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Bisherige Subventionspolitik schadet Umwelt und Klima

Lübeck (ots) - Aus Sicht des NABU ist ein Kurswechsel in der Agrarpolitik dringend erforderlich, um in den kommenden zehn Jahren tatsächliche Erfolge im Artenschutz zu erreichen. Die Landwirtschaft gilt als Hauptverursacher des Rückgangs heimischer Tiere und Pflanzen. Mit Blick auf die Ergebnisse der jüngsten Weltnaturschutzkonferenz in Nagoya appellierte NABU-Präsident Olaf Tschimpke an Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner, sich bei der anstehenden EU-Agrarreform für anspruchsvolle Umweltauflagen für Landwirte einzusetzen. Die internationale Staatengemeinschaft habe sich letzte Woche zu einem Stopp des Artensterbens, einem vollständigen Abbau umweltschädlicher Subventionen sowie einer flächendeckend nachhaltigen Landwirtschaft bis zum Jahr 2020 verpflichtet. Die aktuelle Agrarpolitik führe jedoch immer noch dazu, dass große Agrarbetriebe in ausgeräumten Landschaften Millionenbeträge vom Steuerzahler für eine nicht nachhaltige Wirtschaftsweise erhalten.

WWF-Studie belegt enorme soziale Folgeschäden der Regenwaldrodung

Eine aktuelle WWF-Studie zu den sozialen Folgen der Regenwaldzerstörung belegt, dass mittel- und langfristig nur die Auftraggeber profitieren. Die Studie ergab, dass nach kurzfristigen Einkommenszuwächsen für die Holzfäller und Anwohner später die Armut folgte. Nach der Regenwaldzerstörung stehen diese vor dem Nichts, denn ohne Wald fehlen sowohl das Einkommen als auch Perspektiven.

Experte: "Konsumwandel trotz Ersatzstoffen und Recycling erforderlich"

Dübendorf (pte/03.11.2010/06:10) - Die Versorgungslage bei seltenen Metallen spitzt sich derzeit zu. Die Ankündigung des Quasi-Monopolisten China, seine Exporte weiter zu drosseln (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/101019020/ ), bringt die weltweiten Technologieproduzenten unter Druck und lässt westliche Bergbauunternehmen über einen Förder-Neueinstieg spekulieren. Wie es um die Materialien grundsätzlich aussieht und welche Optionen die Zukunft bietet, analysiert die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW http://www.satw.ch in einem Bericht.

Energierohstoffe werden teurer - Entwicklung in China im Fokus

Hamburg/Frankfurt am Main (pte/02.11.2010/13:45) - Der Hunger nach Energie und Rohstoffen nach der Wirtschaftskrise kommt der Industrie teuer zu stehen. Zu diesem Fazit kommt die Vereinigung Europäischer Konjunkturinstitute (AIECE) http://www.aiece.org. Danach werden die Preise für Rohöl in den kommenden Monaten wieder deutlich anziehen. 2010 werden die Energierohstoffpreise im Jahresschnitt um 27 Prozent zulegen, nachdem sie im Vorjahr um 37 Prozent gefallen waren.

Zwei von drei Menschen wohnen 2050 in Städten

London (pte/25.10.2010/06:10) - Wir leben im Zeitalter der Städte. Waren 1950 noch 29 Prozent der Menschheit Städter, so sind es mittlerweile über die Hälfte und 2050 werden es 70 Prozent sein. Darauf macht die Wissenschaftszeitschrift "Nature" in einer Sonderreportage aufmerksam. Regional gestaltet sich die Urbanisierung jedoch weiterhin sehr unterschiedlich - und wirft dabei neue Probleme wie auch Chancen zugleich auf.

Ein ökologisches Hilfprojekt als Beispiel für gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen.

(Wesseling, den 24. Oktober 2010) – Vor einem Jahr ist das Hilfsprojekt „Grüne Wüste Peru e.V.“ in Deutschland gestartet. Der Kameramann Christian Walenzyk und seinem Team stießen 2009 während Dreharbeiten auf das vergessene Wüstendorf Nuevo Ayacucho an der Panamericana. Ergriffen von den menschenunwürdigen Lebensbedingungen, beschlossen sie noch vor Ort, den Bewohnern zu helfen. Nun haben sie gemeinsam mit Fachleuten ein dreistufiges Konzept entwickelt, das die Wüste ein Stück grüner macht.

Ernährungssicherung mit Plan Nachhaltige Vorsorge gegen Mangelernährung im Fokus des Kinderhilfswerks

Hamburg (ots) - Das Kinderhilfswerk Plan begrüßt die ARD-Themenwoche "Essen ist Leben", die an diesem Montag mit dem Dokumentarfilm "Hunger" fortgesetzt wird. "Damit wird der Fokus in der Öffentlichkeit auf eines der schlimmsten Probleme unserer Zeit gelegt", sagt Marianne M. Raven, Geschäftsführerin von Plan Deutschland. "Ohne eine ausreichende und abwechslungsreiche Ernährung haben vor allem Kinder unter fünf Jahren eine viel geringere Lebenschance, geschweige die Möglichkeit, sich gesund zu entwickeln. Das erfahren wir täglich bei der Arbeit mit Mädchen und Jungen in unseren 48 Programmländern."

Konsument trägt Teilschuld an Ausbeutung in der Produktion

Wien (pte/18.10.2010/13:45) - Der Konsument hat eine wichtige Rolle im Kampf gegen Menschenhandel, Arbeitsausbeutung und Sklaverei. Das betont die Internationale Organisation für Migration IOM http://www.iomvienna.at gemeinsam mit NGOs am heutigen EU-Tag zur Bekämpfung des Menschenhandels. "Viele unserer Alltagsprodukte wie etwa Gemüse oder Kleidung werden teils von Betroffenen von Menschenhandel produziert. Wer mit Verantwortung einkauft, trägt zur Würde der Menschen bei", erklärt Eurídice Márquez Sánchez, IOM-Koordinatorin zur Bekämpfung des Menschenhandels, im pressetext-Interview.



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