03.03.2009: Folienhersteller alesco produziert als erstes Unternehmen der Verpackungsbranche klimaneutral

LANGERWEHE, IM FEBRUAR 2009. Der Langerweher Folienhersteller alesco (www.alesco.net) präsentiert auf der FRUIT LOGISTICA in Berlin (04. bis 06. Februar 2009, Halle 8.2, Stand B-03) als weltweit erstes Unternehmen der Verpackungsbranche klimaneutrale Folienprodukte aus Polyethylen und Biofolie aus nachwachsenden Rohstoffen. Über einen Klimarechner kann dabei für jeden Auftrag die Menge an freigesetztem CO2 und dem entsprechenden Ausgleichsbetrag berechnet werden. Durch den Erwerb von Emissionsminderungs-Zertifikaten kann so die Produktion klimaneutral gestellt werden. Der Erlös der Zertifikate fließt in zertifizierte Klimaprojekte auf der ganzen Welt. Auch der Messeauftritt des Traditionsunternehmens wurde komplett klimaneutral realisiert.

Künftig erhalten die Kunden des Langerweher Folienherstellers alle Produkte aus kompostierbaren Biofolien auf Basis nachwachsender Rohstoffe grundsätzlich ohne Aufpreis klimaneutral. Kunden, die auch konventionelle Polyethylen-Folien klimaneutral erwerben möchten, zahlen lediglich den Mehrpreis für den Kauf der zur Neutralisierung notwendigen Emissionsminderungs-Zertifikate. Die Kosten des für die Errechnung notwendigen CO2-Fußabdrucks übernimmt alesco vollständig und gibt nur die Zertifikatkosten für den jeweiligen Auftrag ohne Aufschlag weiter.

„Nach unseren Recherchen sind wir weltweit das erste Unternehmen der Verpackungsbranche, das sich durch klimaneutrale Produkte für den Umweltschutz einsetzt“, sagt Philipp Depiereux, Marketing-Geschäftsführer und Projektkoordinator.

Umweltschutz hat Tradition bei alesco
Das Thema Umweltschutz hat bei alesco Tradition: Vom Einsatz einer Nachverbrennungsanlage zur Reinigung von lösemittelhaltigen Dämpfen über die Regranulierungsanlage zur Wiederverwertung von Produktionsabfällen bis zur Entwicklung neuer Folientypen zur Minimierung des Rohstoffeinsatzes reicht die Bandbreite. Zuletzt hatte das Unternehmen im Herbst 2008 die gesamte Produktion kompostierbarer Biofolien auf Basis nachwachsender Rohstoffe auf die Verwendung von Biostrom umgestellt und dadurch bereits den CO2-Ausstoß signifikant reduziert. „Von diesem Umweltengagement war es nur ein logischer Schritt hin zur klimaneutralen Produktion", so Depiereux. „Denn solange wir den Ausstoß von Klimagasen nicht verhindern können, können wir so deren Auswirkungen wenigstens neutralisieren.“

Klimaneutralität durch unabhängigen Zertifizierer gesichert
Als unabhängigen Zertifizierer entschied alesco sich für das Beratungsunternehmen ClimatePartner. In nur sechs Wochen analysierten die Münchner Klimaspezialisten alle produktionsrelevanten Prozesse von der Rohstoffherstellung über die Folienproduktion und Verarbeitung bis zur Auslieferung der fertigen Ware.

Dass dabei nicht nur die eigene Produktion, sondern auch alle vor- und nachgelagerten Verarbeitungsschritte berücksichtigt wurden, war ein besonderer Wunsch des Langerweher Folienherstellers. „Wir wollten eine Klimabilanz, die so konkret und belastbar wie nur möglich ist. Nur die Analyse unseres eigenen CO2-Ausstoßes hätte ein unvollständiges Bild abgegeben und uns nicht genügt“, erklärt Philipp Depiereux. Die Analyse wird jährlich aktualisiert, um veränderte Produktionsbedingungen weitere Umweltschutzmaßnahmen berücksichtigen zu können.

Erlös der Zertifikate kommt Klimaschutzprojekten zu Gute
Das Ergebnis dieser Analyse ist ein CO2-Fußabdruck der gesamten Produktionskette. Er dient als Grundlage zur Berechnung des CO2-Aufkommens pro Kilogramm produzierter Folie. Soll ein Folienauftrag klimaneutral gestellt werden, erwirbt alesco im Namen des Kunden Emissionsminderungs-Zertifikate, die der Menge des freigesetzten Klimagases entsprechen. Der Erlös dieser Zertifikate kommt anerkannten Klimaschutzprojekten zu Gute. Beispiele hierfür sind der Aufbau von Windkraftanlagen in Indien, Wiederaufforstungsprojekte in Afrika oder die Errichtung eines Wasserkraftwerks in Guatemala. Eine vollständige Liste der zur Auswahl stehenden Klimaschutzprojekte findet sich auf www.alesco.net.

alesco übernimmt bei Biofolien-Produkten selbst die Freistellung der Produktion durch den Erwerb der Zertifikate für ein Projekt zur Gewinnung von Strom aus erneuerbaren Energien in Indien – ohne Mehrkosten für seine Kunden. Das Projekt wurde vom TÜV Nord zertifiziert. Bei Biofolien und allen anderen Aufträgen haben die Kunden des Folienherstellers aber auch selbst die Möglichkeit, ein Projekt auszuwählen, für das alesco die Zertifikate im Namen der Kunden erwirbt.

Erste Kunden, denen der Langerweher Folienhersteller die Möglichkeiten der klimaneutralen Folienverpackung bereits einige Tage vor Messebeginn vorgestellt hat, zeigen großes Interesse an dieser umweltfreundlichen Verpackungslösung. Darunter finden sich auch bekannte Namen verschiedener Branchen, mit denen alesco in den kommenden Monaten konkrete Projekte vorstellen wird.

Über das Unternehmen:

Die alesco GmbH & Co. KG ist einer der traditionsreichsten Kunststoffverarbeiter in Deutschland. In den beiden Werken Langerwehe und Alsdorf extrudieren, konfektionieren und bedrucken die insgesamt 210 Mitarbeiter Folienprodukte für Konsum- und Industrieanwendungen. Jährlich werden hier rund 45.000 Tonnen Kunststoff zu flexiblen Folienverpackungen verarbeitet. Nachhaltigkeit ist dabei eines der wichtigsten Themen für die vier Geschäftsführer Gunter Depiereux, Philipp Depiereux, Karl Heinz Thielen und Heinz Mundt: Neue Produkte, insbesondere aus nachwachsenden Rohstoffen, sind dabei genauso wichtig wie die Förderung des Umweltschutzes durch schonende Herstellungsverfahren und die Übernahme sozialer Verantwortung.

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