Gesellschaft auf Folgen des Klimawandels vorbereiten

Konferenz zur Anpassungsstrategie an den Klimawandel

Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel sind zwei Seiten einer Medaille. „Verantwortungsvolle Klimapolitik muss alles tun, um den globalen Klimawandel zu begrenzen und das Klima durch verringerten Treibhausgas-Ausstoß zu schützen. Sie muss die Gesellschaft aber auch auf unvermeidliche Folgen vorbereiten wie höhere Temperaturen, den steigenden Meeresspiegel und eine andere Verteilung der Niederschläge“, sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel heute auf der Berliner Klimakonferenz. Es gehe darum, sich frühzeitig auf den Klimawandel einzustellen, um nicht von seinen wirtschaft¬lichen und sozialen Folgen überrollt zu werden. „Wer rechtzeitig handelt, wird ökonomischen Nutzen ziehen, Arbeitsplätze und Wohlstand sichern können“, so Gabriel.

Als Auftakt des Dialogs diskutiert die Berliner Klimakonferenz über Chancen und Risiken des Klimawandels, über Klimaanpassung in der Praxis und die deutsche Anpassungsstrategie. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Bundesländern, Verbänden, Wissenschaft und Politik erörtern auch Wege zum Aktionsplan Anpassung, den die Bundesregierung bis zum Frühjahr 2011 in Zusammenarbeit mit den Ländern und anderen gesellschaftlichen Akteuren erarbeiten wird.

Hintergrund ist die am 17. Dezember 2008 auf Vorschlag von Bundesumweltminister Gabriel vom Bundeskabinett verabschiedete deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel. Darin werden für 15 Handlungsfelder und ausgewählte Regionen die erwarteten Klimafolgen und erste Handlungsoptionen skizziert. Ziel der Strategie ist es, Risiken für die Bevölkerung, Umwelt und Wirtschaft vorzubeugen, aber auch Chancen zu nutzen. Veranstalter der Konferenz ist das Bundesumweltministerium.

Weitere Informationen zur Konferenz gibt es unter www.bmu.de.
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