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Berlin (ots) - Zwei Drittel der Umfrage-Teilnehmer aus dem aktuellen Klima-Barometer wollen in 2012 ihr Gebäude modernisieren. Steigende Energiekosten sind dabei eindeutig die Hauptmotivation für eine Modernisierung. Das Interesse am Klimaschutz ist der Kostenfrage nachgeordnet, wie die Ergebnisse des von der gemeinnützigen co2online GmbH veröffentlichten Klima-Barometers aus dem ersten Quartal 2012 zeigen. Gefragt nach dem wichtigsten Anreiz für Modernisierungen, nennen 46 Prozent der Befragten den Anstieg der Energiekosten. Staatliche Förderungen oder steuerliche Anreize stehen mit jeweils 22 Prozent an zweiter Stelle. Bei den für 2012 geplanten Maßnahmen nehmen Dämmung (26 Prozent) und Heizungsoptimierung (25 Prozent) die vordersten Plätze ein. Das Reduzieren der Energiekosten durch Effizienzmaßnahmen ist für die Befragten also auch bei ihrer kurzfristigen Planung am wichtigsten. Den Einsatz von Solarenergie planen 14 Prozent.

Deutsche Bundesregierung bekennt sich zur Recycling-Gesellschaft

Kassel (pte002/31.03.2012/06:05) - Irgendwann landet jedes Gebrauchsgut in einer Müllverbrennungsanlage, da sich Deutschland aus guten Gründen dazu entschlossen hat, den Abfall nicht mehr direkt zu vergraben - im Entsorgerdeutsch auch "Deponierung" genannt. Es gibt allerdings Interessenvertreter auf kommunaler Seite, die den Abfall so schnell wie möglich in den Ofen schieben wollen. So etwas wird dann thermische Verwertung genannt, obwohl der energetische Wirkungsgrad der Anlagen eher bescheiden ist.

Weltwassertag: Wassersparen muss bei Nahrung ansetzen

Berlin/Wien (pte004/22.03.2012/06:15) - Gesunde Ernährung, Verzicht auf wasserintensive Produkte, Meiden von Lebensmittel-Müll und mehr Produktion von Nahrung mit weniger Wasser: Das sind die wichtigsten Maßnahmen des Wassersparens, verkündet die UNO am heutigen Weltwassertag http://unwater.org/worldwaterday . Alternativen zu einem nachhaltigen Umgang mit der wichtigsten Ressource des Planeten gibt es nicht: Der Bedarf an Wasser und Lebensmitteln steigt weiter, und Krisen in wasserarmen Regionen nehmen zu. 900 Mio. Menschen haben schon heute kein sauberes Trinkwasser, 2,5 Mrd. keine ausreichenden Sanitäranlagen.

Sauberes Wasser schützt Leben von Kindern!

terre des hommes fordert entschiedene Maßnahmen für sauberes Trinkwasser

Osnabrück (ots) - Fast 90 Prozent aller Menschen haben inzwischen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das ist ein großer Erfolg der letzten 20 Jahre. Aber die Ärmsten bleiben weiter ausgeschlossen, vor allem in Afrika. Weltweit sterben jeden Tag mehr als 3.000 Kinder an Durchfallerkrankungen, die meisten von ihnen verursacht durch verunreinigtes Trinkwasser. Mit konsequenten Maßnahmen müssen jetzt die noch ausgeschlossenen 880 Millionen Kinder, Frauen und Männer Zugang zu sauberem Wasser erhalten, fordert das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes zum diesjährigen Weltwassertag.

Fabrikschiffe plündern mit EU-Förderung die Fischgründe vor Westafrika

Hamburg / Mauretanien (Westafrika) (ots) - Aus Protest gegen die Überfischung der Gewässer vor Mauretanien malen Greenpeace-Aktivisten derzeit auf offener See "Plunder" (Plünderung) auf die Bordwände von vier europäischen Trawlern. Am 19. und 20. März kommen die EU-Fischereiminister in Brüssel zusammen, auch um über die Subventionen der europäischen Trawler zu beraten. "Die EU darf die Raubfischer vor Westafrika nicht länger fördern. Europäische Firmen sind mitverantwortlich für die Ausbeutung der Fischgründe vor Westafrika", sagt Greenpeace-Meeresexpertin Iris Menn an Bord des Aktionsschiffs "Arctic Sunrise"

map water 08 03 finalWWF-Analyse: Mehr als fünfzig Gewaltkonflikte um Wasser in zehn Jahren. Auftakt zur Welt-Wasserkonferenz in Marseille (12. - 17.03.12)

Bild: Globale Wasserkrise: Nach WWF-Informationen ist es seit der Jahrtausendwende weltweit zu über 50 Konflikten mit Gewalteinwirkung aufgrund der Nutzung von Wasser gekommen. Auf dem World Water Forum in Marseille beraten Politiker, Wissenschaftler und Nichtregierungsorganisationen von Montag an über Auswege aus der Wasserkrise.

Berlin/Marseille (ots) - Anlässlich der Eröffnung des Weltwasserforums 2012 in Marseille warnt die Umweltschutzorganisation WWF in einer aktuellen Analyse vor einer weiteren Zuspitzung der globalen Wasserkrise. So sei es allein seit der Jahrtausendwende weltweit zu über 50 Konflikten mit Gewalteinwirkung aufgrund der Nutzung von Wasser gekommen. Die steigende Nachfrage nach Energie, Nahrung und sauberem Wasser werde die ohnehin schon schwelende Wasserkrise noch weiter verschärfen und vermehrt zu Konflikten führen. Der WWF fordert daher einen globalen und verbindlichen Aktionsplan zur Bekämpfung der Wasserproblematik. "Es mangelte dem Weltwasserforum in der Vergangenheit leider an Verbindlichkeit. Die Politik muss jedoch endlich auf die Krise reagieren", so Martin Geiger, Leiter Bereich Süßwasser beim WWF Deutschland. Das Weltwasserforum müsse klare Zielvorgaben definieren, die als Beschlussgrundlage für den UN-Umweltgipfel Rio+20 im Juni dienen können.

Gründung des UN-Biodiversitätsrates IPBES in Zielgerade

Kopenhagen/Leipzig (pte001/21.01.2012/06:00) - Die Bewahrung der Artenvielfalt und des ökologischen Gleichgewichts ist eine größere Herausforderung als die Dämmung der negativen Folgen des Klimawandels. Das behauptet Carsten Rahbek, Direktor des Zentrums für Makroökologie, Evolution und Klima der Universität Kopenhagen http://macroecology.ku.dk , anlässlich eines Vorbereitungstreffens für den UN-Biodiversitätsrat IPBES (Intergovernmental Panel for Biodiversity and Ecosystem Services), dessen Gründung für April 2012 erwartet wird.

Tiere können sich an Temperaturerhöhungen nicht anpassen

Leipzig (pte020/11.01.2012/11:15) - Vögel und Schmetterlinge leiden unter dem Klimawandel. Die Temperaturen haben sich in den vergangenen beiden Jahrzehnten in Europa schneller erhöht als die Tiergruppen sich anpassen konnten. Die Tiere sind langsamer nach Norden gewandert als es ihre klimatischen Erfordernisse für nötig erscheinen lassen. "Einige der Schmetterlingsarten könnten durch den Klimawandel aussterben. Die meisten Arten werden nicht komplett aussterben, nur in bestimmten Regionen", sagt Oliver Schweiger vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) http://www.ufz.de gegenüber pressetext.