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Nach neusten Schätzungen werden sich im Jahr 2050 über neun Milliarden Menschen den Lebensraum teilen. In dem Dokumentarfilm wird deshalb die These aufgestellt, dass ökonomisches Wachstum und technologischer Fortschritt nicht mehr vereinbar mit dem Erhalt der ökologischen Lebensgrundlage sind.

 

In ständiger Betrachtung dieser These wird plausibel erläutert, dass der Mensch im Jahr 2050 fünf Erden benötigt, um allen Menschen das heutige Lebensniveau zu ermöglichen. Von dieser These ausgehend wird erklärt, dass – sofern alle Menschen die gleichen Rechte auf Verbrauch von Ressourcen besitzen – die Verhältnisse, in denen der Mensch heute lebt, neu geordnet werden müssen. Der Film verfolgt also eine stetige Aussage: Wir haben nur einen Planeten und dessen Ressourcen sind beschränkt.

Es kommen Wissenschaftler zu Wort wie Tim Barnett (Scripps Institution of Oceanography), Janos J. Bogardi (United Nations University, Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit), Lester R. Brown (Earth Policy Institute), Herman Daly, Yvo de Boer (UN Klimasekretariat), Gretchen Daily (Stanford University), Jared Diamond (University of California, Los Angeles), Ottmar Edenhofer (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung), Carl Folke (Universität Stockholm), Jill Jäger (Institut für Nachhaltigkeitsforschung), Udo Kuckartz (Universität Marburg), Sandra Lavorel, Robert Jay Lifton (Harvard University), George Monbiot (Oxford University), Norman Myers (Oxford University), Carlos Nobre (International Institute for Sustainable Development), Stuart Pimm (Duke University), Hans Joachim Schellnhuber (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung), Will Steffen (Australian National University) und Mathis Wackernagel (Global Footprint Network).

Zudem werden konkrete Kennzahlen genannt. So habe sich die Anzahl der Wirbeltiere im Lauf des 20. Jahrhunderts halbiert, während sich die menschliche Weltbevölkerung vervierfacht hat. Der Mensch habe bereits 50 % der Landmasse verändert. So werden auch weiterhin jedes Jahr Waldflächen in der Größe von Österreich und der Schweiz gerodet. In der Konsequenz sei die Anzahl der Naturkatastrophen in den letzten 40 Jahren um das achtfache gestiegen. Es wurden unter anderem zehn Mal mehr unkontrollierbare Feuersbrünste registriert. Weiterhin zählen 20 % aller untersuchten Reptilien, 23 % der untersuchten Säugetiere, 31 % aller untersuchten Amphibien und gar 40 % aller untersuchten Fischen zu vom Aussterben bedrohten Arten.