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Berlin (ots) - Ein internationales Forscherteam aus den Niederlanden, Großbritannien und Deutschland hat die dramatischen Befunde zum Insektenrückgang in Nordwestdeutschland in einer jetzt in der internationalen Online-Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlichten Studie bestätigt. Die Forscher stellten damit die Beobachtungen des Entomologischen Vereins Krefeld auf eine wissenschaftlich abgesicherte Basis. So ist mit den Biomasseverlusten bei Fluginsekten von 76 bis 81 Prozent seit den 1990er Jahren ein klarer Negativ-Trend erkennbar. Insgesamt wurden in einem Zeitraum von 27 Jahren 63 Standorte in Schutzgebieten unterschiedlichster Lebensräume des Offenlandes überwiegend in Nordwestdeutschland untersucht, wobei der Rückgang überwiegend im Flachland festgestellt wurde.

20170929016Längere Blütezeiten durch Erwärmung schlecht fürs Futterangebot

Hummel: Klimawandel verringert Futterangebot (Foto: Jane Ogilvie)

Tallahassee (pte/29.09.2017/10:30) Eine längere Blütezeit von Blumen im Frühjahr, aber dadurch eigentlich ein schlechteres Futterangebot - das ist ein Grund, warum die weltweite Klimaveränderung zu einem deutlichen Rückgang der Bestände an Hummeln führt. Das hat eine Studie der Florida State University https://www.fsu.edu ergeben, für die Forscher drei subalpine Hummelarten, die in den Rocky Mountains von Colorado leben, untersucht haben. Dabei wurde analysiert, welchen Einfluss die direkten und indirekten Auswirkungen des Klimawandels auf Hummeln haben.

schmulliusDie Biomasse der Wälder der Erde hat einen immensen Einfluss auf das Klima, weil Wälder zugleich Kohlenstoffspeicher und -quelle sind. Wissenschaftler der Europäischen Weltraumbehörde (ESA) haben jetzt eine Weltkarte der globalen Waldbiomasse-Verteilung veröffentlicht. Die Karte zeigt die Waldbiomasse im Jahr 2010, sie wurde auf einem Meeting der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) der Vereinten Nationen in Rom vorgestellt.

"Die Ergebnisse des GlobBiomass-Projekts spiegeln den Stand der modernsten Methoden für die Kartierung von Waldbiomasse wider", sagt Prof. Dr. Christiane Schmullius. Die Inhaberin des Lehrstuhls für Fernerkundung an der Universität Jena koordiniert das GlobBiomass-Projekt bei der ESA. Ziel ist es, den Einfluss der Waldbiomasse auf den Kohlenstoffkreislauf der Erde genauer zu untersuchen und damit zugleich den Klimawandel besser zu verstehen.

Ihre aktuellen Ergebnisse haben die Forscherinnen und Forscher auf http://www.esa.int/Our_Activities/Observing_the_Earth/Mapping_the_world_s_forests veröffentlicht.

Weitere Informationen zum Projekt finden sich unter globbiomass.org.

declarationfrontcoverDie genannte Erklärung der europäischen Kunststoffindustrie stammt vom März 2011!!!

Honolulu/Frankfurt (ots - 24.03.2011) - Auf Initiative der europäischen Kunststoffindustrie wurde von 47 Kunststofforganisationen aus aller Welt nun eine gemeinsame Erklärung "Joint Declaration for Solutions on Marine Litter" unterzeichnet. Das im Rahmen der 5. International Marine Debris Conference in Hawaii vorgestellte Papier umreißt klare Ziele für das Handeln der Industrie und wirbt für eine enge Zusammenarbeit einer Vielzahl unterschiedlicher Akteure, um gemeinsam substanzielle Fortschritte in Sachen Meeresschutz zu erzielen. In der im Rahmen der Erklärung umrissenen Sechs-Punkte-Strategie sind folgende Aktionen genannt:

(Spiegel Online) Er ist größer als Dänemark und soll enorme Goldvorkommen bergen: In einem brasilianischen Naturpark wird durch ein Dekret von Präsident Temer künftig Bergbau erlaubt. Opposition und Umweltschützer sind höchst alarmiert.

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(SpiegelOnline) Die immer intensivere Landwirtschaft gehe auf Kosten von Schmetterlingen und Feldvögeln, berichten Umweltschützer. Sie fordern genauere Untersuchungen der Artenvielfalt in Deutschland. Die Zahl der Schmetterlinge und Feldvögel geht an vielen Orten Deutschlands offenbar stark zurück. Experten haben dazu neue Daten vorgelegt: Seit Anfang der Achtzigerjahre sei die Häufigkeit nachtaktiver Schmetterlinge an untersuchten Stellen im bayerischen Inntal um die Hälfte und die Anzahl der Arten um mehr als die Hälfte gesunken, sagte der Biologe Josef Reichholf. Bundesweite Zahlen zum Rückgang der Schmetterlinge gibt es allerdings keine.

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(Spektrum.de) Vor der Küste der USA erstreckt sich ein riesiges sauerstoffloses Gebiet im Golf von Mexiko. Ursache ist wahrscheinlich das Abwasser der Fleischindustrie. Vor der Küste des US-Bundesstaats Louisiana erstreckt sich die größte Todeszone im Golf von Mexiko seit Beginn der Überwachung 1985: Sie reicht in ihren Ausläufern von Texas bis nach Florida und umfasst eine Fläche von rund 23 000 Quadratkilometern – das entspricht 8,9 Mal dem Saarland. Damit übertrifft die Ausdehnung der sauerstofflosen Gebiete im Meer sogar noch die pessimistischen Prognosen der US-Wetter- und Ozeanbehörde NOAA, die im Juni das maximale Ausmaß noch auf etwa 21 000 Quadratkilometer geschätzt hatte. In diesen Teilen des Golfs ist der Sauerstoffgehalt des Wassers so stark abgesunken, dass darin fast kein Leben mehr existieren kann: Fische, Krustentiere oder Muscheln wandern entweder ab oder sterben.

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(Utopia.de) Ein Expeditionsteam hat einen neuen riesigen Plastikmüll-Strudel im Meer entdeckt, diesmal vor den Küsten von Chile und Peru. Der Strudel soll sich über ein Fläche erstrecken, die größer als ganz Mexiko ist. In den Meeren schwimmen Unmengen an Plastikmüll, so viel ist schon lange bekannt. Das Ergebnis einer neuen Expedition zeigt jedoch, dass das Problem noch größer ist als bisher angenommen. Kapitän Charles Moore und sein Team haben einen neuen Plastikmüll-Strudel im Südpazifik entdeckt, der größer als Mexiko sein soll – oder siebenmal so groß wie Deutschland.

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