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Politik forciert IT-Offensive und nachhaltige Technologie

Kuala Lumpur/New York (pte002/19.05.2011/06:10) - Malaysia möchte der Welt vorzeigen, wie man in kurzer Zeit die Armut besiegt und dabei Nachhaltigkeit praktiziert. 42 Experten - darunter US-Ökonom Jeffrey Sachs, Weltklimarats-Chef Rajendra Pachauri, der Verleger Steve Forbes sowie zwei Nobelpreisträger - legen derzeit in New York die Marschroute zu diesem Ziel fest. "Der Plan lautet, dass Malaysia bis 2020 sein BIP pro Kopf von derzeit 6.700 auf 15.000 Dollar steigert - und zwar auf einem nachhaltigen Weg", erklärt Abdul Hamid Zakri, der wissenschaftliche Berater des malaysischen Premierministers Najib Razak, im pressetext-Interview.

Initiative startet Erhebung der globalen Ströme der Altgeräte

Washington/Bonn (pte004/02.05.2011/06:10) - Verschmutzung, Verschwendung wertvoller Ressourcen und Krankheiten in Afrika und Asien: Das sind die Folgen des noch immer ungelösten Problems des Elektro- und Elektronikmülls. Auf globaler Ebene kämpft gegen das Problem die Initiative StEP (Solving the E-Waste Problem) http://www.step-initiative.org . Sie bündelt die Maßnahmen der verschiedenen Akteure - darunter Forschung, internationale Organisationen, NGOs, Regierungen und auch Hersteller, um den Missstand des aus den Industrieländern exportierten Abfallproblems in den Griff zu bekommen.

Greenpeace legt Konzept für Neuausrichtung des Energieversorgers vor

Stuttgart (ots) - Ohne eine konsequente Neuausrichtung des Geschäftsmodells droht der baden-württembergische Energieversorger EnBW zum Sanierungsfall zu werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Energiewissenschaftlers Prof. Dr. Uwe Leprich im Auftrag von Greenpeace. Der drittgrößte deutsche Energiekonzern sei finanziell extrem abhängig von der Stromproduktion in Atom- und Kohlekraftwerken und vernachlässige Investitionen in Zukunftstechnologien wie Windkraft. Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, müsse das Unternehmen verstärkt auf grüne Energien und Dienstleistungen in Baden-Württemberg setzen.

Finanzdienstleister verdienten rund 27,6 Milliarden Dollar

New York/Meerbusch (pte/24.02.2011/13:35) - Nur zwei Jahre nach dem Zusammenbruch des US-Finanzgiganten Lehman Brothers können die Banken auf wieder äußerst profitable Geschäfte zurückblicken. Denn nach Berechnungen des obersten New Yorker Finanzbeamten Thomas DiNapoli erwirtschafteten die Finanzfirmen an der Wall Street im vergangenen Jahr insgesamt 27,6 Mrd. Dollar. Nach 2009 ist dies das zweitbeste Jahr für die New York Stock Exchange in der Geschichte.

Survival International hat einen schockierenden Bericht erhalten, der zeigt, dass die Heimat der nomadischen Awá Indigenen im Jahr 2009 stärker entwaldet wurde als jedes andere indigene Gebiet im Amazonas. Zwischen 60 und 100 Awá leben ohne Kontakt zur Außenwelt, doch ihre letzte Zuflucht wird immer weiter zerstört. Eine Vielzahl von Holzfällern und Siedlern dringt in das Gebiet der Awá ein. Obwohl den Behörden die Anwesenheit sowie die Identitäten der Eindringlinge bekannt ist, wurde bisher nichts unternommen. Der Bericht der brasilianischen Behörde für indigene Angelegenheiten, FUNAI, zeigt, dass bereits 31 Prozent des Waldes auf dem Gebiet der Awá illegal abgeholzt worden ist.

Während sich Umweltminister aus aller Welt in Mexiko bei der UN-Klimakonferenz versammeln, sind indigene Völker in den Regenwäldern Borneos zweifach durch „grüne Energie“ bedroht: Staudämme zerstören ihre Flüsse und ihre Wälder werden für den Anbau von Palmöl abgeholzt.

Die indigene Bevölkerung in Sarawak, im malaysischen Teil Borneos, war schockiert als der Rajang Fluss im Oktober wegen Aufstauung für den berüchtigten Bakun Damm zu einem Rinnsal verkümmerte.

"Wandel zum Selbstversorger innerhalb einer Generation möglich"

Cambridge/Johannesburg (pte/02.12.2010/06:10) - Afrika hat alle Voraussetzungen, sein Ernährungsproblem zu lösen und schon in einer Generation zum Selbstversorger zu werden. Das ist das Ergebnis einer Studienreihe zur Landwirtschaft Afrikas, die Ökonomen der Harvard University http://www.harvard.edu im bei der Oxford University Press erschienenen Buch "The New Harvest" präsentieren. "Das Jahrhundert, in dem Afrika Rohmaterialien exportierte und Nahrung importierte, ist zu Ende. Afrika beginnt, seine Landwirtschaft zu erneuern. Die Chancen stehen gut, dass dies Antrieb für regionalen Handel und Wohlstand gibt", erklärt der Hauptautor Calestous Juma im pressetext-Interview.

Bisherige Subventionspolitik schadet Umwelt und Klima

Lübeck (ots) - Aus Sicht des NABU ist ein Kurswechsel in der Agrarpolitik dringend erforderlich, um in den kommenden zehn Jahren tatsächliche Erfolge im Artenschutz zu erreichen. Die Landwirtschaft gilt als Hauptverursacher des Rückgangs heimischer Tiere und Pflanzen. Mit Blick auf die Ergebnisse der jüngsten Weltnaturschutzkonferenz in Nagoya appellierte NABU-Präsident Olaf Tschimpke an Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner, sich bei der anstehenden EU-Agrarreform für anspruchsvolle Umweltauflagen für Landwirte einzusetzen. Die internationale Staatengemeinschaft habe sich letzte Woche zu einem Stopp des Artensterbens, einem vollständigen Abbau umweltschädlicher Subventionen sowie einer flächendeckend nachhaltigen Landwirtschaft bis zum Jahr 2020 verpflichtet. Die aktuelle Agrarpolitik führe jedoch immer noch dazu, dass große Agrarbetriebe in ausgeräumten Landschaften Millionenbeträge vom Steuerzahler für eine nicht nachhaltige Wirtschaftsweise erhalten.