05.02.2009: Vorsicht: Klimadetektive!

(pur). Der Bundesverband der Stromfresser, Hitzköpfe und Kernspalter e.V. warnt vor einer neuen gefährlichen jugendlichen Subkultur: Sogenannte "Klimadetektive" treiben in deutschen Schulen ihr Unwesen.

Unter dem Deckmantel eines vorgeblichen Interesses am Unterrichtsgeschehen recherchieren Klimadetektive, was Energie ist und wie wir sie nutzen. Sie ermitteln gegen die guten traditionellen Bräuche, Klassenräume auf angenehme 25°C zu heizen und das Licht bis weit in den Nachmittag hinein brennen zu lassen. Sie propagieren die wachstumsfeindliche Idee des "Energiesparens" und begründen dies mit einem angeblich drohenden Klimawandel. Zudem behaupten sie, dass auch Schulen die Energie von Sonnenstrahlung und Wind nutzen könnten - obwohl laut Schulgesetz der Unterricht auch bei bewölktem Himmel stattzufinden hat. Damit nicht genug - die Klimadetektive versteigen sich sogar zu der Behauptung, dass Schulen auch mit der Pausenversorgung, dem Papierverbrauch oder den täglichen Schulwegen das Klima beeinflussen würden und dass auch diese Bereiche des Schullebens verändert werden müssten.

Für besonders bedenklich hält es der Bundesverband der Stromfresser, Hitzköpfe und Kernspalter e.V., dass es offenbar Lehrer gibt, die ihre Schüler gezielt auf diese Irrwege leiten. Sie nutzen - angebliche - Hintergrundinformationen, Lehrmaterialien und guten Beispiele aus Schulen, die auf der Website www.umweltschulen.de/klima verbreitet werden.
Der Bundesverband der Stromfresser, Hitzköpfe und Kernspalter e.V. warnt eindringlich davor, diese Website zu besuchen. Er kritisiert den Drahtzieher der Aktion - das Umweltbüro Nord e.V. aus Stralsund - scharf und fordert dieses auf, die bereits angekündigte Broschüre "Klimadetektive" nicht auf den Markt zu bringen.

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