In einer Woche: Nobelpreis-Gipfel "Unser Planet, unsere Zukunft" mit Al Gore und dem Dalai Lama

Vom 26. bis 28. April findet der erste Nobelpreis-Gipfel "Unser Planet, unsere Zukunft" statt, der vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) mitorganisiert wird. Direkt nach US Präsident Bidens Klima-Gipfel diese Woche werden Nobelpreisträgerinnen und -preisträger sowie andere angesehene Persönlichkeiten wie Al Gore, Ursula von der Leyen, der Dalai Lama und viele mehr virtuell zusammenkommen, um gemeinsam Maßnahmen zu erkunden, die wir noch in diesem Jahrzehnt erreichen können, um die Welt auf einen Weg zu einer nachhaltigeren, wohlhabenderen Zukunft für alle zu führen.

"Der Nobelpreis-Gipfel findet zu einem wichtigen Zeitpunkt statt: Wir haben noch neun Jahre Zeit - bis 2030 - um die globalen Emissionen um die Hälfte zu reduzieren, damit wir zumindest die Chance haben, die Weltwirtschaft bis 2050 auf Netto-Null-Emissionen zu bringen", sagte PIK Direktor Johan Rockström. "Das ist das wissenschaftliche und nun auch das US-amerikanische Ziel. Präsident Bidens Klima-Gipfel, der nur wenige Tage vor dem Nobel-Gipfel stattfindet, wird die Staats- und Regierungschefs der Welt hoffentlich dazu bewegen, sich zu strengeren Klimazielen zu verpflichten. Der Nobel-Gipfel liefert die Wissenschaft, die nötig ist, um diese Ambitionen in die Tat umzusetzen; es geht um grundlegende Wissenschaft, aber auch um die Lösungen und die Innovationen, die wir jetzt für eine nachhaltige und gerechte Zukunft vorantreiben müssen."

Ziel des Gipfel ist es, Maßnahmen zu koordinieren, die zur Bekämpfung des Klimawandels und des Verlusts der biologischen Vielfalt beitragen; er soll helfen, Ungleichheit zu verringern und anspornen, Technologien zur Veränderung unserer Lebens- und Arbeitsweise weiterzuentwickeln.

Highlights des Nobelpreis-Gipfels:
- Ansprache von Al Gore, Friedensnobelpreisträger und ehemaliger Vizepräsident der USA

- Interview mit dem Dalai Lama, Friedensnobelpreisträger und geistiges Oberhaupt von Tibet

- Botschaft von Ursula Von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission

Weiterhin werden Gespräche mit anderen Preisträgern, Forschenden und politischen Entscheidungsträgern stattfinden, darunter:

- Xiye Bastida, Klimaaktivistin und Youth Leader

- Steven Chu, Nobelpreisträger und Professor für Physik & molekulare & zelluläre Physiologie, Stanford University

- Jennifer Doudna, Nobelpreisträgerin und Professorin für Biochemie & Biophysik, University of California, Berkeley

- Peter Doherty, Nobelpreisträger und Schirmherr des Doherty-Instituts, Universität von Melbourne

- Anthony Fauci, leitender medizinischer Berater des US-Präsidenten und Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases

Theater of War Productions wird während des Nobelpreis-Gipfels mit einem digitalen Amphitheater auftreten, u.a. mit dabei Bill Murray (Lost in Translation), Frances McDormand (Nomadland), Jeffrey Wright (Westworld) und Frankie Faison (The Wire).

Der virtuelle Gipfel findet vom 26. bis 28. April statt. Eine aktualisierte Agenda ist jetzt verfügbar. Die Registrierung ist kostenlos und offen für alle Interessierte. Updates zur Agenda und zu den wichtigsten Highlights des Gipfels werden während der Veranstaltung im Presseraum verfügbar sein.

Der Gipfel wird von der Nobel-Stiftung veranstaltet und co-organisiert vom PIK, der U.S. National Academy of Sciences in Zusammenarbeit mit dem Stockholm Resilience Centre und dem Beijer Institute of Ecological Economics.

Kontakt für weitere Informationen:
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung PIK, Pressestelle
Telefon: +49 (0)331 288 2507
E-Mail: presse@pik-potsdam.
Twitter: @PIK_Klima
www.pik-potsdam.de

Wer wir sind:
Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ist eines der weltweit führenden Institute in der Forschung zu globalem Wandel, Klimawirkung und nachhaltiger Entwicklung. Natur- und Sozialwissenschaftler erarbeiten hier interdisziplinäre Einsichten, welche wiederum eine robuste Grundlage für Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft darstellen. Das PIK ist ein Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

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