Deutsche Experten für fünften Bericht des Weltklimarates ernannt

36 Spitzenwissenschaftler aus Deutschland im international Autorenteam vertreten

Der Weltklimarat IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) hat jetzt die Hauptakteure seines nächsten Sachstandsberichtes bekannt gegeben. Unter den über 800 Autoren aus aller Welt werden auch 36 Klimawissenschaftlerinnen und -wissenschaftler von deutschen Universitäten, Forschungseinrichtungen und der Privatwirtschaft ihr Wissen dem IPCC zur Verfügung stellen. Damit sind knapp ein Drittel der von der deutschen Bundesregierung nominierten Kandidaten ausgewählt worden. Bundesforschungsministerin Annette Schavan und Bundesumweltminister Norbert Röttgen begrüßen, dass eine Vielzahl von hochkarätigen Fachleuten aus Deutschland ausgewählt wurde. Denn nur exzellente wissenschaftliche Qualität kann das hohe Niveau der Berichte auch weiterhin sichern.

Der 5. Sachstandsbericht des IPCC soll 2013/2014 erscheinen und wird somit eine wichtige Rolle bei der in Kopenhagen für 2015 vereinbarten Überprüfung der Kopenhagen-Vereinbarung spielen. Die Berichte zeigen den Stand der Klimaforschung und bewerten die potenziellen Auswirkungen der Klimaveränderung für Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft. Die Ministerien bekräftigen ihre Unterstützung für den IPCC als zentrale wissenschaftliche Grundlage der Klimapolitik. Für beide Minister hat insbesondere die öffentliche Glaubwürdigkeit des IPCC wegen seiner zentralen Rolle in der nationalen und internationalen Klimapolitik eine hohe Priorität.

Die jetzt ernannten Leitautoren aus etwa 90 Nationen sind jeweils für bestimmte Kapitel und Abschnitte verantwortlich. Unterstützt werden sie von sogenannten Begutachtungseditoren. Deren Aufgabe ist es, die Qualität der Berichte schon während ihrer Entstehung zu prüfen und darauf zu achten, dass die Kommentare von externen Fachleuten und Regierungsvertretern ausreichend berücksichtigt werden. Die Leitautoren berufen darüber hinaus noch weitere Autoren, die ihr Fachwissen zu spezifischen Themen einbringen.

Weitere Informationen sind der Homepage des Intergovernmental Panel on Climate Change (www.ipcc.ch) sowie der Homepage der Deutschen IPCC-Koordinierungsstelle (www.de-ipcc.de) zu entnehmen.

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