Erste spanische Passivhaus – Konferenz in Barcelona

1dba4fadf7106f8bd44ddc2edd047a24_g.jpgDas Moewenhaus - Mallorca Planung Stephan Waechter

(openPR) - Die Konferenz findet erstmalig am 30.Oktober in diesem Jahr in Barcelona statt. Sie wird ausgerichtet von der PLATAFORMA DE EDIFICACIÓN PASSIVHAUS, PEP, in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer Catalunya. Ziel ist die Foerderung des Passivhausstandards in Spanien nach deutschem Vorbild. An der Vortragsreihe nehmen daher auch namhafte Fachleute aus Deutschland teil. Die Veranstaltung ist auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass die EU seit 2008 energisch die Einfuehrung des Passivhausstandarts fuer alle Neubauten ab 2011 fordert.

Das Passivhaus unterscheidet sich vom Niedrigenergiehaus dadurch, dass das Energie-Einsparungen «passiv», das heisst ohne Energiezufuhr von aussen erreicht wird.

Effekte beruhen auf:
Hohe Wärmedämmung
Natürliche Querlüftung im Sommer
Mechanische Lüftung mit Wärmerückgewinnung
Die strenge Kontrolle von Wärmebrücken
Dichtheitsprüfung
Aerodynamische Baukoerper

Wesentlich dabei ist die Verwendung hochwertiger Materialien und eine sorgfaeltige Ausfuehrung.

In Spanien ist die normative Umsetzung schwieriger als in Deutschland. Die Differenzen zwischen Nord und Sued sind bedeutend groesser als in Deutschland, ebenso die Temperaturschwankungen in der Saison und im Tagesverlauf.

Waehrend in Deutschland das Heitzen das Hauptproblem ist, liegt das Schwergewicht vor allem in Suedspanien auf die Kuehlung, sowohl im Wohn- als auch im Gewerbebereich.

Ein modernes Passivhaus erreicht einen Energieverbrauch fuer Heizung und Kuehlung von 10% eines konventionellen Hauses.

Das Thema wird in Zeiten steigender Energiekosten zunehmend aktuell – ein wesentlicher Aspekt liegt daneben in einer spuerbaren Umweltentlastung.

Die Baukosten fuer ein Fertighaus uebersteigen dabei oftmals die Kosten eines konventionellen Hauses nur unwesentlich. Dass ein Passivhaus auch aesthetisch intressant sein kann wollen wir mit dem unten dargestelltem Beispiel dokumentieren.

PEP organisiert diese Konferenz den Passivhaus-Standard und seine Umsetzung sowohl in den mitteleuropäischen Ländern und in den Süden Europas und seiner Einführung in Spanien zu fördern. Mit diesen Initiativen will PEP die Fachleuten in der Bauwirtschaft, Verwaltungen mit einbeziehen, Universitäten, Entwickler fuer innovative Projekte interessieren, ebenso die Handwerksbetriebe aus allen Bereichen: Wärmedämmung Zimmerei , Fenster, Lüftung / Klima, etc..

Quelle: Architekt Stephan Waechter
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