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Buch dokumentiert Zerstörung des alpinen Naturraums seit 1950

München (pte002/04.08.2012/06:05) - Die vergangenen 50 Jahre haben die Alpen gründlicher verändert, als es alle Jahrhunderte zuvor vermochten. Karl Stankiewitz, langjähriger Journalist u.a. bei der Süddeutschen Zeitung und anderen Medien, dokumentiert diesen Wandel im bei oekom erschienenen Buch "Wie der Zirkus in die Berge kam - die Alpen zwischen Idylle und Rummelplatz". "Von der Idylle hat der Kommerz des Massentourismus wenig übrig gelassen", so der Buchautor im pressetext-Interview.

Nur Lippenbekenntnisse seit 1992 - Willensstärke für Rio+20 gefordert

London/Kiel (pte017/15.06.2012/13:15) - Die Zahl der Fische in den Meeren ist so gering geworden, dass in vielen Regionen ihr völliges Verschwinden und ein Kollaps des Ökosystems droht. Bekannt und auch politisch diskutiert ist das Problem seit Jahrzehnten, doch fast alle von den Ländern versprochenen Maßnahmen waren problematisch, ineffizient oder wurden gar nicht durchgeführt. Diese beschämende Bilanz ziehen Londoner Forscher im Fachblatt "Science". Deutschland lässt das Problem kalt: Am gestrigen Donnerstag beschloss der Ministerrat in seiner Sitzung zur Reform der Fischerei, die Umsetzung der Fischbestands-Erholung weiter aufzuschieben.

Zersetzung alter Kohlenstoff-Bestände in Waldböden beschleunigt

Irvine/Hannover (pte023/13.06.2012/13:59) - Der Klimawandel löst in Wäldern Prozesse aus, die die Erderwärmung zusätzlich vorantreiben: Mikroorganismen beginnen, jene Kohlenstoff-Bestandteile im Boden zu zersetzen, die bisher aufgrund ihres Alters als stabil galten. Das berichten US-Forscher in der Online-Zeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences". "Wälder sind wichtige Kohlenstoff-Senken. Unter bestimmten Bedingungen könnten sie jedoch auch zu Emittenten für Treibhausgasen werden", warnt Studienleiterin Francesca Hopkins.

Artenschwund in Deutschland vor allem durch Grünlandverlust

Berlin (ots) - Jede siebte der weltweit lebenden Vogelarten ist gefährdet, vom Aussterben bedroht oder bereits ausgestorben. Das ist das Ergebnis der am heutigen Donnerstag vorgestellten Roten Liste für alle Vogelarten der Erde, die alle vier Jahr von BirdLife International, dem Dachverband des NABU, herausgegeben wird. "Seit Jahren verschlechtert sich die Situation der weltweiten Vogelbestände. Vor dieser Entwicklung dürfen wir nicht die Augen verschließen", warnte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Schrumpfende Artenvielfalt durch fehlende Großtiere in Südost-Asien

Tübingen (pte027/24.05.2012/12:00) - Der Mangel an Elefanten und Nashörnern reduziert die Artenvielfalt in den Tropenwäldern, stellt ein internationales Forscherteam fest. Der tropische Wald von Südost-Asien braucht diese Großtiere jedoch, die mit ihrem Stuhlgang Samen im ganzen Dschungel verteilen. "Es kann sein, dass andere Tiere diese Nische einnehmen", sagt Madelaine Böhme, Forscherin an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen http://uni-tuebingen.de , gegenüber pressetext.

"WWF Living Planet Report 2012": Menschheit verbraucht 1 ½ Mal so viele Ressourcen wie die Erde bereit hält

Berlin (ots) - Patient Erde. Im Vorfeld des Nachhaltigkeitsgipfels Rio+20 macht der WWF den Gesundheitscheck. Das Ergebnis ist alarmierend: Die Plünderung der natürlichen Ressourcen des Planeten setzt sich unvermindert fort. "Macht die Menschheit so weiter, benötigen wir bis zum Jahr 2030 zwei Planeten, um unseren Bedarf an Nahrung, Wasser und Energie zu decken. Bis zum Jahr 2050 wären es knapp drei", sagt Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland.

Regisseur Chris Jordan zeigt dramatische Bilder von toten Albatrossen

San Diego/Seattle (pte002/10.05.2012/06:05) - Die Menge an kleinen Plastikteilchen im großen Müllstrudel im Nord-Pazifik hat jüngsten Untersuchungen zufolge dramatisch zugenommen. In den vergangenen 40 Jahren ist die Menge um das Hundertfache angestiegen, berichten Forscher um Miriam Goldstein vom Scripps Institution of Oceanography http://sio.ucsd.edu im Fachmagazin Biology Letters.

Verlust so gefährlich wie Klimawandel und Umweltverschmutzung

Bellingham/Göttingen (pte005/04.05.2012/06:15) - Der Verlust von Arten wirkt sich für viele Dienstleistungen der Natur ähnlich drastisch aus wie der Klimawandel oder die Umweltverschmutzung. Das berichten Forscher aus den USA, Kanada und Schweden in der Zeitschrift "Nature". "Manche glauben, der Wandel der Biodiversität sei im Vergleich mit anderen Umweltproblemen harmlos. Tatsächlich gefährdet der Artenverlust die Pflanzenproduktion aber gleich stark wie die globale Erwärmung", sagt Studienleiter David Hooper von der Western Washington University http://wwu.edu .



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