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Finanzdienstleister verdienten rund 27,6 Milliarden Dollar

New York/Meerbusch (pte/24.02.2011/13:35) - Nur zwei Jahre nach dem Zusammenbruch des US-Finanzgiganten Lehman Brothers können die Banken auf wieder äußerst profitable Geschäfte zurückblicken. Denn nach Berechnungen des obersten New Yorker Finanzbeamten Thomas DiNapoli erwirtschafteten die Finanzfirmen an der Wall Street im vergangenen Jahr insgesamt 27,6 Mrd. Dollar. Nach 2009 ist dies das zweitbeste Jahr für die New York Stock Exchange in der Geschichte.

Survival International hat einen schockierenden Bericht erhalten, der zeigt, dass die Heimat der nomadischen Awá Indigenen im Jahr 2009 stärker entwaldet wurde als jedes andere indigene Gebiet im Amazonas. Zwischen 60 und 100 Awá leben ohne Kontakt zur Außenwelt, doch ihre letzte Zuflucht wird immer weiter zerstört. Eine Vielzahl von Holzfällern und Siedlern dringt in das Gebiet der Awá ein. Obwohl den Behörden die Anwesenheit sowie die Identitäten der Eindringlinge bekannt ist, wurde bisher nichts unternommen. Der Bericht der brasilianischen Behörde für indigene Angelegenheiten, FUNAI, zeigt, dass bereits 31 Prozent des Waldes auf dem Gebiet der Awá illegal abgeholzt worden ist.

Während sich Umweltminister aus aller Welt in Mexiko bei der UN-Klimakonferenz versammeln, sind indigene Völker in den Regenwäldern Borneos zweifach durch „grüne Energie“ bedroht: Staudämme zerstören ihre Flüsse und ihre Wälder werden für den Anbau von Palmöl abgeholzt.

Die indigene Bevölkerung in Sarawak, im malaysischen Teil Borneos, war schockiert als der Rajang Fluss im Oktober wegen Aufstauung für den berüchtigten Bakun Damm zu einem Rinnsal verkümmerte.

"Wandel zum Selbstversorger innerhalb einer Generation möglich"

Cambridge/Johannesburg (pte/02.12.2010/06:10) - Afrika hat alle Voraussetzungen, sein Ernährungsproblem zu lösen und schon in einer Generation zum Selbstversorger zu werden. Das ist das Ergebnis einer Studienreihe zur Landwirtschaft Afrikas, die Ökonomen der Harvard University http://www.harvard.edu im bei der Oxford University Press erschienenen Buch "The New Harvest" präsentieren. "Das Jahrhundert, in dem Afrika Rohmaterialien exportierte und Nahrung importierte, ist zu Ende. Afrika beginnt, seine Landwirtschaft zu erneuern. Die Chancen stehen gut, dass dies Antrieb für regionalen Handel und Wohlstand gibt", erklärt der Hauptautor Calestous Juma im pressetext-Interview.

Bisherige Subventionspolitik schadet Umwelt und Klima

Lübeck (ots) - Aus Sicht des NABU ist ein Kurswechsel in der Agrarpolitik dringend erforderlich, um in den kommenden zehn Jahren tatsächliche Erfolge im Artenschutz zu erreichen. Die Landwirtschaft gilt als Hauptverursacher des Rückgangs heimischer Tiere und Pflanzen. Mit Blick auf die Ergebnisse der jüngsten Weltnaturschutzkonferenz in Nagoya appellierte NABU-Präsident Olaf Tschimpke an Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner, sich bei der anstehenden EU-Agrarreform für anspruchsvolle Umweltauflagen für Landwirte einzusetzen. Die internationale Staatengemeinschaft habe sich letzte Woche zu einem Stopp des Artensterbens, einem vollständigen Abbau umweltschädlicher Subventionen sowie einer flächendeckend nachhaltigen Landwirtschaft bis zum Jahr 2020 verpflichtet. Die aktuelle Agrarpolitik führe jedoch immer noch dazu, dass große Agrarbetriebe in ausgeräumten Landschaften Millionenbeträge vom Steuerzahler für eine nicht nachhaltige Wirtschaftsweise erhalten.

WWF-Studie belegt enorme soziale Folgeschäden der Regenwaldrodung

Eine aktuelle WWF-Studie zu den sozialen Folgen der Regenwaldzerstörung belegt, dass mittel- und langfristig nur die Auftraggeber profitieren. Die Studie ergab, dass nach kurzfristigen Einkommenszuwächsen für die Holzfäller und Anwohner später die Armut folgte. Nach der Regenwaldzerstörung stehen diese vor dem Nichts, denn ohne Wald fehlen sowohl das Einkommen als auch Perspektiven.

Experte: "Konsumwandel trotz Ersatzstoffen und Recycling erforderlich"

Dübendorf (pte/03.11.2010/06:10) - Die Versorgungslage bei seltenen Metallen spitzt sich derzeit zu. Die Ankündigung des Quasi-Monopolisten China, seine Exporte weiter zu drosseln (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/101019020/ ), bringt die weltweiten Technologieproduzenten unter Druck und lässt westliche Bergbauunternehmen über einen Förder-Neueinstieg spekulieren. Wie es um die Materialien grundsätzlich aussieht und welche Optionen die Zukunft bietet, analysiert die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW http://www.satw.ch in einem Bericht.

Energierohstoffe werden teurer - Entwicklung in China im Fokus

Hamburg/Frankfurt am Main (pte/02.11.2010/13:45) - Der Hunger nach Energie und Rohstoffen nach der Wirtschaftskrise kommt der Industrie teuer zu stehen. Zu diesem Fazit kommt die Vereinigung Europäischer Konjunkturinstitute (AIECE) http://www.aiece.org. Danach werden die Preise für Rohöl in den kommenden Monaten wieder deutlich anziehen. 2010 werden die Energierohstoffpreise im Jahresschnitt um 27 Prozent zulegen, nachdem sie im Vorjahr um 37 Prozent gefallen waren.