klimaWANDEL.de -Wir sind eine Welt!

Größte Bedrohung auf der Pazifikinsel Vanatu, niedrigste in Katar

Bonn (pte035/15.06.2011/17:40) - Naturgewalten bedrohen mancherorts die Bevölkerung enorm, obwohl das Ausmaß ihrer Gefahr teils gering ist. Denn die Anfälligkeit und Verletzbarkeit einer Gesellschaft bestimmen wesentlich mit, ob sich Naturereignisse zu Naturkatastrophen entwickeln. Das zeigt der Weltrisikobericht http://weltrisikobericht.de des Bündnisses "Entwicklung Hilft", der von der Universität der Vereinten Nationen in Bonn UNU erstellt wurde.

Belo Monte: Behörde setzt sich über verhandelte Auflagen hinweg

Brasilia/Wien (pte024/03.06.2011/15:30) - Heftigem Widerstand zum Trotz hat die brasilianische Umweltbehörde die Baugenehmigung für das Staudammprojekt Belo Monte am Xingu-Fluss in Amazonien erteilt. Dieser Schritt erfolgte, obwohl die Bedingungen einer Vorlizenz nicht erfüllt wurden. Entwicklungspolitische NGOs in Europa fordern die Errichter - darunter Andritz, Voith und Alstom - auf, ihre nun schlagend werdende Auftragsbeteiligung zurückzuziehen

Zwei Mega-Staudämme werden im brasilianischen Teil des Amazonas errichtet und drohen, mehrere Gruppen unkontaktierter Indigener zu vernichten. Der Santo Antonio und der Jirau Damm werden entlang des Madeira Flusses gebaut, in unmittelbarer Nähe eines Gebietes isoliert lebender indigener Völker, die nichts darüber wissen, dass viel von ihrem Land zerstört werden könnte.

Eine Forschungsreise der FUNAI – der brasilianischen Behörde für indigene Angelegenheiten – bestätigte kürzlich, dass in dem betroffenen Gebiet unkontaktierte Indigene leben und jagen.