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Regisseur Chris Jordan zeigt dramatische Bilder von toten Albatrossen

San Diego/Seattle (pte002/10.05.2012/06:05) - Die Menge an kleinen Plastikteilchen im großen Müllstrudel im Nord-Pazifik hat jüngsten Untersuchungen zufolge dramatisch zugenommen. In den vergangenen 40 Jahren ist die Menge um das Hundertfache angestiegen, berichten Forscher um Miriam Goldstein vom Scripps Institution of Oceanography http://sio.ucsd.edu im Fachmagazin Biology Letters.

Verlust so gefährlich wie Klimawandel und Umweltverschmutzung

Bellingham/Göttingen (pte005/04.05.2012/06:15) - Der Verlust von Arten wirkt sich für viele Dienstleistungen der Natur ähnlich drastisch aus wie der Klimawandel oder die Umweltverschmutzung. Das berichten Forscher aus den USA, Kanada und Schweden in der Zeitschrift "Nature". "Manche glauben, der Wandel der Biodiversität sei im Vergleich mit anderen Umweltproblemen harmlos. Tatsächlich gefährdet der Artenverlust die Pflanzenproduktion aber gleich stark wie die globale Erwärmung", sagt Studienleiter David Hooper von der Western Washington University http://wwu.edu .

Lima / Quickborn (RPCP) – Traumhafte Sandstrände so weit das Auge blicken kann und nebenan der pazifische Ozean mit seinen wilden Wellen die das Gebiet zwischen Lambayeque und Piura zu einem Hot Spot der Surferszene machten. Vor kurzem erlangte der 170 Kilometer lange Küstenstreifen traurige Berühmtheit. Er ist Schauplatz einer unglaublichen Tragödie, die bereits tausende Opfer forderte.

Erst Ende März wurden die Medien auf das Massensterben der Delfine Aufmerksam gemacht, und die Nachricht ging wie ein Lauffeuer um den Globus. Umweltschutzorganisationen und lokale Fischereiverbände standen plötzlich im Fokus der Öffentlichkeit. Die schuldigen schienen schnell ausgemacht und die Politik versprach den Vorfall sofort und umfassend Untersuchen zu lassen, um die schuldigen zur Verantwortung zu ziehen.

Berlin (ots) - OCEAN2012-Bericht erklärt, wie Überfischung die Qualität von Fischprodukten in Europa beeinträchtigt - Verbraucher werden bewusst über Art, Qualität und Herkunft der Fische getäuscht - Übermäßige Entnahme von Fisch aus den Gewässern schadet den Meeresökosystemen

In der Europäischen Union verkaufter Fisch stammt immer öfter aus Importen und ist zunehmend von minderwertiger Qualität. Verantwortlich dafür ist die Erschöpfung vieler europäischer Fischbestände durch Überfischung. Zu dieser Erkenntnis kommt ein heute von OCEAN2012 veröffentlichter Bericht. Dieser kritisiert darüber hinaus, dass in einigen Fällen Arten mit geringem Wert als höherwertige Fischprodukte vermarktet und gekennzeichnet werden, um den Verbraucher zu täuschen. OCEAN2012 ist ein Zusammenschluss von Organisationen, die Überfischung und destruktive Fischfangmethoden beenden und eine angemessene und gerechte Nutzung gesunder Fischbestände durchsetzen wollen.

WWF kritisiert katastrophale Änderungen des brasilianischen Waldgesetzes

Berlin (ots) - Das brasilianische Unterhaus hat gestern die Reform des brasilianischen Waldgesetzes verabschiedet. "Die Entscheidung ist ein Tiefschlag gegen das größte Tropenwaldgebiet der Erde", kritisiert Roberto Maldonado, Lateinamerika Referent beim WWF Deutschland. Insbesondere die Amnestie für illegale Abholzungen legalisiere Umweltverbrechen der Vergangenheit und sei quasi eine Aufforderung zu weiterem Kahlschlag. Der WWF fordert die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff auf, das Gesetz per Veto zu verhindern und den Albtraum am Amazonas Regenwald zu beenden.

Berlin (ots) - Zwei Drittel der Umfrage-Teilnehmer aus dem aktuellen Klima-Barometer wollen in 2012 ihr Gebäude modernisieren. Steigende Energiekosten sind dabei eindeutig die Hauptmotivation für eine Modernisierung. Das Interesse am Klimaschutz ist der Kostenfrage nachgeordnet, wie die Ergebnisse des von der gemeinnützigen co2online GmbH veröffentlichten Klima-Barometers aus dem ersten Quartal 2012 zeigen. Gefragt nach dem wichtigsten Anreiz für Modernisierungen, nennen 46 Prozent der Befragten den Anstieg der Energiekosten. Staatliche Förderungen oder steuerliche Anreize stehen mit jeweils 22 Prozent an zweiter Stelle. Bei den für 2012 geplanten Maßnahmen nehmen Dämmung (26 Prozent) und Heizungsoptimierung (25 Prozent) die vordersten Plätze ein. Das Reduzieren der Energiekosten durch Effizienzmaßnahmen ist für die Befragten also auch bei ihrer kurzfristigen Planung am wichtigsten. Den Einsatz von Solarenergie planen 14 Prozent.

Deutsche Bundesregierung bekennt sich zur Recycling-Gesellschaft

Kassel (pte002/31.03.2012/06:05) - Irgendwann landet jedes Gebrauchsgut in einer Müllverbrennungsanlage, da sich Deutschland aus guten Gründen dazu entschlossen hat, den Abfall nicht mehr direkt zu vergraben - im Entsorgerdeutsch auch "Deponierung" genannt. Es gibt allerdings Interessenvertreter auf kommunaler Seite, die den Abfall so schnell wie möglich in den Ofen schieben wollen. So etwas wird dann thermische Verwertung genannt, obwohl der energetische Wirkungsgrad der Anlagen eher bescheiden ist.

Weltwassertag: Wassersparen muss bei Nahrung ansetzen

Berlin/Wien (pte004/22.03.2012/06:15) - Gesunde Ernährung, Verzicht auf wasserintensive Produkte, Meiden von Lebensmittel-Müll und mehr Produktion von Nahrung mit weniger Wasser: Das sind die wichtigsten Maßnahmen des Wassersparens, verkündet die UNO am heutigen Weltwassertag http://unwater.org/worldwaterday . Alternativen zu einem nachhaltigen Umgang mit der wichtigsten Ressource des Planeten gibt es nicht: Der Bedarf an Wasser und Lebensmitteln steigt weiter, und Krisen in wasserarmen Regionen nehmen zu. 900 Mio. Menschen haben schon heute kein sauberes Trinkwasser, 2,5 Mrd. keine ausreichenden Sanitäranlagen.