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DBV: Welthungerbericht 2011 der FAO richtig interpretieren

Berlin (ots) - (DBV) Am 10. Oktober 2011 hat die FAO in Rom den Welthungerbericht 2011 veröffentlicht. Nach Einschätzung des Deutschen Bauernverbands (DBV) sind Ergebnisse des Berichts schockierend. Nach einer leichten Entspannung in den vergangenen Jahren ist die Zahl der hungernden und unterernährten Menschen auf etwa 925 Millionen gestiegen. In den Jahren 2006 bis 2008 lag die Zahl der Betroffenen nach FAO-Einschätzung bei 850 Millionen Menschen. Der DBV weist darauf hin, dass fast zwei Drittel der Betroffenen Bäuerinnen und Bauern sind. Als Ursache für diese menschliche Tragödie würden in diesem Zusammenhang immer wieder gestiegene Lebensmittelpreise und die Preisschwankungen benannt. Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit, mahnt der DBV.

Webseite ruft zur besseren Kontrolle der Zulieferketten auf

Oakland (pte028/07.10.2011/13:50) - Slavery Footprint http://www.slaveryfootprint.org versucht mit dem Mythos aufzuräumen, dass Sklaverei ein Übel der Vergangenheit ist. Auf der Internetseite kann man durch das Beantworten von elf Fragen herausfinden, wie viele Sklaven für den eigenen Lebenswandel schuften müssen. Nach dem schockierenden Ergebnis liefert das Web-Angebot Vorschläge, um die Situation zu verbessern. "Sklaverei ist keine exotische Menschenrechtsverletzung. Das Problem ist nach wie vor sehr real", sagt Amnesty-International-Österreich-Generalsekretär Heinz Patzelt http://www.amnesty.at gegenüber pressetext.

Bis 2030 arbeiten im Bereich Onshore mehr als 165.000 Menschen

Osnabrück (pte030/25.08.2011/15:35) - Die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) http://gws-os.com hat erstmals die Arbeitsplatzverteilung der Windindustrie in Deutschland für alle Bundesländer errechnet. Zudem nahmen die Forscher eine Vorausschau auf die zukünftige Entwicklung. Dabei wird deutlich, dass alle Bundesländer von den Beschäftigungseffekten profitieren. Insgesamt arbeiten bereits über 367.000 Menschen in der Branche, wobei allein die Windenergie knapp 100.000 Arbeitsplätze stellt. 2009 waren lediglich 96.000 Menschen in der Branche beschäftigt.

Berlin (ots) - Danone gaukelt Verbrauchern größere Umweltfreundlichkeit neuer Joghurtbecher aus Bioplastik vor - Becher aus Bioplastik genauso umweltschädlich wie vorherige Wegwerfbecher aus Rohöl - Deutsche Umwelthilfe reicht beim Landgericht München Klage gegen Danone ein

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) hat beim Landgericht München Klage gegen die Danone GmbH wegen Verbrauchertäuschung eingereicht. Durch die Unterlassungsklage soll verhindert werden, dass Danone seine neu eingeführten Activia-Joghurtbecher aus Bioplastik weiterhin als "umweltfreundlicher" bewirbt. Dass die neuen Joghurtbecher aus dem Biokunststoff Polylactid nicht umweltfreundlicher sind, belegt eine von Danone selbst in Auftrag gegebene Studie des renommierten Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (IFEU).

Exporte heizen Überfischung und ökologische Zerstörung an

Vancouver (pte003/22.06.2011/06:10) - Meeresfrüchte aus Madagaskar - allen voran Garnelen - landen oft auf europäischen Tellern. Die Exporte sind jedoch nicht nur ein Segen für die viertgrößte Insel der Welt, sondern verschärfen den Hunger, von dem in dem völlig verarmten Land zwei Drittel der Bevölkerung betroffen sind. Die politische Krise des Landes könnte sich dadurch verschlimmern, warnen Forscher der University of British Columbia http://ubc.ca und der NGO Blue Ventures http://blueventures.org in der Fachzeitschrift "Marine Policy".

Studie: Marktanteile von ökologisch vorteilhaften Getränkeverpackungen sinken erneut

Einwegflaschen aus Kunststoff verdrängen zunehmend Mehrwegflaschen und Getränkekartons vom Markt. Der Anteil an Mehrweg- und ökologisch vorteilhaften Einweg-Getränkeverpackungen (MövE) geht weiter zurück. Dieser ist 2009 abermals leicht gesunken. Er betrugt nur noch 51,8 Prozent. Damit lag er deutlich unter der Zielmarke von 80 Prozent, den die novellierte Verpackungsverordnung für Massengetränke vorgibt. Zwar ist der Prozentsatz von Getränken in Einweg-Glasflaschen und Dosen sehr stark zurückgegangen, aber der Anteil an Einwegflaschen aus Kunststoff ist gleichzeitig stark gestiegen – und das vor allem auf Kosten der Mehrweg-Glasflasche und des Getränkekartons. Dies zeigt eine Studie, die die Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) durchführte.

Berlin (ots) - Der Ethikrat hatte prominente Referenten, so zum Beispiel Vandana Shiva, Trägerin des Alternativen Nobelpreises, Hans Rudolf Herren, Präsident des Millennium-Instituts in Arlington, und Thomas Pogge, Professor für Philosophie an der Yale-Universität, eingeladen, um über Fragen der Ernährung der Weltbevölkerung und die damit verbundenen ethischen Herausforderungen zu diskutieren.

Über 400 Teilnehmer, darunter auch 140 Oberschüler, kamen am 26. Mai 2011 zur dritten Jahrestagung des Deutschen Ethikrates nach Berlin und zeigten damit, wie groß das Interesse der Öffentlichkeit an diesem Thema ist.

Politik forciert IT-Offensive und nachhaltige Technologie

Kuala Lumpur/New York (pte002/19.05.2011/06:10) - Malaysia möchte der Welt vorzeigen, wie man in kurzer Zeit die Armut besiegt und dabei Nachhaltigkeit praktiziert. 42 Experten - darunter US-Ökonom Jeffrey Sachs, Weltklimarats-Chef Rajendra Pachauri, der Verleger Steve Forbes sowie zwei Nobelpreisträger - legen derzeit in New York die Marschroute zu diesem Ziel fest. "Der Plan lautet, dass Malaysia bis 2020 sein BIP pro Kopf von derzeit 6.700 auf 15.000 Dollar steigert - und zwar auf einem nachhaltigen Weg", erklärt Abdul Hamid Zakri, der wissenschaftliche Berater des malaysischen Premierministers Najib Razak, im pressetext-Interview.