielerlei Hinsicht einen großen Erfolg dar: Die Menschen leben heute länger und gesünder als je zuvor. Aber nicht alle können an diesen Errungenschaften teilhaben. Vor allem in den Entwicklungsländern leben die Menschen nach wie vor unter häufig dramatischen Lebensbedingungen. Die Herausforderungen und Chancen einer Welt der sieben Milliarden Menschen stehen im Mittelpunkt des diesjährigen UNFPA-Weltbevölkerungsberichts "Sieben Milliarden Menschen und Möglichkeiten". Die Stiftung Weltbevölkerung stellt den Bericht heute gemeinsam mit Hans-Jürgen Beerfeltz, Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, und Werner Haug vom Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) in Berlin vor.

DBV: Welthungerbericht 2011 der FAO richtig interpretieren

Berlin (ots) - (DBV) Am 10. Oktober 2011 hat die FAO in Rom den Welthungerbericht 2011 veröffentlicht. Nach Einschätzung des Deutschen Bauernverbands (DBV) sind Ergebnisse des Berichts schockierend. Nach einer leichten Entspannung in den vergangenen Jahren ist die Zahl der hungernden und unterernährten Menschen auf etwa 925 Millionen gestiegen. In den Jahren 2006 bis 2008 lag die Zahl der Betroffenen nach FAO-Einschätzung bei 850 Millionen Menschen. Der DBV weist darauf hin, dass fast zwei Drittel der Betroffenen Bäuerinnen und Bauern sind. Als Ursache für diese menschliche Tragödie würden in diesem Zusammenhang immer wieder gestiegene Lebensmittelpreise und die Preisschwankungen benannt. Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit, mahnt der DBV.

Webseite ruft zur besseren Kontrolle der Zulieferketten auf

Oakland (pte028/07.10.2011/13:50) - Slavery Footprint http://www.slaveryfootprint.org versucht mit dem Mythos aufzuräumen, dass Sklaverei ein Übel der Vergangenheit ist. Auf der Internetseite kann man durch das Beantworten von elf Fragen herausfinden, wie viele Sklaven für den eigenen Lebenswandel schuften müssen. Nach dem schockierenden Ergebnis liefert das Web-Angebot Vorschläge, um die Situation zu verbessern. "Sklaverei ist keine exotische Menschenrechtsverletzung. Das Problem ist nach wie vor sehr real", sagt Amnesty-International-Österreich-Generalsekretär Heinz Patzelt http://www.amnesty.at gegenüber pressetext.