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Eine hervorragende Reportage von Arte:

"Sein Meeresspiegel sinkt pro Jahr um einen Meter: Wenn nichts unternommen wird, ist das Tote Meer in 30 Jahren nur noch ein Teich. Das allmähliche Austrocknen des Toten Meeres symbolisiert eines der großen Probleme des Nahen Ostens: Wasserknappheit, die zu Konflikten unter den Anrainerstaaten führt."

Hier das Youtube-Video

 

Spiegel Online vom 14 .April 2015

"In vielen Gewässern weltweit ist die Konzentration von Pflanzenschutzmitteln zu hoch, berichten Forscher. Sie hatten Daten aus 73 Ländern ausgewertet. Auch in Deutschland werden Grenzwerte oft nicht eingehalten." ....weiterlesen auf Spiegel Online vom 14. April 2015

Südostasien, Mittelamerika und Ozeanien bleiben Gefahrenzonen

Bonn (pte018/12.09.2012/13:55) - Immer mehr Umweltkatastrophen sind auf die sich ausweitende Zerstörung des Ökosystems durch den Menschen zurückzuführen. Zu diesem Schluss kommt das Bündnis Entwicklung Hilft http://entwicklung-hilft.de heute, Mittwoch, im Zuge der Präsentation des aktuellen WeltRisikoBerichts. Demnach befinden sich die größten Gefahrenzonen unter anderem in Südostasien, Mittelamerika und in Ozeanien. Der pazifische Inselstaat Vanuatu zum Beispiel trägt laut dem WeltRisikoIndex das höchste Risiko einer Katastrophe mit rund 36 Prozent. Im Gegensatz dazu betragen die Gefahrenwerte für Malta und Katar lediglich 0,6 beziehungsweise 0,1 Prozent.

Trend kaum vorhersagbar

Zukünftige Trends lassen sich laut Jörn Birkmann, wissenschaftlicher Leiter des WeltRisikoIndex-Projektes an der UN-Universität in Bonn http://ehs.unu.edu , nur schwierig vorhersagen. "Derzeit wird aber versucht, für Zukunftsmaßnahmen Länder in hohe oder niedrige Risikoklassen zu kategorisieren", so der Experte im pressetext- Interview.

Das Risiko ist dabei das Ergebnis des Zusammenspiels von Naturgefahren und der Vulnerabilität von Gesellschaften, die sich zum einen aus der Anfälligkeit, die eine Abhängigkeit verschiedener sozialer Faktoren wie Infrastruktur, Ernährung und Wohnsituation erkennt, zusammensetzt. Zum anderen sind Bewältigungskapazitäten bezüglich der Regierungsführung, Vorsorge und medizinischer Versorgung ein wesentlicher Faktor zur Berechnung des Risiko-Indizes, sowie die Anpassungskapazitäten in Hinsicht auf zukünftige Naturereignisse und Klimawandel.

Frühwarnsysteme gefordert

Natürliche Desaster lassen sich laut Birkmann zwar nicht verhindern, gesellschaftliche Risikofaktoren wie Vulnerabilität dagegen seien veränderbar und damit reduzierbar. Um präventiv gegen die genannten Risikofaktoren anzukämpfen, sei es einerseits von Bedeutung, Menschen hinsichtlich möglicher Gefahren zu sensibilisieren. Andererseits müssten Vorsorgemaßnahmen zur Reduzierung des Klimawandels und der Zerstörung des Ökosystems gefördert werden.

Doch die Empfehlungen zum Schutz des Ökosystems gehen noch weiter: So ist den Wissenschaftlern zufolge auch der Ausbau von Sicherungs- und Frühwarnsystemen dringend nötig. Katastrophenhilfe und -vorsorge sowie Entwicklungsstrategien sollten zudem gefördert und verstärkt ineinandergreifen, um präventiv gegen Risikofaktoren anzugehen und die Zahl von Opfern durch Umweltkatastrophen einzudämmen.

Quelle: pressetext.redaktion

Sorge um Schicksal des größten kanadischen Stromes steigt

Toronto/Vancouver (pte003/04.09.2012/06:10) - Kaum beachtet und dennoch von enormer globaler Bedeutung sind die Entwicklungen am Mackenzie. Der mit 1.800 Kilometern längste Fluss Kanadas wird in jüngsten Jahren zunehmend für Wasserkraft, Gasbohrungen und Ölsand-Förderungen genutzt, was jedoch deutliche Spuren hinterlässt. "Im nördlichen Teil des Mackenzie verläuft der Klimawandel heute dreimal schneller als im restlichen Kanada", warnt Bob Sandford, Experte für Wasserpolitik aus Alberta, im pressetext-Interview.

Sterbende Flüsse, hungernde Menschen - 60 Millionen Menschen am Mekong droht Nahrungskrise durch Staudämme

Berlin/Stockholm (ots) - Anlässlich der heute in Stockholm beginnenden Weltwasserwoche warnt der WWF vor den Gefahren großer Staudammprojekte für die Umwelt und die Nahrungsversorgung von Millionen Menschen. "Der grundsätzlich richtige Ansatz, Energie durch Wasserkraft zu gewinnen, droht zum Bumerang zu werden", sagt Süßwasser-Experte Stefan Ziegler vom WWF. "Vielerorts werden zahlreiche Fischarten verschwinden, verbunden mit einem Kollaps der heimischen Fischerei, da die natürlichen Wanderwege der Tiere versperrt werden." In der Folge seien die Lebensgrundlagen von vielen Millionen Menschen bedroht.

Deutsche Küsten so sauber wie Seychellen, zeigt weltweiter Index

Santa Barbara/Kiel (pte015/16.08.2012/11:16) - Die Meere vor Deutschland zählen zu den gesündesten, vergleicht man sie mit jenen der weltweiten Küstenländer. Das zeigt der "Ocean Health Index" http://oceanhealthindex.org , der erstmals die Beziehung zwischen Meer und Mensch in Zahlen fasst. 73 von 100 Punkten erreicht Deutschland auf dieser Skala, was für Platz vier von 171 reicht. Beurteilt wurden ökologische, soziale, wirtschaftliche und politische Faktoren - darunter Wasserqualität, Artenreichtum, Küstenschutz, Tourismus oder die Rolle Meeres für Wirtschaft und Fischerei.

Biodiversität leidet unter steigendem ökologischen Druck

Cairns/Karlsruhe (pte004/16.08.2012/06:15) - Das Ausweisen von Schutzgebieten in den Tropenwäldern reicht nicht, um das Artensterben zu verhindern. In jedem zweiten dieser Schutzgebiete, die in einer großen internationalen Studie untersucht wurden, sinkt die Artenzahl, teils in alarmierender Geschwindigkeit. Die Biodiversität blieb in den vergangenen 20 Jahren eher in jenen Gebieten bestehen, die vor Ort selbst einen besseren Schutz genießen, berichtet William F. Laurance von der James Cook University http://jcu.edu.au in der Zeitschrift "Nature".

Für manche Arten ein Vorteil, für andere Lebensbedrohung

Semmering (pte001/10.08.2012/06:00) - Änderungen im Klima hinterlassen ihre Spuren im Alltag vieler Tiere. "Die konkreten Folgen der Erderwärmung sind sehr unterschiedlich: Manche Arten profitieren, andere geraten in Bedrängnis", erklärt der Biologe Walter Arnold im pressetext-Interview. Arnold ist einer der Organisatoren des internationalen "Hibernation Symposiums" http://ihs2012.fiwi.at , zu dem sich Fachexperten derzeit im österreichischen Semmering versammeln.



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